Wie läuft eigentlich ein Erotik-Fotoshooting ab?

Hey, ihr Lieben! Unser Motiv des Monats September hat es angeteasert: Unser Monatsthema war im Oktober die Erotik-Fotografie. In unserem Schaufenster haben wir euch eine Auswahl heißer Motive präsentiert und im Verlauf der letzten Wochen habe ich viele Gespräche rund um das Thema Erotik-Fotos geführt. Darüber, wie so ein Fotoshooting abläuft, welche Art von Fotos dabei herauskommt … Lasst uns also einmal in aller Ruhe darüber reden, was wirklich passiert, wenn die Hüllen fallen und die Kamera zu klicken beginnt.

Was ist ein „Erotik-Fotoshooting“ überhaupt?

Das Allererste, was ich zu diesem Thema festhalten möchte, ist: Bei einem Erotik-Shooting muss sich niemand vollständig ausziehen. Ja, es geht darum, möglichst heiße Bilder zu machen. Darum, die körperlichen Reize in den Mittelpunkt zu stellen und zu zeigen, wie verführerisch ein Mensch sein kann. Das heißt aber nicht, dass wir dafür so viel nackte Haut brauchen wie nur möglich. Erotik-Fotos sind immer genau so sexy, wie die Modelle sie haben wollen.
Wenn wir ein leicht bekleidetes Modell aus einer so geschickten Perspektive aufnehmen, dass der Betrachter sich nie ganz sicher sein kann, ob nun Kleidung im Spiel war oder nicht, kann das unheimlich erotisch sein. Aber mindestens genauso aufregend ist die Kombination aus einem halb offenen Reißverschluss mit einem intensivem Blick – und auch das Spiel von Licht und Schatten, das den Körper unter der Kleidung erahnen lässt.

 

Wie läuft ein Erotik-Shooting ab?

Für ein durchschnittliches Erotik-Fotoshooting plane ich etwa zwei Stunden ein. Das Fotografieren selbst ist dabei nicht der größte Faktor: Zuallererst müssen wir besprechen, welche Art von Foto wir machen wollen. Und wir müssen das Eis brechen. Auf Seiten der Kunden ist zu Beginn meistens noch etwas Aufregung vorhanden. Klar, ist ja auch eine ungewöhnliche Situation. Was es bei meinen Erotik-Fotoshootings allerdings nicht gibt, ist Alkohol zum Auflockern. In meiner Erfahrung brauchen wir die Konzentration – und auch die Koordination.
Meine Kundinnen und Kunden bringen erst einmal alles mit, was sie sich vorstellen können. An Kleidung, Accessoires und weiteren Requisiten – aber auch an Inspiration. Dank Internet können sie sich im Vorfeld schon ihre Gedanken darüber machen, welche Ästhetik sie besonders anspricht. Darüber unterhalten wir uns, trinken vielleicht ein Tässchen Kaffee und fangen an, mit den Requisiten zu spielen … und zwar so lange, bis das Modell sich bereit fürs erste Foto fühlt.

Für wen eignet sich ein Erotik-Fotoshooting?

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass ein erotisches Bild etwas ist, das Männer und Frauen gleichermaßen genießen können – als Modelle genauso wie als Betrachterinnen und Betrachter. Ob allein oder gemeinsam mit dem Partner oder der Partnerin: Ein ErotikShooting ist eine tolle Gelegenheit, sich selbst als schön zu erleben, als attraktiv und begehrenswert. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann finden wir doch alle irgendetwas am eigenen Körper auszusetzen. Mein Job als Fotografin ist es bei einem Erotik-Fotoshooting, das zu kaschieren, was verunsichert – oder es vielleicht auch einmal ganz neu zu inszenieren. Da entdeckt manches Modell, dass die vermeintliche Problemzone gar keine ist …

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