Welche Kamera passt zu dir?

März 25, 2019 Jill Carstens Foto-Tipps, Fotowissen, Kamera-Kauf 0 comments

Teil 1 von 3: Warum die perfekte Kamera etwas ganz Individuelles ist

„Welche Kamera ist eigentlich die richtige?“
In meinen Kursen wird diese Frage oft gestellt, und auch auf unseren Foto-Spazigergängen und im Studio sprechen wir oft darüber. Ich würde ja behaupten, dass das eine der schwierigsten Fragen zum Thema Fotografie ist. Eine einfache Antwort darauf gibt es nämlich nicht. Die perfekte Kamera ist etwas ganz Individuelles: Sie muss zum Fotografen bzw. zur Fotografin und zum Motiv passen. Vom Budget ganz zu schweigen!
Für die Bildqualität und auch für die Freude am Fotografieren ist die richtige Kamera allerdings von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund haben wir eine dreiteilige Reihe von Artikeln für euch zusammengestellt, in der wir und der Suche nach dem passenden Modell widmen.
Beginnen wollen wir unsere Suche nach der perfekten Kamera bei euch: Bei den Fotografinnen und Fotografen.

 

 

Zu was muss die Kamera passen?

Kameras und Zubehör gibt es in ganz unterschiedlichen Preisklassen: Du kannst deine Kamera einzeln kaufen oder gleich im Paket mit Equipment wie verschiedenen Objektiven, einem Stativ usw. Allerdings braucht nicht jeder und jede dieselbe Ausrüstung. Wenn du dich beispielsweise für Portrait- und Tierfotografie interessierst, solltest Du auf andere Faktoren achten als für Landschaftsaufnahmen und Food-Fotografie.
Um dich nicht zum Kauf einer allzu teuren Kamera und zur Anschaffung von Zubehör verleiten zu lassen, das später doch nur Staub sammelt, solltest du daher die Auswahl zuallererst eingrenzen. Um dir eine Vorstellung von dem zu verschaffen, was du suchst, brauchst du drei Informationen über dich als Mensch hinter der Kamera:
1. Wie gut kennst du dich aus? Hast du schon ein wenig Fotografie-Erfahrung oder stehst du noch ganz am Anfang deiner Foto-Karriere? Benutzt du lieber den Autozoom und Voreinstellungen für bestimmte Aufnahme-Modi oder stellst du deine Kamera manuell ein?
2. Welche Motive willst du fotografieren? Hast du eine eindeutige Präferenz oder willst du eher viele verschiedene Motive ausprobieren? Besonders wichtig ist hierbei, ob du zu bewegten oder zu statischen Motiven neigst, und ob du sie in einer hellen oder in einer eher schwach beleuchteten Umgebung fotografieren willst. Stadtszenen bei Nacht erfordern eine andere Kamera als beispielsweise das Fotografieren von Immobilien und Kunstwerken bei Tag.
3. Wann und wie intensiv beschäftigst du dich mit dem Thema Fotografie? Willst du nur ab und zu – beispielsweise im Urlaub und zu feierlichen Anlässen – ein paar schöne Schnappschüsse aufnehmen oder die Fotografie doch eher zu einem langfristigen Hobby machen? Muss deine Kamera leicht und kompakt ins Gepäck passen, oder stört es dich nicht, dein Equipment mit dir herumzutragen?

 

 

Hast du diese Fragen ehrlich beantwortet, bist du schon einen großen Schritt näher an der Kamera deiner Träume. Mit deinen Antworten im Hinterkopf kannst du nämlich herausfinden, welche der verschiedenen Kamera-Bauarten am besten zu dir, deiner Erfahrung und deinen Zielen passt.
In Teil 2 unserer Reihe schauen wir uns deshalb als nächstes an, welche Kamera-Typen es gibt, wie sie sich voneinander unterscheiden – und wer an welcher Form die meiste Freude hat.
Wir lesen uns – bis bald, ihr Lieben!
Eure Jill

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