Süß, süßer, Babyfotos!

Winzige Finger und Zehen, riesige Kulleraugen und die Begeisterung, mit der kleine Kinder die Welt entdecken … Babyfotos finde ich einfach mega knuffig. Und ja, ich gebʼs zu: Jedes Mal, wenn ich ein Neugeborenes als Engel, als Marienkäfer oder als kleines Häschen fotografieren darf, geht mir vor lauter Niedlichkeit das Herz auf.

Warum ich Babyfotoshootings liebe

Das Schönste an der Arbeit als Fotografin ist für mich, meine Fotomodelle als Charaktere kennenzulernen und genau das in Szene zu setzen, was sie als Personen ausmacht. Das ist bei Babyfotos nicht anders: Jedes Kind ist ein Charakterkopf – und das spürt man schon bei Newborn Fotoshootings.

Letztens war beispielsweise eine Familie bei uns im Fotostudio, die ich schon seit Jahren kenne. Jedes ihrer drei Kinder hatte sein eigenes Babyfotoshooting. Die beiden Älteren waren dabei total tiefenentspannt und haben den Großteil der Zeit einfach durchgeschlafen. Die perfekte Vorlage für zuckersüße Babyfotos mit Engelsflügeln, ich sagʼs euch! Und dann kam die Familie mit dem dritten Kind zu uns. Die Kleine war auch total entspannt und ja, eingenickt ist sie zwischendurch auch. Aber die meiste Zeit hatte ich neugierige Augen vor der Kamera – einen kleinen Krabbelkäfer, neugierig auf alles, was es im Studio zu entdecken gibt.

 

Halten wir die Fotos der drei Kids nebeneinander, schauen mich drei ganz verschiedene Charaktere an. Da ich viele Kinder vom Babyfotoshooting über das Kindergartenfoto bis zur Einschulung und darüber hinaus begleite, ist das für mich immer der Anfang einer spannenden Reise … und Mensch, auch als Fotografin merkt man da, wie die Zeit fliegt. Eben noch krabble ich neben einem Baby über den Studioboden, um nicht nur den Windelpopo, sondern auch das begeisterte Gesicht zu erwischen – und gefühlte fünf Minuten später präsentiert mir dasselbe Kind stolz seine Schultüte und die erste Zahnlücke!

 

Entspannung macht fotogen: So wird ein Babyfotoshooting zum vollen Erfolg

Vor einer Weile kam in einem Gespräch die Frage auf, was für mich das Geheimnis hinter einem richtig produktiven Babyfotoshooting sei. „Und was machst du eigentlich, wenn die Kids einen quengeligen Tag haben?“ Tja, da ich muss ich ehrlich sagen: Die Frage hat mich überrascht, denn darüber hatte ich noch nie wirklich nachgedacht. In all meinen Jahren als Fotografin habe ich kein einziges Kleinkind oder Baby erlebt, mit dem das Fotoshooting kein Erfolg gewesen wäre. Nicht, weil die Kinder nicht auch mal ein bisschen grummelig waren – sondern weil wir uns einfach immer Zeit nehmen, um kleine Grummler wieder zur Ruhe kommen zu lassen.

 

Dafür ist es besonders wichtig, dass wir ohne Zeitdruck arbeiten können. Kinder spüren einfach, wenn wir es eilig haben, und können sich nicht richtig entspannen. Nach Möglichkeit halte ich es daher bei Babyfotoshootings genau so wie bei Tierfotoshootings auch: Ich sorge dafür, dass ich entweder keine Anschlusstermine oder zumindest einen großen Zeitpuffer zur Verfügung habe. So können wir auch mal in aller Seelenruhe drauf warten, dass ein müdes Baby einschläft (und dann klammheimlich noch ein paar niedliche Bilder vom kleinen Träumer machen) – oder darauf, dass ein Neugeborenes nach einem Nickerchen wieder so richtig wach und lebhaft wird.

Gerade bei Babys entstehen so innerhalb einer einzigen Fotosession oftmals vom gemütlichen Gähner bis hin zur neugierigen Krabbeltour durchs Studio die unterschiedlichsten Motive.

 

Welche Requisiten eignen sich für ein Babyfotoshooting?

Damit die Babys sich bei uns wie zuhause fühlen, empfehlen Judith und ich den Eltern immer, ein paar persönliche Gegenstände mitzubringen. Von der Schmusedecke über das Lieblingsmützchen bis zum heißgeliebten Kuscheltier ist alles, was beim Entspannen hilft, eine gute Idee – und kann auch gern als Requisite verwendet werden.

 

Sowohl für Babyfotos als auch für Newborn-Fotoshootings gilt: Von den Händen der Eltern bis zum Lieblingskuscheltier können wir mit allem arbeiten, womit sich die Kleinen wohlfühlen. Bei uns im Studio findet ihr neben einem kuschelweichen Lammfell u.a. gehäkelte Mützchen, Schuhe und zum Beispiel auch ein Marienkäfer- und ein Häschenkostüm aus weicher Wolle. Für Frühlingskinder und insbesondere als Ostergeschenk für frischgebackene Großeltern, Tanten und Onkel ein absolutes Highlight!

Und selbstverständlich haben wir auch ein Paar Engelsflügel im Studio. Bei denen bin ich ja ein bisschen pingelig, was die Qualität angeht. Die perfekten Flügel für Babyfotos müssen für mich nicht nur strahlend weiß, sondern auch so richtig kuschelig weich sein. Wir fotografieren schließlich einen winzigen Engel – und der soll bis in die Flügelspitzen zart und flaumig aussehen! Außerdem kommt die Textur der feinen Federn in Schwarz-Weiß-Fotos besonders gut zur Geltung, weil sie dem Kontrast zwischen Hell und Dunkel die Härte nimmt und das ganze Bild sanft und ruhig wirken lässt.

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