Meine 5 besten Tipps für eure schönsten Hochzeitsfotos

Juli 16, 2019 Jill Carstens Allgemein 0 comments
Hey, ihr Lieben!
Was ich am Sommer besonders gern habe? Die Hochzeiten. Während der der warmen Jahreszeit bin ich jedes Jahr viel unterwegs, um Paare an ihrem großen Tag zu begleiten. Klar, das ist nicht immer stressfrei – aber auch wenn ich mich eifrig zwischen Kirchenbänken, Tischen, Stühlen und tanzenden Gästen hindurchschlängle, für den perfekten Winkel auf dem Boden herumkrabble oder die Blumenkinder für hausgemachte Special Effects zum Seifenblasenpusten rekrutiere: Es macht mir jedes Mal riesigen Spaß.
Damit am Hochzeitstag alles wie am Schnürchen läuft, muss im Vorfeld aber umso intensiver geplant werden. Das gilt auch für die Fotos. Wer geschickt organisiert, der kann an seinem großen Tag gleich viel ausgelassener feiern.
Meine besten fünf Tipps und Tricks für die Planung von Hochzeitsfotos sind einfach umzusetzen, nehmen dem Brautpaar so viel Organisationsaufwand ab wie möglich und passen auch in den vollsten Terminkalender. Versprochen.

1. Bucht einen externen Fotografen.

Der allererste und wichtigste Tipp, den ich euch geben kann, ist der, einen professionellen Fotografen für eure Hochzeit zu buchen. Und das nicht nur, weil ihr so qualitativ hochwertige Bilder bekommt. Klar: Für die meisten Brautpaare spielt das Budget bei der Planung doch eine wichtige Rolle. Der Fotograf ist dann ein Posten auf der langen Liste der Ausgaben, den ihr einsparen könnt, indem ihr einen Foto-Profi aus dem Verwandten- oder Freundeskreis darum bittet, euren großen Tag festzhalten.
Verpflichtet ihr aber einen eurer Lieben als Fotografen für die Hochzeit, dann kann er oder sie nicht mehr wirklich mitfeiern. Ein Hochzeitsfotograf ist schließlich den ganzen Tag auf Achse: Vor der Trauung geht es zur Braut und zum Bräutigam, dann wird in der Kirche oder auf dem Standesamt fotografiert. Bevor es auf die Feier geht, schieben wir außerdem oft noch ein privates Shooting für das frischgebackene Ehepaar ein.
Ein professioneller Hochzeitsfotograf hat Routine darin, all diese Termine und Locations unter einen Hut zu bringen – und wenn er die Feier ausschließlich durch die Linse seiner Kamera betrachtet, dann tut das der Stimmung keinen Abbruch, weil er eben nicht zur eigentlichen Festgesellschaft gehört.

 

2. Nutzt euren Vorab-Termin, um den Fotografen kennenzulernen.

So voll euer Kalender in der Planungsphase sein wird: Der Vorab-Termin mit dem Fotografen ist ein absolutes Muss. Natürlich soll es dabei vor allem um den Stil gehen, den ihr euch für eure Bilder wünscht, um Motive und Ablaufpläne. Ihr solltet diesen Termin aber auch dazu nutzen, euren Fotografen kennenzulernen.
Manchmal schauen mich meine Kunden ein bisschen verdutzt an, wenn ich ihnen sage, dass sie bei der Wahl des Fotografen für ihre Hochzeit besonderen Wert darauf legen sollen, dass er oder sie ihnen sympathisch ist. Das ist aber wirklich ein nicht zu vernachlässigender Faktor: Immerhin wird euer Hochzeitsfotograf euch den ganzen Tag lang begleiten. Seid ihr euch sympathischer, dann könnt ihr nicht nur miteinander arbeiten, sondern auch Spaß haben. Und den Unterschied zwischen Lächeln und einem Strahlen seht ihr auf euren Erinnerungsfotos sofort!

 

3. Erstellt eine Liste der wichtigsten Motive.

Wenn ihr schon beim Vorab-Termin mit eurem Fotografen zusammensitzt, dann nehmt euch ein paar Minuten Zeit, um eine Liste der Bilder zu erstellen, die ihr unbedingt haben wollt. Klassiker, die in keinem Hochzeitsalbum fehlen sollten, sind u.a.
  • der Weg in die Kirche bzw. zum Standesamt
  • das Brautpaar vor dem Altar bzw. vor dem Standesbeamten
  • das Anstecken der Ringe
  • der erste Kuss als verheiratetes Paar
  • ein Gruppenfoto mit Eltern und Geschwistern des Brautpaars
  • ein Gruppenfoto mit Trauzeugen und Brautjungfern
  • die Blumenkinder beim Streuen der Blüten
  • das Anschneiden der Hochzeitstorte
  • der Brautwalzer
  • der Wurf mit dem Brautstrauß
Denkt aber nicht nur an die Action, wenn ihr überlegt, welche Motive euch wichtig sind! Auch Orte und Gegenstände können euch viel bedeuten. Ein Bild der festlich geschmückten Kirche, eine Aufnahme der glänzenden Eheringe auf einem kleinen Samtkissen oder auch ein Close-Up des Brautstraußes viel dazu beitragen, die Stimmung dieses besonderen Tages festzuhalten.

4. Ernennt Koordinatoren für Gruppenfotos.

Heiratet ihr im kleinen Kreis, dann ist es leicht, ein gemeinsames Bild mit der frischgebackenen Familie oder auch mit den engsten Freunden des Brautpaars zu organisieren. Je größer die Feier, desto größer ist aber auch der Trubel – und desto mehr grenzt es ans Flöhe-Hüten, Familie und Freunde für Gruppenfotos zusammen zu bringen. Setzt daher die Gruppenbilder, die ihr unbedingt haben wollt, auf eure Liste der Motive und sagt allen im Vorfeld Bescheid, wann und wo sie sich für Gruppenfotos einfinden sollen.
Dafür zu sorgen, dass das dann auch alles klappt, sollte aber nicht Aufgabe des Brautpaars sein: Wenn ihr während der Feier auch noch ans Organisatorische denken und schlimmstenfalls auch fehlende Angehörige suchen müsst, ist das wirklich schade. Betraut daher am besten jemandem mit der Koordination der großen Fotos, der euch und eure Lieben gut kennt. Ein Tandem aus Trauzeuge und Brautjungfer macht sich dabei meistens sehr gut, da damit beide Seiten der neuen Familie abgedeckt sind. Nennt ihnen einen fixen Zeitpunkt und einen Ort, gebt ihnen eine Liste der Personen, die sich dort einfinden sollen, und überlasst euren Foto-Koordinatoren den Rest.

5. Lasst es euch gut gehen!

Gute Vorarbeit sorgt natürlich dafür, dass an eurem Hochzeitstag alles so glatt wie möglich läuft. Aber das bedeutet nicht, dass ihr alles bis ins Detail durchplanen müsst. Besprecht den Ablauf des Tages und die Liste eurer Must-Have-Fotos mit eurem Fotografen und macht euch auch gern schon ein paar Gedanken zu den Posen fürs Paar-Shooting. Aber wenn es erst einmal so weit ist, dann sollte der Fotograf für euch weitestgehend im Hintergrund verschwinden.
Immerhin ist es euer großer Tag und den sollt ihr genießen, ohne ständig Ausschau nach der Kameralinse halten zu müssen. Seid einfach ihr selbst und habt Spaß.
Den Rest erledigt euer Fotograf.

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