Sep
25

Hey, ihr Lieben! :)

Die Tage werden kürzer – und die Öffnungszeiten bei uns im Studio länger. Ja, richtig gelesen: Um euch auch trotz Corona den bestmöglichen Service bieten zu können, verlängern wir unsere Öffnungszeiten. So können wir uns mehr Zeit für Beratung und spontane Shootings nehmen, ohne dass vor dem Schaufenster Stau entsteht.

Neue Öffnungszeiten ab Oktober 2020

Ab dem 01.10.2020 könnt ihr Judith, Oskar und mich

dienstags 9:30-12:00 Uhr und 14:30-18:30 Uhr

sowie

freitags 9:30-12:00 Uhr

im Fotostudio antreffen. Individuelle Termine nach Vereinbarung gibt es natürlich nach wie vor – da wir zu zweit sind, können wir sogar während der regulären Öffnungszeiten noch ein Fotoshooting in einer Location eurer Wahl umsetzen. Ruft uns einfach an, schreibt uns eine Mail oder kommt Dienstag oder Freitag mal kurz im Studio vorbei: Dann schauen wir gemeinsam, wie wir die Fotoshootings so organisieren, dass sie auch in den vollsten Terminkalender passen.
Oh, und das ist längst nicht alles, was ich euch heute zu erzählen habe. Wisst ihr, was mir aufgefallen ist, als ich so über den neuen Öffnungszeiten gebrütet und Kalender gewälzt habe? 2021 gibt es etwas zu feiern!
   

Vorfreude auf das Jubeljahr 2021

Auch wenn es mir manchmal vorkommt, als hätte ich erst gestern zum ersten Mal das „geöffnet“-Schild an meinem alten, kleinen Fotostudio rausgehängt: Im März 2021 feiern wir das zehnjährige Bestehen von Fotografie Jill Carstens in Sonnenbühl! Und seit ich das entdeckt habe, hagelt es natürlich Ideen, denn zur Feier des Jubiläums schweben mir Aktionen vor, besondere Angebote und natürlich auch jede Menge schicke Deko.
Seitdem weiß ich übrigens auch, dass der Schwabe „wie die Henne im Regen“ als Beschreibung für einen Menschen verwendet, der gerade wahnsinnigen Spaß daran hat, sich in eine Aufgabe zu vertiefen. Judith übrigens auch: Wenn ich die Hände über dem Kopf zusammenschlage, weil die Ideenliste für das Jubiläum so rasant wächst, schlägt sie einfach vor, das Notizbuch gegen eine Tapetenrolle auszutauschen. Und ich bin ernsthaft in Versuchung: Das ist wie Geburtstagsplanung – nur dass wir unseren Kuchen selbst aussuchen und ich insgesamt ziemlich stolz auf das bin, was rund um das Fotostudio in den letzten zehn Jahren so alles entstanden ist. Dazu machen wir dann natürlich eine passende Revue hier im Blog, wenn es so weit ist.
Aber eines kann ich euch schon heute versichern: Kommendes Jahr lassen wir es so richtig krachen! :)
3
Jul
24
Winzige Finger und Zehen, riesige Kulleraugen und die Begeisterung, mit der kleine Kinder die Welt entdecken … Babyfotos finde ich einfach mega knuffig. Und ja, ich gebʼs zu: Jedes Mal, wenn ich ein Neugeborenes als Engel, als Marienkäfer oder als kleines Häschen fotografieren darf, geht mir vor lauter Niedlichkeit das Herz auf.

Warum ich Babyfotoshootings liebe

Das Schönste an der Arbeit als Fotografin ist für mich, meine Fotomodelle als Charaktere kennenzulernen und genau das in Szene zu setzen, was sie als Personen ausmacht. Das ist bei Babyfotos nicht anders: Jedes Kind ist ein Charakterkopf – und das spürt man schon bei Newborn Fotoshootings.
Letztens war beispielsweise eine Familie bei uns im Fotostudio, die ich schon seit Jahren kenne. Jedes ihrer drei Kinder hatte sein eigenes Babyfotoshooting. Die beiden Älteren waren dabei total tiefenentspannt und haben den Großteil der Zeit einfach durchgeschlafen. Die perfekte Vorlage für zuckersüße Babyfotos mit Engelsflügeln, ich sagʼs euch! Und dann kam die Familie mit dem dritten Kind zu uns. Die Kleine war auch total entspannt und ja, eingenickt ist sie zwischendurch auch. Aber die meiste Zeit hatte ich neugierige Augen vor der Kamera – einen kleinen Krabbelkäfer, neugierig auf alles, was es im Studio zu entdecken gibt.
 
Halten wir die Fotos der drei Kids nebeneinander, schauen mich drei ganz verschiedene Charaktere an. Da ich viele Kinder vom Babyfotoshooting über das Kindergartenfoto bis zur Einschulung und darüber hinaus begleite, ist das für mich immer der Anfang einer spannenden Reise … und Mensch, auch als Fotografin merkt man da, wie die Zeit fliegt. Eben noch krabble ich neben einem Baby über den Studioboden, um nicht nur den Windelpopo, sondern auch das begeisterte Gesicht zu erwischen – und gefühlte fünf Minuten später präsentiert mir dasselbe Kind stolz seine Schultüte und die erste Zahnlücke!
 

Entspannung macht fotogen: So wird ein Babyfotoshooting zum vollen Erfolg

Vor einer Weile kam in einem Gespräch die Frage auf, was für mich das Geheimnis hinter einem richtig produktiven Babyfotoshooting sei. „Und was machst du eigentlich, wenn die Kids einen quengeligen Tag haben?“ Tja, da ich muss ich ehrlich sagen: Die Frage hat mich überrascht, denn darüber hatte ich noch nie wirklich nachgedacht. In all meinen Jahren als Fotografin habe ich kein einziges Kleinkind oder Baby erlebt, mit dem das Fotoshooting kein Erfolg gewesen wäre. Nicht, weil die Kinder nicht auch mal ein bisschen grummelig waren – sondern weil wir uns einfach immer Zeit nehmen, um kleine Grummler wieder zur Ruhe kommen zu lassen.
 
Dafür ist es besonders wichtig, dass wir ohne Zeitdruck arbeiten können. Kinder spüren einfach, wenn wir es eilig haben, und können sich nicht richtig entspannen. Nach Möglichkeit halte ich es daher bei Babyfotoshootings genau so wie bei Tierfotoshootings auch: Ich sorge dafür, dass ich entweder keine Anschlusstermine oder zumindest einen großen Zeitpuffer zur Verfügung habe. So können wir auch mal in aller Seelenruhe drauf warten, dass ein müdes Baby einschläft (und dann klammheimlich noch ein paar niedliche Bilder vom kleinen Träumer machen) – oder darauf, dass ein Neugeborenes nach einem Nickerchen wieder so richtig wach und lebhaft wird.
Gerade bei Babys entstehen so innerhalb einer einzigen Fotosession oftmals vom gemütlichen Gähner bis hin zur neugierigen Krabbeltour durchs Studio die unterschiedlichsten Motive.
 

Welche Requisiten eignen sich für ein Babyfotoshooting?

Damit die Babys sich bei uns wie zuhause fühlen, empfehlen Judith und ich den Eltern immer, ein paar persönliche Gegenstände mitzubringen. Von der Schmusedecke über das Lieblingsmützchen bis zum heißgeliebten Kuscheltier ist alles, was beim Entspannen hilft, eine gute Idee – und kann auch gern als Requisite verwendet werden.
 
Sowohl für Babyfotos als auch für Newborn-Fotoshootings gilt: Von den Händen der Eltern bis zum Lieblingskuscheltier können wir mit allem arbeiten, womit sich die Kleinen wohlfühlen. Bei uns im Studio findet ihr neben einem kuschelweichen Lammfell u.a. gehäkelte Mützchen, Schuhe und zum Beispiel auch ein Marienkäfer- und ein Häschenkostüm aus weicher Wolle. Für Frühlingskinder und insbesondere als Ostergeschenk für frischgebackene Großeltern, Tanten und Onkel ein absolutes Highlight!
Und selbstverständlich haben wir auch ein Paar Engelsflügel im Studio. Bei denen bin ich ja ein bisschen pingelig, was die Qualität angeht. Die perfekten Flügel für Babyfotos müssen für mich nicht nur strahlend weiß, sondern auch so richtig kuschelig weich sein. Wir fotografieren schließlich einen winzigen Engel – und der soll bis in die Flügelspitzen zart und flaumig aussehen! Außerdem kommt die Textur der feinen Federn in Schwarz-Weiß-Fotos besonders gut zur Geltung, weil sie dem Kontrast zwischen Hell und Dunkel die Härte nimmt und das ganze Bild sanft und ruhig wirken lässt.
1
Jul
10
Hallo, ihr Lieben! :)
Wie ihr wisst, haben Judith und ich immer einen Heidenspaß daran, das Schaufenster neu zu dekorieren. Dieses Mal war das aber eine ganz schön anstrengende Aufgabe. Ihr wollt nicht wissen, wie lange wir überlegt und ausprobiert haben: Wir hatten so viele Fotos, die wir euch zeigen wollten – und viel zu wenig Schaufenster dafür!
Der Grund für dieses Luxus-Problem ist eine besonders ergiebige Art von Fotoshooting, die ich am liebsten im Sommer anbiete: Alle Bilder, die ihr hier seht, sind in einem Zeitraum von nur 90 Minuten entstanden – auf einem entspannten Fotospaziergang im Wald.
schaufenster fotostudio fotoshooting

Wie läuft ein Fotospaziergang ab?

Im Grunde könnt ihr euch einen Fotospaziergang genau so vorstellen, wie der Name es vermuten lässt: Meine Modelle und ich, wir machen uns auf die Socken und gehen spazieren. Startpunkt und Route legen wir dabei ganz individuell fest.
 
Teils entscheiden wir uns für eine Strecke, die uns an einem Ort vorbeiführt, der den Fotomodellen etwas bedeutet – etwa die Stelle, an dem es zum ersten Kuss oder zum Heiratsantrag kam. Teils wählen wir unsere Route aber auch ganz pragmatisch nach den Hintergründen, die wir ausprobieren wollen. Wald und Wiese, Burgruine und Bach ... da können wir so richtig kreativ werden.
 
Genau so haben wir es auch mit der Familie gemacht, die ihr nun im Schaufenster seht. Auf unserem Spaziergang war übrigens auch Dackel Oskar mit von der Partie. Die Kids und er hatten eine große Freude aneinander. Und unterwegs haben wir dann nach Herzenslust mit verschiedenen Motiven gespielt. Wenn mehrere Menschen ganz natürlich miteinander und mit ihrer Umgebung interagieren, kommen die unterschiedlichsten Fotos zustande.
 
Im Schaufenster haben wir nun zum Beispiel ein Bild, auf dem eines der Mädchen ganz begeistert auf mich zugedüst kommt. Das ist ganz spontan entstanden, aus dem Spiel mit der Kleinen heraus – genauso wie das Foto, auf dem die Kids ihren Eltern die Augen zuhalten.
   

Warum ein Fotospaziergang so viele schöne Erinnerungsfotos mit sich bringt

Nicht, dass ich unser Fotostudio in Sonnenbühl nicht liebe, aber im Sommer bin ich doch am liebsten mit der Kamera draußen unterwegs. Bunte Blumen, blauer Himmel, das frische Grün der Wälder ... von der herrlichen Kühle unterm Blätterdach ganz zu schweigen!
Die intensiven Farben und die vielen verschiedenen Hintergründe sind aber längst nicht der größte Vorteil des Fotospaziergangs. Der besteht nämlich in der Vielseitigkeit der Motive. Wenn wir mit einer kleinen Gruppe losziehen, können wir auf ein- und derselben Strecke ganz unterschiedliche Fotoshootings individuell kombinieren, z.B.
 
  • Familienfotos
  • Einzelportraits
  • Paarfotos
  • Kinderbilder - gern auch als Geschwisterfotos!
  • Tierbilder
 
Auf einem Spaziergang mit Eltern und Kindern entstehen so einerseits süße Kinderfotos und Familienbilder, über die sich die Großeltern freuen – gleichzeitig haben aber auch die Eltern als Paar ihre Momente und Erinnerungsfotos für sich. Oder wir ziehen mit einem Pärchen und dem gemeinsamen Hund los: Da bekommen wir Tierfotos, Paarfotografie und ganz problemlos auch das eine oder andere Portrait.
   
Ganz davon abgesehen, dass so ein Fotospaziergang nicht nur für Familien eine schöne Idee ist. Warum nicht mit den besten Freundinnen oder den besten Kumpels losziehen? Die „Fotosession to go“ lässt sich prima mit einem Picknick oder mit einem Grillabend kombinieren – für maximales Sommer-Feeling und eine schöne Erinnerung an das außergewöhnliche Jahr 2020.
 
Ich meine … wenn wir schon die Sommerferien zuhause verbringen, dann doch mit Stil und Spaß, oder? ;)
 
1
Jun
27

Hey, ihr Lieben! :)

Es war ein Weilchen still hier – ich weiß. Aber dafür gibt es eine Erklärung: Sommerzeit ist schließlich Tierfoto-Zeit! Natürlich habe ich schrecklich gern tierische Models im Studio zu Gast, und natürlich komme ich auch gern zu euch nach Hause, um eure Lieblinge in ihrer gewohnten Umgebung zu fotografieren. Aber jetzt, im schönsten Sonnenschein, können wir eben auch Gärten und Wiesen unsicher machen, können toben und spielen – und das macht Laune, Leute!
In den vergangenen Wochen habe ich eine Vielzahl unterschiedlichster Tierfotos gemacht. Ich habe u.a. Oskar und seinen besten Kumpel Rocky fotografiert, die coolsten Hühner von Sonnenbühl – und die Kaninchen und Hasen einer Freundin. Und weil ich auch im Studio immer wieder nach den Eckdaten für Tier-Fotoshootings gefragt werde, dachte ich, das könnten wir uns heute ein bisschen genauer anschauen.
   

Eure Lieblinge von ihrer schönsten Seite!

Ob Hund, Katze oder Maus, Wellensittich, Schlange oder Kaninchen: Unsere Haustiere sind treue Begleiter, Seelentröster – und ja, sie sind auch Teil unserer Familie. Und weil ich selbst ein sehr großes Herz für Tiere habe, ist Tierfotografie schon seit jeher ein fester Teil des Angebots von Fotografie Jill Carstens.
Da unsere Smartphone-Kameras immer stärker werden, wird es auch immer leichter, unsere Haustiere im Alltag beim Spielen, beim Schlafen und bei den ulkigsten Verrenkungen zu fotografieren. Aber ihr wisst es selbst: Es kann sehr, sehr knifflig sein, ein richtig gutes Tierfoto zu machen, insbesondere dann, wenn wir unser geliebtes Haustier in Bewegung ablichten oder ein Portrait schießen wollen, das sich auch als großformatiger Druck überm Schreibtisch gut macht.
Und genau da komme ich ins Spiel.

Wie läuft ein Tier-Fotoshooting bei Fotografie Jill Carstens ab?

Ein gutes Tierfoto braucht vor allem eines: Eine ganz entspannte Herangehensweise. Haben wir es eilig, spüren das Hund, Katze und Maus nämlich sofort. Aus diesem Grund gehe ich Tierfotografie recht ähnlich an wie ein Fotoshooting für Kinder: Mit viel Zeit und noch mehr Herz. Das Fotomodell und ich, wir müssen uns ja auch erst einmal kennenlernen. Also gibt es ein Leckerli hier, einen Ohrenkrauler da …
Und dann stellt sich die Frage, welche Motive wir überhaupt aufnehmen wollen. Für ein gediegenes Portrait müssen wir erst einmal ein bisschen Ruhe einkehren lassen – und für lustige Tierfotos beim Spielen und Toben dürfen wir so richtig aufdrehen. Manchmal setze ich mich auch einfach eine ganze Weile auf den Boden, Kamera in der Hand und Finger am Auslöser, und warte auf den richtigen Moment. Zum Beispiel bei den Hasen und Kaninchen, die ihr hier seht.
Die kleinen Racker waren anfangs noch ein bisschen schüchtern. Sobald sie sich an mich gewöhnt hatten, fingen sie aber wieder an, sich zu putzen, herumzuhoppeln und miteinander zu spielen. Und genau das sind ja die Momente, die wir in der Tierfotografie festhalten wollen.
Deshalb plane ich immer anderthalb bis zwei Stunden für ein schönes Tier-Fotoshooting ein und achte außerdem darauf, dass ich nach Möglichkeit keine direkten Anschlusstermine habe. So können wir das Shooting in aller Ruhe ausklingen lassen und auch zum Ende hin noch mit Motiven experimentieren, für die ich mich vielleicht ein Weilchen mucksmäuschenstill hinsetzen muss.
 

Was kostet ein Tier-Fotoshooting bei Fotografie Jill Carstens?

Ob beste Hundefreunde, Katzengeschwister oder Solo-Schlange: Tierfotografie gibt es bei Fotografie Jill Carstens als Sommer-Angebot 2020. Das Fotoshooting kostet 129,00 Euro – für einzelne Tiere und gern auch für dynamische Duos.
Enthalten sind in diesem Angebot acht digitale Foto-Dateien, die ihr aus allen beim Shooting entstandenen Aufnahmen auswählen könnt, sowie zwei gedruckte Bilder im Format 20 x 30 cm. Ihr könnt also beispielsweise ein exklusives Fotoshooting für euren Hund buchen – oder euch mit dem liebsten Gassi-Kumpel verabreden und euch das Paket teilen. Das ist übrigens auch ein schönes Geschenk für Freunde, die ihr über eure Haustiere kennengelernt habt.
Möchtet ihr eine Kaninchenfamilie, eure Haustiere zusammen mit euren Kids oder vielleicht auch die ganze Klasse eurer Welpenschule beim gemeinsamen Spielen ablichten lassen, sind natürlich auch Gruppenshootings möglich. Schreibt mir einfach eine kurze Mail – oder kommt im Studio vorbei und lasst uns direkt darüber reden, was für ein Fotoshooting ihr euch für eure Lieblinge wünscht :)
 
2
Mrz
09

Hey, ihr Lieben! :)

Lasst die Sektkorken knallen und packt die Party-Hütchen aus: Mit unserer funkelnagelneuen Fotobox haben wir nämlich einen neuen Service für euch im Angebot, der eure Events zu einem unvergesslichen Erlebnis macht! Was ich meine? Na, unsere funkelnagelneue Fotobox!

Wie funktioniert die Fotobox von Fotografie Jill Carstens?

Von der Hochzeit über Firmenjubiläum und Weihnachtsfeier bis hin zum runden Geburtstag könnt ihr die Fotobox für all eure privaten Feste und beruflichen Events mieten. Stellt die Box an den Eingang zur Location, neben die Tanzfläche, ans Buffet … an einen Platz eben, an dem alle eure Gäste früher oder später vorbeikommen, und zeigt ihnen, wie der schicke rote Fußauslöser funktioniert. Und dann lehnt ihr euch zurück und schaut zu, wie eure Gäste einen Heidenspaß damit haben, viele, viele lustige, abenteuerliche und herzliche Fotos voneinander und miteinander zu machen: Mal allein, mal gemeinsam, mal mit und mal ohne Requisiten entstehen so Schnappschüsse, aus denen mit dem passenden Druck nicht nur wunderschöne Erinnerung an all eure Feste und Feiern, sondern auch ausgefallene Dankeskarten für eure Gäste werden. Da kann die nächste Kommunion oder Konfirmation, der Geburtstag, die Hochzeit und natürlich auch das Firmenjubiläum kommen!

Was ist im Fotobox-Paket enthalten?

Unsere Fotobox gibt es in Kombinaton mit einer kleinen aber feinen Auswahl an Requisiten. Die könnt ihr mit der Fotobox im Kombi-Paket mieten – müsst es aber nicht. Wenn ihr beispielsweise eine Themenparty feiern wollt, könnt ihr euren Gästen natürlich eigene Requisiten zur Verfügung stellen. Wenn ihr da ein bisschen Inspiration mögt, kommt einfach dienstags bei uns im Fotostudio in Sonnenbühl vorbei: Wir zeigen euch gern, wie die Fotobox funktioniert, welche Requisiten in unserem Rundum-sorglos-Paket enthalten sind – und brainstormen natürlich auch mit euch, wenn ihr Accessoires zur Fotobox für ein ganz bestimmtes Thema zusammenstellen wollt.
   

Wie komme ich an meine Bilder aus der Fotobox?

Die Fotobox von Fotografie Jill Carstens kommt ohne Drucker zu euch. So ist sie leichter und mobiler – und obendrein müsst ihr euch auch keine Gedanken um die Technik machen. Denn ganz ehrlich: Wer hat bitte auf einer Party Lust, mit dem Drucker zu kämpfen? Stattdessen speichert die Kamera in der Fotobox die Bilder auf einem Tablet, und auf dem könnt ihr anschließend in aller Ruhe die schönsten Fotos aussuchen. Wenn ihr dann die Fotobox in unsere Fotostudio in Sonnenbühl zurückbringt, organisieren wir dann den Druck eurer Bilder – sei es als klassisches Hochglanzfoto, als Leinwanddruck oder für ganz besondere Erinnerungsstücke auch gern als Woodcardz Holzpostkarte oder als großformatiger Druck auf einer Holzplatte.

So könnt ihr die Fotobox mieten

Ihr könnt die Fotobox per Mail, telefonisch, im Studio oder auch direkt über das Formular auf der Website von Fotografie Jill Carstens mieten. Damit ihr frühzeitig mit der Event-Planung beginnen könnt, findet ihr auf unserer Website einen Kalender, in dem ihr einsehen könnt, wann die Fotobox bereits gebucht ist. Die Kosten belaufen sich auf 210,00 € pro Tag. Bei Buchung werden dabei 50,00 € als Anzahlung fällig.
 
P.S.: Die Fotobox ist übrigens nicht nur eine fabelhafte Überraschung für eure Gäste, wenn ihr selbst Gastgeber eines Events seid. Auch als Geschenk zum 18. Geburtstag, zur Hochzeit, zur Feier eines Schulabschlusses, auf dem Abschlussball eines Tanzkurses oder als ausgefallenes Mitbringsel auf einem Klassentreffen ist sie eine tolle Idee!
3
Nov
14
Hey, ihr Lieben! Unser Motiv des Monats September hat es angeteasert: Unser Monatsthema war im Oktober die Erotik-Fotografie. In unserem Schaufenster haben wir euch eine Auswahl heißer Motive präsentiert und im Verlauf der letzten Wochen habe ich viele Gespräche rund um das Thema Erotik-Fotos geführt. Darüber, wie so ein Fotoshooting abläuft, welche Art von Fotos dabei herauskommt … Lasst uns also einmal in aller Ruhe darüber reden, was wirklich passiert, wenn die Hüllen fallen und die Kamera zu klicken beginnt.

Was ist ein „Erotik-Fotoshooting“ überhaupt?

Das Allererste, was ich zu diesem Thema festhalten möchte, ist: Bei einem Erotik-Shooting muss sich niemand vollständig ausziehen. Ja, es geht darum, möglichst heiße Bilder zu machen. Darum, die körperlichen Reize in den Mittelpunkt zu stellen und zu zeigen, wie verführerisch ein Mensch sein kann. Das heißt aber nicht, dass wir dafür so viel nackte Haut brauchen wie nur möglich. Erotik-Fotos sind immer genau so sexy, wie die Modelle sie haben wollen.
Wenn wir ein leicht bekleidetes Modell aus einer so geschickten Perspektive aufnehmen, dass der Betrachter sich nie ganz sicher sein kann, ob nun Kleidung im Spiel war oder nicht, kann das unheimlich erotisch sein. Aber mindestens genauso aufregend ist die Kombination aus einem halb offenen Reißverschluss mit einem intensivem Blick – und auch das Spiel von Licht und Schatten, das den Körper unter der Kleidung erahnen lässt.
 

Wie läuft ein Erotik-Shooting ab?

Für ein durchschnittliches Erotik-Fotoshooting plane ich etwa zwei Stunden ein. Das Fotografieren selbst ist dabei nicht der größte Faktor: Zuallererst müssen wir besprechen, welche Art von Foto wir machen wollen. Und wir müssen das Eis brechen. Auf Seiten der Kunden ist zu Beginn meistens noch etwas Aufregung vorhanden. Klar, ist ja auch eine ungewöhnliche Situation. Was es bei meinen Erotik-Fotoshootings allerdings nicht gibt, ist Alkohol zum Auflockern. In meiner Erfahrung brauchen wir die Konzentration – und auch die Koordination.
Meine Kundinnen und Kunden bringen erst einmal alles mit, was sie sich vorstellen können. An Kleidung, Accessoires und weiteren Requisiten – aber auch an Inspiration. Dank Internet können sie sich im Vorfeld schon ihre Gedanken darüber machen, welche Ästhetik sie besonders anspricht. Darüber unterhalten wir uns, trinken vielleicht ein Tässchen Kaffee und fangen an, mit den Requisiten zu spielen … und zwar so lange, bis das Modell sich bereit fürs erste Foto fühlt.

Für wen eignet sich ein Erotik-Fotoshooting?

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass ein erotisches Bild etwas ist, das Männer und Frauen gleichermaßen genießen können – als Modelle genauso wie als Betrachterinnen und Betrachter. Ob allein oder gemeinsam mit dem Partner oder der Partnerin: Ein ErotikShooting ist eine tolle Gelegenheit, sich selbst als schön zu erleben, als attraktiv und begehrenswert. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann finden wir doch alle irgendetwas am eigenen Körper auszusetzen. Mein Job als Fotografin ist es bei einem Erotik-Fotoshooting, das zu kaschieren, was verunsichert – oder es vielleicht auch einmal ganz neu zu inszenieren. Da entdeckt manches Modell, dass die vermeintliche Problemzone gar keine ist ...
4
Jul
30

Das Team von Fotografie Jill Carstens über Sommer, Sonne und mehr.

   
Hey, ihr Lieben!
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber uns hat das Wetter der letzten Wochen schon das eine oder andere Mal ganz schön ins Schwitzen gebracht. Welche Tipps das Team von Fotografie Jill Carstens für das Fotografieren in der heißen Jahreszeit parat hat – und wo ihr uns nach Feierabend findet? Setzt euch zu uns, schnappt euch einen virtuellen Eiskaffee und lasst uns ein bisschen klönen, wie es bei uns im Norden heißt ...
 

JUDITH


Sommer-Shootings - lieber im Freien oder lieber im Studio?

Draußen und im Schatten. In der prallen Sonne ist sonst das Licht einfach zu hart. Schön ist aber auch abends, wenn gerade die Sonne untergeht. Das ergibt eine tolle Kulisse, gern auch für Fotos mit Gegenlicht.

Was sollten Fotografen beim Shooting in der Sommersonne nie vergessen?

Auf jeden Fall sollten wir alle daran denken, bei diesem Wetter ausreichend zu trinken. Sonst wird nicht nur das Foto wacklig, sondern der ganze Fotograf. Und wenn wir an die Technik denken, dann sollten wir auch nicht vergessen, die Ersatzakkus der Kamera immer im Schatten zu lagern. Besonders wichtig ist das, wenn wir einen Teil unseres Equipments im Auto liegen lassen wollen: Ab in den Kofferraum oder mindestens unter den Sitz damit!

Worauf freust du dich nach einem heißen Arbeitstag im Juli?

Definitiv auf meinen Garten! Jetzt, wo alles so richtig satt grün ist und blüht, da setze ich mich besonders gern ins Freie und lasse es mir gut gehen. So ein Plätzchen im Schatten, mit Blick auf die Blumenpracht ... und am besten mit einem kalten Radler in der Hand. Wenn an einem warmen Abend das Radler direkt aus dem Kühlschrank kommt und so kalt ist, dass ich meine Fingerabdrücke auf dem Glas sehen kann: Das ist einfach herrlich.
   

JILL


Was ist die schönste Freizeitbeschäftigung im Sommer?

Ich genieße es ja, ganz entspannt mit Oskar im Garten zu sitzen, sei es bei mir zuhause – oder hier bei Judith. Die macht übrigens einen tollen Eiskaffee. Schaut euch den nur mal an: Ein Traum!

Auf welche sommerlichen Foto-Motive freust du dich jedes Jahr?

Wo wir gerade von Gärten reden: Ich freu mich jedes Jahr wahnsinnig auf all die bunten Blumen. Ringelblumen und Lilien und Astern und Sonnenblumen und … ach, diese Farben, die machen mich einfach glücklich. Und die blühenden Gärten sind nicht nur als Landschaft ein tolles Motiv, sondern machen sich auch als Hintergrund für Familienaufnahmen, für Kinderfotos und Portraits einfach super.

Was muss bei einem Shooting im Sommer auf jeden Fall dabei sein?

Sonnenschutz! Immer einen Hut auf den Kopf und vor allem Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Sonst krabbelt an den richtig heißen Tagen schnell kein Fotograf, sondern ein Hummer über den Boden, um den perfekten Winkel für die Aufnahme zu finden …
   

OSKAR


Was ist deine Lieblings-Location für Sommer-Shootings?

Wald, Wiese, Studio … Hauptsache im Schatten! Solange ich die Gegend ein bisschen erkunden oder vielleicht auch spielen kann, während Jill und Judith arbeiten, bin ich überall gern dabei.

Wie verbringst du einen heißen Nachmittag am liebsten?

Ganz klar: Entweder zuhause in meinem Garten oder unter dem Schreibtisch im Studio. Eingewickelt in ein nasses Handtuch kann ich mich auf dem kühlen Fliesenboden wunderbar entspannen.

Was ist Dein wichtigstes Sommer-Accessoire?

Das eben erwähnte nasse Handtuch. Am liebsten eines, das so groß ist, dass ich richtig darunter verschwinde. Das kühlt mich sofort auf meine Wohlfühltemperatur ab!
2
Jul
08
Hey, ihr Lieben!
Vor ein paar Tagen war ich gerade in Sonnenbühl unterwegs, als mich eine Frau ansprach: „Sagen Sie, ist das der Hund aus dem Schaufenster?“
„Ja“, sagte ich und schaute Oskar an, der gerade ganz fasziniert die Passanten beobachtete.
Wer unser neues Studio kennt, der hat Oskar vielleicht auch schon selbst im Schaufenster stehen sehen. Zwischen Bilderrahmen und Stativen lässt sich mein kleiner Rauhaardackel die Sonne aufs Fell scheinen und schaut mit seinen riesengroßen Kulleraugen in die Welt hinaus. Oskar ist aber nicht nur im Studio mein Assistent und höchstpersönlicher Motivationstrainer: Auch bei vielen Shootings begleitet er mich.
Und nachdem so viele von euch den Kleinen direkt ins Herz geschlossen haben, dachte ich, es ist an der Zeit, euch meinen flauschigen Mitarbeiter einmal in aller Form vorzustellen.
Also, meine Lieben: Hier ist Oskar!
Mein Name ist Oskar und ich bin am 11. Mai 2018 geboren. Den Geburtstag teile ich mir mit meinen acht Geschwistern – ja, wir sind eine große Familie! Wenn wir uns treffen, dann ist vielleicht was los! An unserem ersten Geburtstag zum Beispiel … aber das ist eine ganz andere Geschichte.
 
Heute will ich euch schließlich ein bisschen aus meinem Alltag erzählen. Wann immer es geht, bin ich nämlich mit meinem Frauchen Jill zusammen unterwegs. Das neue Studio gefällt mir besonders gut – da kann ich nicht nur aus dem Fenster schauen, sondern auch unter dem Schreibtisch ein Nickerchen halten. Und wenn Jill ein Shooting im Freien hat, dann bin ich natürlich auch mit von der Partie!
 
Nur bei Hochzeiten, da bleibe ich zuhause – und dann, wenn Jill in die Kirche geht, um Fotos von Kommunionen und Konfirmationen zu machen. Ach, und in den Kindergarten gehe ich auch nicht: Zum einen bin ich dafür schon viel zu alt. Und zum anderen würde Jill nicht dazu kommen, auch nur ein einziges Foto zu machen, wenn ich dabei wäre. Wer will schon in die Kamera schauen, wenn er stattdessen mit mir Ball spielen und kuscheln könnte?
 
 
Ich meine: Schaut euch doch mal diesen Dackelblick an. Der hat schon manches Mal dazu geführt, dass ich mich spontan in ein Fotoshooting schmuggeln konnte. Wenn da jemand im Studio auf dem Fußboden sitzt, dann ist das doch die perfekte Höhe, um mal vorbeizugehen und zu schauen, ob die Menschen auch alles richtig machen. Und wenn ich finde, dass einem Motiv noch das gewisse Etwas fehlt … tja, da biete ich natürlich meine Hilfe an.
 
Aber keine Bange: Ich bin keiner, der sich auf jedes Foto drängelt. Ich will ja den eigentlichen Stars des Shootings nicht die Schau stehlen. Während Jill unterwegs ist, unternehme ich deshalb manchmal meine ganz eigenen Tagesausflüge. Da besuche ich dann meine Lieblingsmenschen. Freunde und Familie von Jill sind das – und glaubt mir, bei denen wird es nie langweilig!
 
Zum Beispiel kenne ich eine Familie mit einer kleinen Tochter. Anderthalb Jahre alt ist sie. Und wisst ihr was? Sie kann „Oskar“ partout nicht aussprechen. Am Anfang hat sie deshalb immer „Otzek“ zu mir gesagt. Das klang wie ein ganz besonders fieses Niesen, das kann ich euch sagen. Mittlerweile haben wir uns aber schon bis zu „Odkar“ vorgearbeitet. Total goldig! Wenn wir noch ein bisschen üben, dann kann sie bald nicht nur meinen Namen sagen, sondern auch „klar bekommst du noch ein Leckerchen, du Hübscher!“ Und wenn das erst einmal klappt, zeige ich ihr, wie man meinen Ball so richtig weit wirft.
Oh, à propos Ball: Ich glaube, Frauchen hat gerade meine Leine vom Regal genommen. Und das heißt, jetzt geht es wieder los. Wohin? Das hat sie mir heute nicht verraten. Ich bin aber sicher, dass es spannend wird. Schließlich bin ich überzeugter Optimist. Für mich ist der Futternapf nicht halb leer, sondern halb voll. Deshalb habe ich die Nase auch immer ganz dicht am Boden oder hoch in der Luft: Wer weiß, welche Fährten es zu erschnuppern gibt …
Also, ihr Zweibeiner: Bis bald – vielleicht sehen wir uns ja schon bald durchs Schaufenster in Jills Studio!
1
Mai
12
Hey, ihr Lieben! Vielleicht habt ihr es schon im Schaufenster unseres Studios gesehen: Im Wonnemonat Mai dreht sich bei uns alles um Kinder und Teens.
Für mich als Fotografin ist es immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, wenn ich sehe, wie die Kleinen langsam groß werden. Wenn ich ein Kind zum ersten Mal im Kindergarten fotografiert habe und es dann mit einer frechen Zahnlücke und einer riesengroßen Schultüte bei seiner Einschulung wieder treffe: Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Und wenn ich nur dran denke, dass ich manche Teenies eben erst bei ihrer Konfirmation fotografiert habe – schwupps, schon sitzen sie gefühlte drei Tage später wieder bei mir im Studio, weil sie biometrische Passbilder für den Führerschein brauchen!
Vom Neugeborenen-Shooting über Kindergarten- und Schulfotografie bis hin zur Einzelshootings und Familienbildern bieten wir euch ein breites Spektrum an Foto-Optionen für die Kleinen und Fast-Schon-Großen an. Welche das sind und warum ich bei Kindergartenfotos eine ganz besondere Methode verwende, um den Kindern ihr schönstes Lachen zu entlocken, das möchte ich euch heute zeigen.

Kinder-Fotos im Studio

Vom Neugeborenen bis zum Schulkind: Jedes Alter hat seinen ganz eigenen Charme und bietet ganz eigene Gelegenheiten, Kinderheits-Erinnerungen festzuhalten, die der ganzen Familie noch Jahre später ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wenn da ein Baby, das gerade Laufen gelernt hat, durchs Studio düst, dass der Windelpopo nur so wackelt: Zum Knutschen! Oder Geschwisterkinder, die miteinander, mit ihren Eltern oder mit einem geliebten Haustier kuscheln und herumalbern … Einzelportraits für die Kleinen können wir im Shooting mit Geschwister-Fotos oder Familienbildern kombinieren. So entstehen ganz unterschiedliche Dynamiken und traumhafte Fotoserien fürs Familienalbum.

Foto-Shootings für Teenager

Je älter die Kinder werden, desto mehr Freude haben sie an einem Fotoshooting, bei dem sie selbst mitreden können. Spätestens im Konfirmationsalter ist es einfach viel cooler, wenn die Eltern bei Einzelshootings nicht mehr dabei sind. Insbesondere Teenager genießen dann oft die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen ausprobieren zu können. Für die Dauer eines Fotoshootings der Star zu sein – ob allein, mit dem besten Kumpel, der besten Freundin oder gleich mit der ganzen Clique –, das ist für viele Teenies übrigens auch eine tolle Überraschung zum Geburtstag.
Foto-Shootings für Kinder und Teenager müssen natürlich nicht unbedingt im Studio stattfinden. Wenn das Wetter mitspielt, können wir auch in der freien Natur fotografieren. Gerade im Sommer können wir vom Kinder-Planschbecken im Garten über Spielplätze bis hin zu den Orten, an denen die Kids am liebsten ihre Freizeit verbringen, alle möglichen Locations nutzen.

Kindergartenfotografie und Einschulungsbilder

Viele Kinder in und um Sonnenbühl herum erkennen mich inzwischen bei ihrer Einschulung wieder – weil wir uns schon vor ein, zwei Jahren im Kindergarten kennengelernt haben. Neben den Fotos vom Schulbeginn übernehme ich nämlich auch gern und oft die Kindergartenfotografie. Dafür klemme ich mir mein Foto-Equipment unter den einen und einen Assistenten unter den anderen Arm und komme vormittags in den Kindergarten. Bei Foto-Shootings im Kindergarten erstelle ich für jedes Kind nicht nur ein einzelnes Portrait, sondern eine individuelle Serie von drei bis vier Motiven. So können die Eltern je nach Mappen-Format diejenigen Bilder auswählen, die ihnen am besten gefallen. Und bei der Einschulung darf neben Einzelbildern mit Schulranzen und Schultüte natürlich auch das allererste gemeinsame Klassenfoto nicht fehlen!
   

Entspannte Atmosphäre: Das A und O der Fotografie im Kindergarten

Wann immer ich Kindergartenkinder fotografiere, bringe ich zum Shooting eine Assistentin mit. In diesem Punkt unterscheidet sich mein Vorgehen in der Kindergartenfotografie grundlegend von dem anderer Fotografen. Und das aus gutem Grund: Jedes Kind hat schließlich mal einen schlechten Tag – und es findet auch nicht jedes Kind alle Erwachsenen auf Anhieb sympathisch. Und das ist doch auch voll okay, oder? Geht uns Erwachsenen im Alltag doch auch nicht anders.
Deshalb bringe ich immer eine Helferin mit. Wenn mal ein Kind ein bisschen quengelig sein sollte, kann eine von uns fotografieren und die andere die Stimmung aufhellen. Und sollte ein Kind mich nicht so toll finden, dann kommt meine Begleiterin besser an und wir tauschen einfach die Rollen. So sorgen wir für eine entspannte Atmosphäre, in der sich die Kinder wohl fühlen und ihr schönstes Lachen zeigen können.
Wenn in einem Kindergarten viele Kinder sind, komme ich auch lieber noch einen zweiten Vormittag vorbei, anstatt alle an einem Tag zu fotografieren. Zeitdruck stresst alle Beteiligten nur – und wenn ich mich auf für jedes Kind individuell einlassen kann, werden die Fotos einfach viel, viel schöner.
Und dann machen wir natürlich auch Fotos zu Kommunion und Konfirmation. Das ist aber ein ganz eigenes, spannendes Thema – davon erzähle ich euch bei Gelegenheit in einem eigenen Artikel. Jetzt geht es nämlich erst einmal wieder hinter die Kamera und ab zum nächsten Shooting.
Bis bald, ihr Lieben – wir lesen uns! :) Eure Jill
1
Apr
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Hey, ihr Lieben!
Vor zwei Wochen habe ich den ersten Teil meines Lebenswegs mit euch geteilt. Ich wollte euch erzählen, wie ich überhaupt zur Fotografie gekommen bin, was ich gelernt habe und wo. Und was soll ich sagen, Leute: Eure Reaktionen auf meine Geschichte, die waren der Hammer! So viel „Moin!“ aus dem Norden, so viele liebe Grüße aus dem Süden – ich hab mich wahnsinnig gefreut, von euch allen zu hören und zu lesen! Und wenn ich mir die Kommentare und lieben Nachrichten anschaue, die mich seitdem erreicht haben, dann scheine ich ja in echt guter Gesellschaft zu sein: Viele von euch hat das Leben einmal quer durch Deutschland geführt.
Heute möchte ich euch den zweiten Teil meiner Geschichte erzählen: Den, in dem es mich in den Süden der Bundesrepublik verschlägt …

Wie Familienbande das Nordlicht in den Süden ziehen

Zuallererst muss ich mal ganz kurz festhalten, dass der Weg von Sylt nach Sonnenbühl für mich gar nicht so weit war wie ihr jetzt vielleicht denkt: Ich habe hier nämlich entfernte Verwandte. 2009 haben wir dann groß angelegtes Familientreffen organisiert und bei dieser Feier habe ich den in Süddeutschland lebenden Teil meiner Familie zum ersten Mal bewusst kennengelernt. Da war sofort eine Verbindung da. Meine Familie ist mir insgesamt extrem wichtig – fragt nur mal meine Schwester Jonne, die es inzwischen auch auf die Alb verschlagen hat! Und mit den Sonnenbühlern hat es einfach sofort geklickt. Sie haben mich zu sich eingeladen und ich hab auch gleich Ende September meinen Koffer gepackt und bin runtergeflogen. Das waren meine ersten zwei Wochen auf der Schwäbischen Alb – ein Urlaub bei der Familie, der mir total gut gefallen hat.
Ich hab mich damals auf den allerersten Blick in die Landschaft verliebt. Ich meine, wenn man das mal vergleicht: Ich war den Norden gewohnt, Küste, Dünen und das Watt. Im Kontrast dazu war die Alb im Spätsommer ein echt exotisches Erlebnis. Die dichten Wälder, das Laub, das sich langsam bunt zu färben beginnt … das ist ein Schauspiel, das mich bis heute jedes Jahr auf ein Neues raus lockt. Als ich also zum ersten Mal im Süden war, da fasste ich den Beschluss, gleich im Januar wiederzukommen, mindestens für einen ganzen Monat. Ich wollte schauen, ob ich während dieser Zeit nicht hier im Süden ein Praktikum machen konnte. Reisen, meine Familie sehen und mich gleichzeitig weiterbilden. Das war echt ein Rundum-glücklich-Paket für mich.

Hier bleib ich!“

Genau so hat es dann auch geklappt: Ich habe einen Praktikumsplatz bekommen und kam Januar bis Anfang Februar wieder nach Sonnenbühl. Da stellte ich fest, dass es mir hier immer noch sehr gut gefiel. Also war es doch nicht nur das entspannte Urlaubsgefühl, das den Gedanken „hier möchte ich mehr Zeit verbringen!“ ausgelöst hatte. Das war irgendetwas … Stärkeres. Und wie das Leben so spielt, hatte da auch nicht nur der Verstand ein Wörtchen mitzureden, sondern auch das Herz. Während meiner Zeit hier im Süden hatte ich schließlich einen Mann kennengelernt, der mir mächtig den Kopf verdreht hatte. „Also“, sagte ich mir, „das passt doch alles ganz prima! Noch ein Grund, hier zu bleiben.“
2010 war deshalb das Jahr, in dem ich meinen Koffer nicht nur für ein paar Wochen gepackt habe. Ich bin mit Sack und Pack, mit Kamera und Stativ nach Sonnenbühl gezogen. Arbeit habe ich in einem Studio in Reutlingen gefunden. Für vier Wochen sollte es aber erst einmal nach Sylt in mein altes Studio zurückgehen – als Vertretung, damit die Chefs dort mal Urlaub machen konnten. Wieder mit der Kamera von Hochzeit zu Ferienwohnung zu Restaurant zu gehen, machte mir auch großen Spaß. Bis zu dem Punkt, an dem bei mir ein Aneurysma festgestellt wurde.

Leben ist, was passiert, während Jill eigentlich andere Pläne schmiedet

Für alle von euch, die von diesem Thema bisher verschont geblieben sind: Ein Aneurysma ist eine krankhafte Erweiterung einer Schlagader. Wenn die platzt, ist das in rund 80% aller Fälle tödlich. Und das wäre es auch bei mir fast gewesen. Das war, wenn ich so drüber nachdenke, eine echt krasse Zeit. Vor allem wenn ich überlege, dass ich trotz all dem, was da passiert ist, gerade einmal vier, viereinhalb Wochen im Krankenhaus lag. Kaum dass ich in die Reha durfte, kam ich wieder in den Süden zurück. Eigentlich hätte ich im Anschluss einen Job gehabt – in dem Studio in Reutlingen. Aber nach dem ganzen Trubel war ich noch lange nicht wieder auf den Beinen. Die Wiedereingliederung lief langsam – und war dann einfach erst einmal zu viel für mich. Ja, ich bin ein kleines Stehaufmännchen. Aber wenn ich eben erst dem Tod von der Schippe gesprungen bin, dann bin auch ich ein bisschen aus der Puste.
Also war es erst einmal nichts mit Arbeit im Studio. Ich war zuhause und … oh, Leute. War mir vielleicht langweilig! Nicht, dass ich mich nicht entspannen und mal gepflegt Urlaub machen kann. Aber mehrere Wochen zuhause, ganz ohne irgendetwas zu tun? Kein Mensch kann so oft staubsaugen und den Kühlschrank putzen, dass das nicht irgendwann schrecklich öde wird.

Wie sich die Selbstständigkeit in mein Leben schlich und beschloss zu bleiben

Wie ich so zuhause war und nach Möglichkeiten suchte, etwas Produktives zu unternehmen, ohne gleich so viel zu tun, dass ich dabei umkippe, fiel mir auf, dass wir ja einen Raum frei hatten. Ein Schelm, wer jetzt „Mini-Foto-Studio!“ denkt, nicht wahr? Also hab ich angefangen, da ein paar Pass- und Bewerbungsbilder zu machen. Der Schritt in die Selbstständigkeit war für mich kein großer, entschlossener Sprung, sondern ein langsames Anpirschen. Hier ein Passbild. Da ein Bewerbungsfoto. Nach und nach all meine Sachen in diesem Raum organisieren, das wichtigste Equipment zusammenkaufen und dann den ganzen Papierkram vom Finanzamt holen. „Nur mal so, nur zum Schauen …“ Und zack: Gewerbe angemeldet.
Was eigentlich mehr als Beschäftigungstherapie für Jill in Reha angefangen hatte, wuchs sich dann schnell zum vollständigen Gewerbe aus. Ich fing an, ein bisschen Werbung zu machen, und es sprach sich herum, dass es in Sonnenbühl-Willmandingen ein neues Foto-Studio gab. Mein Geschäft kam ins Laufen. Ein kleiner Raum war innerhalb kürzester Zeit nicht mehr genug. Also packte ich all meine Foto-Ausrüstung und zog damit in die Einliegerwohnung um. Und auch wenn der Weg, der mich dorthin geführt hatte, nicht der war, den ich mir gewünscht hätte: Das passte einfach. Ich hatte mein erstes eigenes Studio – ich war jetzt meine eigene Chefin und konnte in einer Geschwindigkeit arbeiten, die für meine Gesundheit okay war. Endlich konnte ich mich wieder hinter den Sucher klemmen und das tun, was mir Spaß macht.

Auf zu neuen Abenteuern!

Inzwischen bin ich sieben Jahre selbstständig. Sieben Jahre, in denen viel passiert ist. So ein Geschäft wächst und konsolodiert sich. Die Liebe kommt und geht. Erst Anfang dieses Jahres ist – wie ihr ja sicher gesehen habt – mein Studio aus den alten Räumen in ein neues Gebäude umgezogen. Und ich arbeite auch nicht mehr solo: inzwischen unterstützt mich Judith.
Nein, das Aneurysma hätte ich wirklich nicht gebraucht. Aber ob ich mich ohne diesen Einschnitt so schnell getraut hätte, mich selbstständig zu machen? Ob ich all die tollen Leute kennengelernt hätte, all die lieben Kunden, die treuen Geschäftspartner und den Handels- und Gewerbeverein Sonnenbühl e.V., dessen 1. Vorsitz ich letztes Jahr übernommen habe? Ob ich meinen heißgeliebten Dackel Oskar einfach mit zur Arbeit nehmen könnte, wenn ich heute noch Angestellte in einem Studio wäre?
Wenn ich ehrlich bin, habe ich keine Ahnung.
Was ich weiß, ist aber, dass es mir da, wo ich jetzt bin, sehr gut gefällt.
Ja, das Aneurysma war ein heftiger Schlag.
Nein, ich kann immer noch nicht so arbeiten, wie ich gerne möchte. Ich brauche viele, viele Pausen und bin daher manchmal auch nicht zu den üblichen Öffnungszeiten im Studio anzutreffen – weil ich einfach einen Gang runterschalten muss.
Aber ich kann ehrlich sagen, dass ich all diese Veränderungen für mich angenommen habe.
Das ist mein Weg – und ich glaube fest daran, dass er genau so verlaufen musste, um mich an den Punkt zu bringen, an dem ich jetzt stehe.
Und das ist doch die Hauptsache, oder?
Damit schließt meine Geschichte. Oder eher: Sie schließt zum Hier und Jetzt auf. Das war mein bisheriger Weg, erst zur Kamera, dann zum eigenen Studio. Von der Küste auf die Insel und von dort aus auf die Schwäbische Alb. Mein Werdegang als Fotografin, als Wahl-Schwäbin und als Unternehmerin.

Zu erzählen gäbe es natürlich noch viel mehr. Schließlich passieren ständig so viele aufregende Sachen, dass ich mich echt zusammenreißen muss, um diesen Blog-Post hier zum Abschluss zu bringen. Deshalb kann ich euch versichern: Da kommt auch noch die eine oder andere Geschichte auf euch zu! :)

Aber jetzt erstmal weg von mir und hin zu euch: Viele von euch haben mir geschrieben, dass es auch sie von der Küste auf die Alb verschlagen hat – oder umgekehrt. Wie lief das bei euch? Wie seid ihr dort gelandet, wo ihr jetzt seid – und welche Schicksalsschläge haben euch, wenn ihr so im Nachhinein daran zurückdenkt, auf einen eigentlich guten Weg gebracht?
Ich würde mich sehr freuen, in den Kommentaren und auch auf Facebook von euch zu lesen.
Bleibt gesund, munter und vor allem mit Spaß bei dem, was ihr gut und gern macht!
Eure Jill
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Jill Carstens // Poststraße 15 // 72820 Sonnenbühl // Tel: 07128 - 380 34 87 // Handy: 0160 - 977 11 607