Mai
06
Hey, ihr Lieben!
Schnappt euch eure Smartphones, heute schauen wir uns ein Thema an, um das mich einige von euch gebeten haben: Das perfekte Selfie! Klar, die meisten von uns wollen keine hauptberuflichen Influencer werden. Aber so ein schickes Selfie peppt ja nicht nur die Instagram-Timeline auf. Ein schmeichelhaftes Selbstportrait gibt auch unserem Selbstbewusstsein einen kleinen Boost, den wir im Alltagsstress gut gebrauchen können. Also ran an die Frontkamera und los gehtʼs!

3 Tipps für deine schönsten Selfies

Seien wir also ehrlich: Wenn schon Selfie, dann bitte auch ein richtig gutes. Manche Smartphone-Kameras verfügen aus diesem Grund sogar über einen speziellen „Selfie-Modus“, der die Aufnahme erleichtern soll. Von all den Filtern, mit denen wir die Farbgebung anpassen und allerlei Effekte über unsere Bilder legen, ganz zu schweigen!
Um ein richtig tolles Bild von dir zu machen, musst du aber weder in ein teures Handy noch in besondere Bildbearbeitungs-Apps investieren. Alles, was du brauchst, ist gutes Licht, der richtige Winkel und ein bisschen freier Speicherplatz.

1) Natürliches Licht schmeichelt deinem Gesicht.

Für richtig gute Selfies solltest du zuallererst den Blitz ausstellen. Je greller das Licht, desto stärker werden die Schatten, die in deinem Gesicht entstehen. Und gerade diese Schatten sind es, die unsere Gesichtszüge auf manchen Selfies so ungewohnt und unsere Haut durch den starken Kontrast sehr blass aussehen lassen.
Wenn du also nicht gerade den Schneewittchen-Look anstrebst, solltest du daher auf natürliches Licht setzen. Dreh das Gesicht zum Licht hin, pass aber auf, dass du dich nicht zu nah an deiner Lichtquelle befindest. Die perfekte Lichtquelle ist immer ein, zwei Schritte von dir entfernt.
Natürlich kannst du aber auch mit Kunstlicht arbeiten! Sanftes gelbes Licht lässt deine Haut dabei natürlicher wirken als weißes. Hast du Butterbrotpapier zur Hand, kannst du damit die Beleuchtung auch ein wenig dimmen. Außerdem kannst du flexible kleine Lampen – beispielsweise Schreibtischlampen – dazu nutzen, die Beleuchtung durch die Deckenlampe gleichmäßiger zu gestalten. Stell die kleine Lampe dazu vor dich und richte das Licht auf dein Gesicht.

Die besten Selfies macht in meiner Familie eindeutig meine Schwester - oder Dackel Oskar. Ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

2) Halte die Kamera hoch und ein wenig zur Seite.

Wenn du ein Selfie machst, hältst du das Smartphone zwischen der Lichtquelle und deinem Gesicht. Dabei solltest du die Kamera immer ein klein wenig höher halten – mindestens sollte sie höher als Nasenspitze sein. Dieser Winkel lässt die Augen größer und das Kinn kleiner wirken. Außerdem reckst du so ganz automatisch ein wenig den Hals. Dadurch wirkt dein Gesicht insgesamt schmaler.
Schiebst du dann noch die Kamera ein bisschen zur Seite, bringst du mehr Dynamik in die Bildkomposition. Ein direkt von vorn aufgenommenes Foto erinnert schnell an ein Passbild. Von der Seite aufgenommen, wirkt das Bild gleich viel natürlicher. Damit meine ich auch nicht unbedingt das Profil. Ein Stückchen links oder rechts reicht schon!
Das ist dann auch der Moment, in dem sich ein Selfie-Stick lohnen kann. Ja, die Dinger sehen ziemlich dämlich aus. Aber durch sie können wir die Kamera nach oben und zur Seite bringen – und das macht es leichter, den perfekten Winkel zu finden.
 

3) Mach nicht nur ein Foto, mach mindestens ein Dutzend.

Wenn du mit dem Handy Fotos machst, kann es sein, dass deine Hand ein bisschen zittert – insbesondere dann, wenn du den Arm gerade von dir und nach oben streckst, um den richtigen Winkel zu finden. Um sicher zu gehen, dass du am Ende nicht nur ein verwackeltes Foto bekommst, würde ich dir raten, in jeder Session mehrere Bilder zu machen. Aussortieren kannst du anschließend immer noch.
Und vor allem: Nimm die ganze Sache nicht so ernst. Spiel ein bisschen mit den Winkeln und dem Licht, albere herum und probiere neue Posen aus. Die schönsten Selfies sind schließlich die, die spontan und wild entstehen. Die, auf denen man sieht, dass du Spaß hattest.
 
Bis bald, ihr Lieben - ich freu' mich auf viele neue Selfies in euren Facebook- und Instagram-Timelines! :)
Eure Jill
 
0
Apr
29

Was die ideale Kamera wirklich können muss

Hey, ihr Lieben!
Im dritten Teil unserer Reihe rund um die Suche nach der idealen Kamera wollen wir jetzt ins Detail gehen. Heute schauen wir uns die Eigenschaften an, auf die wir bei der Auswahl des konkreten Kamera-Modells besonderen Wert legen sollten. Daraus erstellen wir eine handliche Checkliste, mit der ihr euch auf den Besuch beim Elektronik-Fachhändler eures Vertrauens vorbereiten könnt.

Größe und Gewicht

Der erste Punkt, den ich gern ansprechen würde, scheint auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen trivial, ist es aber keineswegs. Größe und Gewicht der Kamera tragen nämlich maßgeblich dazu bei, dass du deine Kamera gern oder ungern zur Hand nimmst. Also stell dir immer die Frage, ob das Modell, das dich interessiert, gut in der Hand liegt. Kannst du die Kamera auch ohne Stativ über einen längeren Zeitraum entspannt halten? Wichtig ist, dass du ein Modell findest, das zur Größe deiner Hände passt.

Megapixel

Ja, die Zahl der Megapixel wirkt sich auf die Bildqualität aus – vor allem dann, wenn du deine Bilder in großen Formaten ausdrucken oder kleine Ausschnitte vergrößert wiedergeben willst. Das absolute Maximum brauchst du deshalb aber keineswegs, um wirklich gute Fotos zu machen. Wenn du deine Bilder beispielsweise auf Postkartengröße oder bis auf DIN A4 drucken willst, kannst du auch mit rund 10 Megapixel auskommen, ohne dass die Schärfe der Bilder darunter leidet.

Der Sensor

Wichtiger als die Zahl der Megapixel ist für die Bildqualität die Größe des Sensors. Dank moderner Technik können auch kleine Sensoren sehr stark sein. Allerdings arbeitet der Sensor immer im Verbund mit dem Objektiv. Schwächelt das Objektiv, kann auch der stärkste Sensor das nicht vollständig ausgleichen. Und da kleine Sensoren meist in Kameras zu finden sind, die auch über fest verbaute Objektive verfügen, etwa in Smartphone- oder Kompaktkameras, bedeutet das gewöhnlich Bilder, die in kleinen Formaten gut aussehen, in großen Drucken aber an Farbkraft und Schärfe verlieren. Je größer du deine Bilder schlussendlich sehen willst, desto mehr Wert solltest du also auf einen größeren Sensor und ein angemessen starkes Objektiv legen.
Soll der Hintergrund verschwommen oder das Bild gleichmäßig scharf sein?
Ein kleiner Tipp dazu: Wenn du Portraits aufnehmen willst, ist ein wirklich großer Sensor toll, da du damit den Hintergrund verschwommen und die Person gestochen scharf aufnehmen kannst. Das lässt das Bild dynamisch wirken und lenkt vor allem den Blick auf dein eigentliches Motiv. Soll hingegen die ganze Aufnahme scharf gestellt sein, etwa für Produkt- oder Food-Fotografie oder auch für Bilder von sehr kleinen Motiven, dann bist du mit einem mittleren Sensor besser beraten.

Das Objektiv

In den meisten Kamera-Typen ist das Objektiv fest verbaut. Auch bei fixen Objektiven sind jedoch zwei Faktoren zu beachten: Die Brennweite und die Blendenöffnung. Die Brennweite bestimmt, wie nah du an dein Motiv heranzoomen kannst. Neben den bekannten Zoom-Objektiven gibt es auch Objektive mit sogenannter Festbrennweite. Diese kannst du nicht verstellen, sodass du die Kamera – und damit dich selbst – bewegen musst, um dein Bild scharf zu stellen. Das Objektiv bestimmt außerdem auch darüber, wie gut deine Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen werden. Achte hierfür auf die maximale Blendenöffnung. Sie wird mit einem Wert wie f/3.5 angegeben. Die Zahl hinter dem F sagt dir, wie lichtstark das Objektiv ist: Sie sollte nämlich möglichst klein sein.

Die Geschwindigkeit des Autofok

Mehr als eine halbe Sekunde sollte zwischen dem Drücken des Auslösers über das Scharfstellen bis hin zur Aufnahme nicht vergehen – sonst werden Aufnahmen von bewegten Motiven häufig unscharf. Möchtest du dich auf Food-, Immobilien- oder Landschaftsfotografie spezialisieren, fällt dieser Faktor weitaus weniger ins Gewicht als beispielsweise für Portraits, Wetter- oder Tieraufnahmen. Je unberechenbarer deine Motive sind, desto schneller muss auch deine Kamera reagieren können.
Je schneller und lebhafter das Motiv, desto schneller muss auch der Autofokus der Kamera sein, um es einzufangen!

Deine Checkliste für den Kauf eines Fotoapparats

Auf jeden Fall sollten wir immer die folgenden Faktoren im Blick behalten:
  • Der richtige Kamera-Typ bestimmt sich anhand unserer Erfahrung, Ziele und Motive.
    • Die Spiegelreflexkamera ist eine langfristige Investition, die sich erst mit passendem Know-How all ihre Optionen entlocken lässt.
    • Die Systemkamera ist die „kleine Schwester“ der Spiegelreflex, leichter zu tragen und auch leichter handhabbar – dafür ein bisschen langsamer.
    • Die Bridge-Kamera ist ein vielseitiges Modell für Fortgeschrittene und bringt einen starken Zoom mit.
    • Die Kompaktkamera ist klein, leicht und so immer dabei – perfekt für Einsteiger und alle, die nur hin und wieder ein paar schöne Erinnerungsbilder aufnehmen wollen.
  • Größe und Gewicht sollten möglichst gering sein, damit du die Kamera gern zur Hand nimmst.
  • Die Geschwindigkeit des Autofokus sollte für bewegte Motive bei max. 0,5 Sekunden liegen.
  • Die Zahl der Megapixel muss nur dann hoch sein, wenn wir unsere Bilder großformatig drucken wollen.
  • Ein großer Sensor lohnt sich vor allem für Portraits und andere Bilder, bei denen wir mit unscharfen Hintergründen spielen können.
  • Ein mittlerer Sensor macht es leichter, das Bild gleichmäßig scharf zu stellen.
  • Die Brennweite des Objektivs bestimmt darüber, wie nah wir an unser Motiv heranzoomen können (Zoom-Objektiv) bzw. wie weit wir uns ihm nähern müssen, um ein scharfes Bild zu bekommen (Festbrennweiten-Objektiv)
  • Die Blendenstärke des Objektivs sorgt für scharfe Bilder bei schlechtem Licht. Sie sollte bei f/3.5 oder niedriger liegen.
  • Das Auswählen verschiedener Objektive wird aber erst bei einer Spiegelreflex- oder Systemkamera relevant.
Wenig Licht ist eine Herausforderung für jede Kamera. Achte also darauf, wie lichtstark dein Objektiv ist!
 

Das beste Modell ist immer ein Kompromiss

Wenn ich mir eine perfekte Kamera wünschen dürfte, dann wäre sie eine Spiegelreflexkamera, leicht und handlich, schnell, speicherstark und mit einer optimalen Kombination von Sensor und wechselnden Objektiven ausgestattet. Aus Erfahrung weiß ich allerdings auch, dass ich diese Kamera so schnell nicht finden werde, weil sich meine Wünsche teils gegenseitig ausschließen. Klar: Leicht wäre toll, aber wenn ich eine Spiegelreflexkamera haben will, dann muss ich damit rechnen, dass ihr mechanisches Innenleben auch ein gewisses Gewicht mitbringt.
Aus genau diesem Grund sollten wir nicht nach der perfekten Kamera suchen, sondern nach dem Modell, das den Ansprüchen gerecht wird, die uns am wichtigsten sind. Vielleicht bedeutet das, dass wir am Ende eine etwas schwerere Kamera mit uns herumtragen. Oder wir müssen öfter zwischen mehreren Objektiven hin und her wechseln, um alle Reichweiten abzudecken. Aber wenn wir wissen, bei welchen Punkte auf unserer Checkliste wir am ehesten bereit sind, zu verhandeln, dann haben wir eine weitaus größere Produktpalette zur Auswahl – und das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern eröffnet uns auch größeren kreativen Spielraum.
Hast du beschlossen, auf eine Spiegelreflexkamera umzusteigen? Oder fotografierst du schon länger mit diesem anspruchsvollen Modell und fragst dich, wie du das meiste aus deiner Kamera herausholst? Schon bald gibt es wieder Einsteigerkurse für den Umgang mit der Spiegelreflex-Kamera. Ich zeige dir gern, wie du die besonderen Funktionen deines Kamera-Modells nutzt, um spannende neue Effekte zu erzeugen.
Also, ihr Lieben: Ab an die Kamera – und bis bald!
Eure Jill
1
Apr
08

Spiegelreflex-, System-, Bridge- oder Kompaktkamera?

Hey, ihr Lieben!
Heute wollen wir uns dem zweiten Teil unserer Reihe über die Suche nach der perfekten Kamera zuwenden. In Teil 1 [noch nicht gelesen? Dann komm hier entlang!] haben wir uns ja schon die Frage danach gestellt, was wir als Fotografinnen und Fotografen so mitbringen - an Erfahrung, an Ideen und an Zielen. Mit diesen Überlegungen im Hinterkopf grenzen wir jetzt die Auswahl weiter ein. Indem wir schon vor unserem Besuch im Fachmarkt oder in einem Online-Shop einen Kamera-Typ aussuchen, sorgen wir dafür, dass wir uns gar nicht erst von irgendeinem Angebot dazu verlocken lassen, das falsche Modell zu kaufen. Denn je nachdem, was wir vorhaben, kommen unterschiedliche Bauweisen infrage ...

1) Der Klassiker auf professionellem Niveau: Die Spiegelreflexkamera

Wer an qualitativ hochwertige Fotos denkt, der denkt meistens an eine Spiegelreflexkamera. Diese Form des Fotoapparats hat sich als bevorzugtes Werkzeug der Profis etabliert, weil sie bis heute die beste Bildqualität liefert. Wie der Name vermuten lässt, ist in der Spiegelreflexkamera ein Spiegel eingebaut. Dieser sorgt dafür, dass du im Sucher genau das siehst, was die Kamera aufnimmt. Vor allem aber sind in den meisten Spiegelreflexkameras große Sensoren verbaut. Da der Sensor die Qualität der Aufnahmen – vor allem bei schwachem Licht – maßgeblich beeinflusst, kann das ein ausschlaggebender Faktor sein, wenn du bspw. in der Dämmerung oder bei Nacht fotografieren möchtest. Außerdem kannst du das Objektiv einer Spiegelreflexkamera austauschen und so die ganze Kamera individuell auf deine Vorlieben beim Fotografieren einstellen.

Eine Spiegelreflexkamera ist eine gute Wahl, wenn …

… du bereits ein bisschen Erfahrung hast und möglichst viele Aspekte selbst einstellen möchtest.
… du dich langfristig – privat oder beruflich – mit dem Thema Fotografie befassen wirst.
… du auch bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren willst.
 

2) Die „kleine Schwester“ der Spiegelreflex: Die Systemkamera

Hast du schon einmal jemanden mit einer Kamera fotografieren gesehen, die eigentlich aussah wie eine Spiegelreflexkamera, beim Auslösen aber nicht das charakteristische „Klick“ des Spiegels von sich gab? Das war vermutlich eine spiegellose Systemkamera. Auch ihre Sensoren sind zumeist stark und auch das Objektiv der Systemkamera kannst du austauschen. Da er  nicht mit Spiegel arbeitet, ist dieser Typ zwar leichter als eine Spiegelreflexkamera - gleichzeitig ist die Systemkamera aber auch ein wenig langsamer beim Aufnehmen schneller Bildfolgen und im Autofokus.

Eine Systemkamera ist eine gute Wahl, wenn …

… du schon schon ein wenig Erfahrung mit den individuelle Einstellungen jenseits des Autofokus hast.
… du Fotografie für dich ein intensiv betriebenes Hobby oder ein Teil deines Berufs ist.
… du eine preisgünstige Alternative zur Spiegelreflexkamera suchst.
   

3) Der Mittelweg zwischen Preis und Bildqualität: Die Bridge-Kamera

Auf halber Strecke zwischen Spiegelreflex- und Kompaktkamera findest du auch noch die sogenannten Bridge-Kameras. Wie schon ihr Name verrät, schlagen sie die Brücke zwischen den Eigenschaften beider Bauarten. Einerseits verfügen sie über einen recht starken Sensor – größer als der einer Kompaktkamera aber schwächer als der einer System- oder Spiegelreflexkamera. Anderseits haben sie nur ein einziges, fest montiertes Objektiv. Dieses ist jedoch gewöhnlich so zoomstark, dass das nicht so stark ins Gewicht fällt.
 

Eine Bridge-Kamera ist eine gute Wahl, wenn …

… du noch nicht allzu viel Erfahrung im Fotografieren hast, deine Kenntnisse aber ausbauen willst.
… du für deine Aufnahmen eine starke Zoom-Funktion einsetzen möchtest.
… du eine vielseitige Kamera suchst, für die du keine zusätzlichen Objektive brauchst.

 

4) Das komfortable und günstige Anfängermodell: Die Kompaktkamera

Die kleinsten, flachsten und leichtesten Kameras auf dem Markt sind die sogenannten Kompaktkameras. Sie enthalten entsprechend kleine Sensoren, liefern dafür aber eine gute Bildqualität. Das Objektiv ist in diesen Kameras fest verbaut und verschwindet bei den meisten Modellen in ausgeschaltetem Zustand im Gehäuse. Mit großen Auflösungen und schnellen Bewegungen kommen diese Kameras nicht so gut zurecht. Dafür finden sich aber viele besonders einsteigerfreundliche Modelle mit vorprogrammierten Einstellungen für bestimmte Motive, etwa für Landschaften oder Portraits.

Eine Kompaktkamera ist eine gute Wahl, wenn …

… du dir noch nicht sicher bist, ob du langfristig bei der Fotografie bleiben willst.
… du am liebsten mit dem Autofokus und mit festen Einstellungen für bestimmte Motive arbeitest.
… du eine Kamera suchst, die leicht und schmal in jeder Tasche Platz findet.
Wenn wir unsere Vorauswahl getroffen haben, kann die Suche nach dem konkreten Modell beginnen - denn auch Kamera ein- und desselben Typs können sich in Sachen Ausstattung stark unterscheiden. Im dritten Teil des Artikels schauen wir uns deshalb an, auf welche Eigenschaften du bei der Auswahl des konkreten Modells besonderen Wert legen solltest.
Bis dann, ihr Lieben - wir lesen uns!
Eure Jill
 
0
Mrz
25

Teil 1 von 3: Warum die perfekte Kamera etwas ganz Individuelles ist

„Welche Kamera ist eigentlich die richtige?“
In meinen Kursen wird diese Frage oft gestellt, und auch auf unseren Foto-Spazigergängen und im Studio sprechen wir oft darüber. Ich würde ja behaupten, dass das eine der schwierigsten Fragen zum Thema Fotografie ist. Eine einfache Antwort darauf gibt es nämlich nicht. Die perfekte Kamera ist etwas ganz Individuelles: Sie muss zum Fotografen bzw. zur Fotografin und zum Motiv passen. Vom Budget ganz zu schweigen!
Für die Bildqualität und auch für die Freude am Fotografieren ist die richtige Kamera allerdings von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund haben wir eine dreiteilige Reihe von Artikeln für euch zusammengestellt, in der wir und der Suche nach dem passenden Modell widmen.
Beginnen wollen wir unsere Suche nach der perfekten Kamera bei euch: Bei den Fotografinnen und Fotografen.
   

Zu was muss die Kamera passen?

Kameras und Zubehör gibt es in ganz unterschiedlichen Preisklassen: Du kannst deine Kamera einzeln kaufen oder gleich im Paket mit Equipment wie verschiedenen Objektiven, einem Stativ usw. Allerdings braucht nicht jeder und jede dieselbe Ausrüstung. Wenn du dich beispielsweise für Portrait- und Tierfotografie interessierst, solltest Du auf andere Faktoren achten als für Landschaftsaufnahmen und Food-Fotografie.
Um dich nicht zum Kauf einer allzu teuren Kamera und zur Anschaffung von Zubehör verleiten zu lassen, das später doch nur Staub sammelt, solltest du daher die Auswahl zuallererst eingrenzen. Um dir eine Vorstellung von dem zu verschaffen, was du suchst, brauchst du drei Informationen über dich als Mensch hinter der Kamera:
1. Wie gut kennst du dich aus? Hast du schon ein wenig Fotografie-Erfahrung oder stehst du noch ganz am Anfang deiner Foto-Karriere? Benutzt du lieber den Autozoom und Voreinstellungen für bestimmte Aufnahme-Modi oder stellst du deine Kamera manuell ein?
2. Welche Motive willst du fotografieren? Hast du eine eindeutige Präferenz oder willst du eher viele verschiedene Motive ausprobieren? Besonders wichtig ist hierbei, ob du zu bewegten oder zu statischen Motiven neigst, und ob du sie in einer hellen oder in einer eher schwach beleuchteten Umgebung fotografieren willst. Stadtszenen bei Nacht erfordern eine andere Kamera als beispielsweise das Fotografieren von Immobilien und Kunstwerken bei Tag.
3. Wann und wie intensiv beschäftigst du dich mit dem Thema Fotografie? Willst du nur ab und zu – beispielsweise im Urlaub und zu feierlichen Anlässen – ein paar schöne Schnappschüsse aufnehmen oder die Fotografie doch eher zu einem langfristigen Hobby machen? Muss deine Kamera leicht und kompakt ins Gepäck passen, oder stört es dich nicht, dein Equipment mit dir herumzutragen?
   
Hast du diese Fragen ehrlich beantwortet, bist du schon einen großen Schritt näher an der Kamera deiner Träume. Mit deinen Antworten im Hinterkopf kannst du nämlich herausfinden, welche der verschiedenen Kamera-Bauarten am besten zu dir, deiner Erfahrung und deinen Zielen passt.
In Teil 2 unserer Reihe schauen wir uns deshalb als nächstes an, welche Kamera-Typen es gibt, wie sie sich voneinander unterscheiden – und wer an welcher Form die meiste Freude hat.
Wir lesen uns – bis bald, ihr Lieben!
Eure Jill
0
Mrz
11

Das biometrische Passbild: Wofür du es brauchst und wie es aussehen muss

Seit 2010 gilt auf Ausweisen in ganz Deutschland: Lächeln strengstens verboten! Biometrisch sollen die neuen Passbilder sein – was bedeutet, dass sie die automatische Erkennung von Gesichtern durch spezielle Programme ermöglichen. Zu diesem Zweck müssen die Fotos in einem streng regulierten Format erstellt werden. Aber was bedeutet das in der Praxis? Sind die Regularien wirklich so streng – und kann ein biometrisches Passbild nicht auch ganz einfach am Foto-Automaten aufgenommen werden?
Wir haben die wichtigsten Fragen rund um das biometrische Passbild für dich beantwortet.

Für welche Ausweise ist ein biometrisches Passbild erforderlich?

Ein biometrisches Passbild ist in Deutschland für drei Ausweise verpflichtend: Für den Personalausweis, den Reisepass und den Führerschein. Hinzu kommt für alle Soldaten der Bundeswehr der Truppenausweis. Wollen Sie einen dieser Anweise erstmals beantragen oder verlängern, müssen Sie dem Antrag ein biometrisches Passbild beilegen. Von der Regelung betroffen sind allerdings nicht nur Jugendliche und Erwachsene: Auch für Kinder und sogar für Säuglinge muss im Fall einer Reise ins Ausland ein Kinderreisepass beantragt werden – inklusive eines biometrischen Passfotos. Die Bilder für die Ausweiskarte, die deine Krankenkasse für dich erstellt, die Fotos für Schüler- und Studenten-Ausweise und auch das Bild auf einem Schwerbehindertenausweis können hingegen biometrisch sein, müssen es aber nicht.

Welche Kriterien muss ein biometrisches Passbild erfüllen?

Um die zuverlässige Funktion von Gesichtserkennungsprogrammen zu ermöglichen, müssen die Gesichter auf den einzelnen Ausweisen möglichst identisch aufgebaut sein. Deshalb gibt es ein umfassendes Regelwerk dafür, wie ein biometrisches Passbild aufgenommen werden muss:
  • Der Kopf muss dem Betrachter frontal zugewandt sein. Das bedeutet, dass du den Kopf weder zur Seite drehen noch nach oben oder unten neigen darfst.
  • Der Gesichtsausdruck muss neutral sein. Deine Augen müssen dabei offen und der Mund geschlossen sein. Außerdem musst du direkt geradeaus auf den Betrachter blicken. Für Kinder bis zum 6. Lebensjahr wird diese Regelung ein wenig lockerer gehandhabt: Ihre Gesichter dürfen ein wenig mehr Ausdruck zeigen – aber auch nicht viel.
  • Auf dem Gesicht dürfen weder Lichtreflexe noch Schatten liegen. Dieser Punkt ist für Brillenträger besonders wichtig: Ihre Brille darf auf der Aufnahme weder spiegeln noch mit dem Rahmen die Augen verdecken.
  • Der Hintergrund muss strukturlos gestaltet sein. Am besten sind neutrale Hintergründe in Grau oder Weiß.
Und das ist nur ein Teil des Regelkatalogs: Auch die Bildschärfe, der Kontrast und die Farbe, der Abstand des Kopfes zum Rand des Fotos und die Größe des Gesichts im Bildausschnitt sind strikt vorgeschrieben.

Nicht mehr auf allen Ausweisen erlaubt: leichte Wendung weg vom Betrachter, geneignter Kopf, das Gesicht im Bildausschnitt nicht groß genug

Warum solltest du biometrische Passbilder vom Fotografen machen lassen?

Klar könntest du einfach zum nächsten Foto-Automaten gehen und dort schnell deine biometrischen Bilder aufnehmen. Geht schnell und günstig und ist genauso gut wie das Bild vom Fotografen. Zumindest in der Theorie. In der Praxis solltest du aber für alle wichtigen Passbilder in ein professionelles Fotostudio gehen. Das hat einen ganz einfachen Grund: Mit biometrischen Passbildern vom Profi stellst du sicher, dass dein Antrag auf einen neuen Ausweis oder gar deine Reise ins Ausland nicht im letzten Moment scheitert, nur weil irgendein winziges Detail am Passbild nicht der gesetzlich vorgeschriebenen Norm entspricht. Ob eine Brille um ein paar Millimeter zurecht gerückt oder eine Haarsträhne anders drapiert werden muss: Ein erfahrener Fotograf kennt alle Regularien rund um das biometrische Passbild und weiß genau, worauf er im Einzelfall achten muss. Und auch wenn ein charmantes Lächeln wie auf früheren Passbildern nicht mehr zulässig ist, darfst du immerhin einen freundlichen Ausdruck andeuten, damit dein neuer Ausweis nicht ganz so grimmig wirkt. Wie weit du die Mundwinkel dabei heben darfst, das zeigen wir dir gern.
Und ganz nebenbei: Viel länger als im Automaten dauert das biometrische Bild vom Profi nicht – bevor du dich versiehst, hältst du dein neues Passbild auch schon in der Hand. Komm einfach dienstags zwischen 10:00 und 13:00 Uhr oder zwischen 14:30 und 18:30 in unserem Studio in Undingen vorbei und überzeug dich selbst!

 

Bis zum 26. März 2019 kannst du dabei von unserer großen Passbild-Aktion profitieren und dir 20% Rabatt auf dein Set mit vier funkelnagelneuen (biometrischen) Passbildern sichern!

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Jill Carstens // Poststraße 15 // 72820 Sonnenbühl // Tel: 07128 - 380 34 87 // Handy: 0160 - 977 11 607