Jan
12
Hey ihr Lieben!
Vergangenes Jahr haben wir mit unserer Passbild-Aktion das neue Fotostudio in Sonnenbühl-Undingen eingeweiht. Zum Start ins neue Jahr haben wir das beliebte Angebot für die 4-er Packung mit günstigen Passfotos zurückgeholt. Und das aus gutem Grund.
   
In den Wochen um Weihnachten habe ich im Studio und auch bei Fotoshootings viele Gespräche geführt, in denen es um Pläne für das Jahr 2020 ging. Um Kinder, die in den Kindergarten oder in die Schule kommen – oder die schon bald den Führerschein machen oder sich zum Studium einschreiben. Und um Urlaub, um den ging es auch oft. Bei einem so grauen Winter kann man schließlich nicht früh genug damit anfangen, die Reise zu exotischen Stränden, malerischen Fjorden und grünen Wiesen von Irland bis Neuseeland zu planen.
 
Und bei all diesen Plänen für 2020 darf eines nicht fehlen: Ein aktuelles Passbild.
 
An alle, die gerade denken „Aber alle meine Ausweise gelten doch noch ein paar Jahre!“: Schaut vorsichtshalber noch einmal nach. Nicht, dass mir so etwas je passiert wäre, neeeein, niemals! Aber sagen wir, ich weiß aus … verlässlicher Quelle, dass es ziemlich stressig werden kann, wenn man zu spät bemerkt, dass man für den Urlaub im EU-Ausland auch einen gültigen Personalausweis gebrauchen könnte. Und das ist ja auch nicht der einzige Ausweis, für den in Deutschland ein biometrisches Passbild Pflicht ist. Verpflichtend sind biometrische Passfotos für
  • Personalausweis
  • Reisepass
  • Führerschein
  • Truppenausweise der Bundeswehr
 
Und dann gibt es ja noch eine ganze Reihe weiterer Ausweise, für die das Passbild nicht unbedingt biometrisch sein muss. Aber wenn schon eins zur Hand ist, kann es auch gleich auf
  • Schülerausweis
  • Studentenausweis
  • Krankenkassenkarte
  • Schwerbehindertenausweis
 
Oh, und dann habe ich noch einen Tipp für alle Eltern von kleinen Kindern! Ein Passbild für Kinder ist ein super Ersatz für ein Namensschild, bis die Kids lesen lernen. Vielleicht macht es ja euer Kindergarten oder die Kita so, wie ich es beispielsweise aus Kindergärten in Sonnenbühl kenne, und klebt statt Namensschildern einfach Fotos der Kinder an die Garderoben. So finden die Kleinen ihre Jacken, Schals und Mützen auch im größten Gewusel ganz allein.
 
Also, wer ist mit dabei bei unserer großen Passbild-Aktion? Ich verspreche euch: Das geht ratzfatz! 10 Minuten eurer Zeit – und schon könnt seid ihr startklar für alle Ausweise und Anträge, die das Jahr 2020 bringen könnte.
Alles Liebe und bis bald!
Eure Jill
0
Dez
31
Hey, ihr Lieben!
Ja, ja, ich weiß: Wir haben schon ein Motiv des Monats Dezember 2019. Aber das hält mich ja nicht davon ab, euch zum Jahreswechsel noch ein Bild zu zeigen, das mich gerade besonders glücklich macht. Da steckt nämlich eine kleine Story dahinter …
 
Zum Jahreswechsel gibt es ja so einige Segenswünsche. Und alle meine Lieben wissen schon, dass ich alljährlich in den letzten Tagen des Jahres am liebsten jedem einen verpassen würde. Mit dem Ergebnis, dass manche im Eifer des Gefechts auch zwei oder drei bekommen. Was, wenn ihr mich fragt, auch nicht schlecht ist. Viel hilft ja bekanntlich auch viel. Und wie ich mich so durchs Internet krame, um ein paar schöne Zeilen für meine Freundinnen zu finden, falle ich über diesen Spruch:

Ein Jahr voller Sonnenschein wünsche ich dir ...

und wenn es doch einmal regnen sollte,

möge das Leben dir einen guten

Freund an die Seite stellen,

der schützend einen Schirm über dich hält.

 
Und der erinnert mich – ihr ahnt es schon – an ein Fotoshooting. Der Gedankengang dahinter? Vorsicht, jetzt wird es kitschig romantisch: Im schönsten Fall ist der beste Freund oder die beste Freundin an unserer Seite auch die Person, die wir am Ende heiraten. Finde ich jedenfalls. Und schaue auf ein Foto, keine zwei Wochen alt, das mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Na, erkennt ihr sie wieder? Das ist die Dame, die mal eben einen Kopfstand auf einem zerbrochenen Skateboard hingelegt hat. Unser neues Startseiten-Motiv. Sie und ihr Freund – alle beide liebe Freunde von mir – waren 2018 auch beim Tanz-Fotoshooting in unserem örtlichen „Lost Place“, dem ehemaligen Wagner-Areal in Sonnenbühl-Undingen, mit von der Partie. Und als sie sich in der Woche vor Weihnachten das Ja fürs Leben gegeben haben, war ich nicht nur als Gast, sondern auch als Hochzeitsfotografin live dabei.
 
Schaut sie euch an, die beiden Turteltauben! Sind sie nicht zuckersüß?
 
Und ein perfektes Abschlussbild für das Jahr 2019, das damit genau so zuende geht, wie ein gutes Jahr zuende gehen sollte: Mit einem Happy End.
 
Habt einen guten Rutsch, ihr Lieben, habt ein gutes neues Jahr – und viele liebe Freunde, jede und jeder davon mit einem Regenschirm bewaffnet. Für den Fall der Fälle.
Wir lesen uns 2020.
 

P.S.: Wir starten mit unserer beliebten Passbild-Aktion ins neue Jahr. Wer fürs neue Jahr Großprojekte von Führerschein bis Urlaub mit funkelnagelneuem Reisepass plant - kommt im Januar im Studio vorbei!

3
Nov
18
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
 
Hey, ihr Lieben!
Wie ich hier mit einem heißen Kaffee sitze, Fotos bearbeite und Dateien sortiere, sind mir gerade Bilder von einem Foto-Shooting aus dem letzten Jahr in die Hände gefallen. Im Oktober 2018 hatte ich das große Glück, tolle Modelle vor einer ausgefallenen Kulisse fotografieren zu dürfen: Gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden, die allesamt leidenschaftlich gern tanzen, habe ich damals die ehemalige Strickwarenfabrik Wagner im Sonnenbühler Ortsteil Willmandingen unsicher gemacht.
An dieses Tanz-Shooting erinnere ich mich sehr gern: Durch die leuchtenden Farben, die lebendigen Posen und den Riesenspaß, den wir an diesem Tag hatten, hat sich der verlassene Stricksaal in eine riesengroße Tanzfläche nur für uns verwandelt. Mich auf eines der Bilder aus dieser Reihe als Lieblingsmotiv festzulegen, das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Also gibt es für November kein einzelnes Motiv des Monats, sondern eine ganze Serie.

Lost Places: Das ehemalige Wagner-Areal

Auf dem ehemaligen Wagner-Areal in Willmandingen ist auch eine Reihe von „Lost Places“-Bildern entstanden, die die Titelgeschichte der diesjährigen Gewerbezeitung des Handels- und Gewerbevereins Sonnenbühl e.V. inspiriert hat. Wenn ihr mehr Aufnahmen aus dem Inneren der alten Fabrik sehen und vielleicht auch etwas über die Geschichte dieser ungewöhnlichen Foto-Location erfahren möchte, darf ich euch das große Feature ans Herz legen. Die Zeitschrift wurde Anfang des Monats an alle Sonnenbühler Haushalte verteilt, und wenn ihr nicht direkt in Sonnenbühl wohnt, könnt die Online-Ausgabe in den nächsten Tagen auch auf der Website des HGS finden.
 
4
Nov
14
Hey, ihr Lieben! Unser Motiv des Monats September hat es angeteasert: Unser Monatsthema war im Oktober die Erotik-Fotografie. In unserem Schaufenster haben wir euch eine Auswahl heißer Motive präsentiert und im Verlauf der letzten Wochen habe ich viele Gespräche rund um das Thema Erotik-Fotos geführt. Darüber, wie so ein Fotoshooting abläuft, welche Art von Fotos dabei herauskommt … Lasst uns also einmal in aller Ruhe darüber reden, was wirklich passiert, wenn die Hüllen fallen und die Kamera zu klicken beginnt.

Was ist ein „Erotik-Fotoshooting“ überhaupt?

Das Allererste, was ich zu diesem Thema festhalten möchte, ist: Bei einem Erotik-Shooting muss sich niemand vollständig ausziehen. Ja, es geht darum, möglichst heiße Bilder zu machen. Darum, die körperlichen Reize in den Mittelpunkt zu stellen und zu zeigen, wie verführerisch ein Mensch sein kann. Das heißt aber nicht, dass wir dafür so viel nackte Haut brauchen wie nur möglich. Erotik-Fotos sind immer genau so sexy, wie die Modelle sie haben wollen.
Wenn wir ein leicht bekleidetes Modell aus einer so geschickten Perspektive aufnehmen, dass der Betrachter sich nie ganz sicher sein kann, ob nun Kleidung im Spiel war oder nicht, kann das unheimlich erotisch sein. Aber mindestens genauso aufregend ist die Kombination aus einem halb offenen Reißverschluss mit einem intensivem Blick – und auch das Spiel von Licht und Schatten, das den Körper unter der Kleidung erahnen lässt.
 

Wie läuft ein Erotik-Shooting ab?

Für ein durchschnittliches Erotik-Fotoshooting plane ich etwa zwei Stunden ein. Das Fotografieren selbst ist dabei nicht der größte Faktor: Zuallererst müssen wir besprechen, welche Art von Foto wir machen wollen. Und wir müssen das Eis brechen. Auf Seiten der Kunden ist zu Beginn meistens noch etwas Aufregung vorhanden. Klar, ist ja auch eine ungewöhnliche Situation. Was es bei meinen Erotik-Fotoshootings allerdings nicht gibt, ist Alkohol zum Auflockern. In meiner Erfahrung brauchen wir die Konzentration – und auch die Koordination.
Meine Kundinnen und Kunden bringen erst einmal alles mit, was sie sich vorstellen können. An Kleidung, Accessoires und weiteren Requisiten – aber auch an Inspiration. Dank Internet können sie sich im Vorfeld schon ihre Gedanken darüber machen, welche Ästhetik sie besonders anspricht. Darüber unterhalten wir uns, trinken vielleicht ein Tässchen Kaffee und fangen an, mit den Requisiten zu spielen … und zwar so lange, bis das Modell sich bereit fürs erste Foto fühlt.

Für wen eignet sich ein Erotik-Fotoshooting?

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass ein erotisches Bild etwas ist, das Männer und Frauen gleichermaßen genießen können – als Modelle genauso wie als Betrachterinnen und Betrachter. Ob allein oder gemeinsam mit dem Partner oder der Partnerin: Ein ErotikShooting ist eine tolle Gelegenheit, sich selbst als schön zu erleben, als attraktiv und begehrenswert. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann finden wir doch alle irgendetwas am eigenen Körper auszusetzen. Mein Job als Fotografin ist es bei einem Erotik-Fotoshooting, das zu kaschieren, was verunsichert – oder es vielleicht auch einmal ganz neu zu inszenieren. Da entdeckt manches Modell, dass die vermeintliche Problemzone gar keine ist ...
4
Sep
30
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
 
Hey, ihr Lieben!
Das Wetter wird herbstlicher und an manchen Tagen habe ich beim morgendlichen Spaziergang mit Dackel Oskar schon ganz schön kalte Zehen. Wenn auch ihr gerade fröstelnd die Strickpullover und warmen Stiefel herauskramt, dann habe ich genau das Richtige für euch.
Um uns allen ein bisschen einzuheizen, haben wir uns nämlich für Oktober etwas ganz Besonderes ausgedacht. Unser Motiv des Monats September 2019 lässt euch einen ersten, exklusiven Blick auf das werfen, was im kommenden Monat im Schaufenster von Fotografie Jill Carstens Einzug halten wird.
Na, was meint ihr ... wird euch schon ein bisschen wärmer? ;)
Im Oktober wollen wir uns voll und ganz der sinnlichen Seite der Fotografie widmen. Immerhin ist schon bald wieder Weihnachten, und wer seinem oder seiner Liebsten zum Fest ein ganz besonderes Geschenk machen möchte, sollte jetzt daran denken, sein Erotik-Shooting zu buchen.
Oder ihr macht ganz einfach das Shooting selbst zum Geschenk. Die Schönheit eurer eigenen Silhouette könnt ihr im Solo-Shooting ganz wunderbar entdecken – aber das richtige Knistern und den Funkenflug, die bringt ihr im Paar-Shooting am besten zum Ausdruck.

Neugierig geworden?

Wie diese Shootings ablaufen und warum wir der festen Überzeugung sind, dass zeitgemäße Erotik-Aufnahmen nichts Schmuddeliges und dafür eine ganze Menge Glamour haben, davon erzähle ich euch in den nächsten Blogposts.
Und bis dahin ... schaut im Oktober einfach in unser Schaufenster und macht euch selbst einen ersten Eindruck!
7
Aug
13
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
Hey, ihr Lieben!
Unser Motiv des Monats August hat dieses Mal Judith eingefangen. Die Fotos als solche sind zwar schon ein paar Monate alt, aber als es vergangene Woche so heftig geregnet hat, dass vor dem Studio regelrechte Sturzbäche die Straße entlang liefen, hat uns das stark an diese Geschichte erinnert.
Was ihr hier seht?
Den wolkenverhangenen Himmel überm Bodensee, betrachtet aus dem Schutz einer Eisdiele.
Die Story dahinter erzählt euch am besten Judith selbst.
 
Das ist tatsächlich schon ein Weilchen her, aber ich weiß genau, dass es eigentlich ein schön warmer Tag war. An einem Wochenende, glaube ich. Jedenfalls ein freier Tag, den wir – also meine Familie und ich – am Bodensee verbringen wollten. Ein bisschen spazieren gehen, die Aussicht und den See genießen und zum Abschluss ein Eis. Eben mal so richtig die Seele baumeln lassen. Wenn ihr die Fotos seht, könnt ihr euch denken, dass daraus nichts wurde. Kaum waren wir angekommen, brach nämlich ein heftiger Regen los. Okay, ein bisschen bewölkt war es den ganzen Tag schon. Aber beim besten Willen nicht so, dass wir gedacht hätten, wir sollten die Schirme besser zuhause lassen und stattdessen gleich ein Schlauchboot und Rettungswesten einpacken. Und dann das. Zur Warnung noch drei fette Tropfen auf der Windschutzscheibe, und dann ging es auch schon los. Als wäre irgendwo eine Schleuse aufgegangen: Rumms, zack, überall Wasser!
 
Spaziergang? Im strömenden Regen? Nein danke! Stattdessen sind wir – zur Freude der Kinder – direkt zum Besuch in der Eisdiele übergegangen. Da saßen wir dann unter der Markise und haben uns von dem trüben Wetter die Freude am Eisbecher ganz sicher nicht vermiesen lassen. Und wie ich da so auf den See hinaus schaute, da fiel mir auf, wie leuchtend grün dieser eine Baum an diesem grauen Tag wirkte. Also schnell auf den Auslöser gedrückt. Und dann gleich nochmal, weil gerade in dem Moment auch zwei Spaziergänger vorbei kamen, die das schlichtweg perfekte Outfit für dieses Wetter hatten und weil mir auch die leuchte Farbe der Weste im Kontrast zum Hintergrund so gut gefiel.
3
Jul
30

Das Team von Fotografie Jill Carstens über Sommer, Sonne und mehr.

   
Hey, ihr Lieben!
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber uns hat das Wetter der letzten Wochen schon das eine oder andere Mal ganz schön ins Schwitzen gebracht. Welche Tipps das Team von Fotografie Jill Carstens für das Fotografieren in der heißen Jahreszeit parat hat – und wo ihr uns nach Feierabend findet? Setzt euch zu uns, schnappt euch einen virtuellen Eiskaffee und lasst uns ein bisschen klönen, wie es bei uns im Norden heißt ...
 

JUDITH


Sommer-Shootings - lieber im Freien oder lieber im Studio?

Draußen und im Schatten. In der prallen Sonne ist sonst das Licht einfach zu hart. Schön ist aber auch abends, wenn gerade die Sonne untergeht. Das ergibt eine tolle Kulisse, gern auch für Fotos mit Gegenlicht.

Was sollten Fotografen beim Shooting in der Sommersonne nie vergessen?

Auf jeden Fall sollten wir alle daran denken, bei diesem Wetter ausreichend zu trinken. Sonst wird nicht nur das Foto wacklig, sondern der ganze Fotograf. Und wenn wir an die Technik denken, dann sollten wir auch nicht vergessen, die Ersatzakkus der Kamera immer im Schatten zu lagern. Besonders wichtig ist das, wenn wir einen Teil unseres Equipments im Auto liegen lassen wollen: Ab in den Kofferraum oder mindestens unter den Sitz damit!

Worauf freust du dich nach einem heißen Arbeitstag im Juli?

Definitiv auf meinen Garten! Jetzt, wo alles so richtig satt grün ist und blüht, da setze ich mich besonders gern ins Freie und lasse es mir gut gehen. So ein Plätzchen im Schatten, mit Blick auf die Blumenpracht ... und am besten mit einem kalten Radler in der Hand. Wenn an einem warmen Abend das Radler direkt aus dem Kühlschrank kommt und so kalt ist, dass ich meine Fingerabdrücke auf dem Glas sehen kann: Das ist einfach herrlich.
   

JILL


Was ist die schönste Freizeitbeschäftigung im Sommer?

Ich genieße es ja, ganz entspannt mit Oskar im Garten zu sitzen, sei es bei mir zuhause – oder hier bei Judith. Die macht übrigens einen tollen Eiskaffee. Schaut euch den nur mal an: Ein Traum!

Auf welche sommerlichen Foto-Motive freust du dich jedes Jahr?

Wo wir gerade von Gärten reden: Ich freu mich jedes Jahr wahnsinnig auf all die bunten Blumen. Ringelblumen und Lilien und Astern und Sonnenblumen und … ach, diese Farben, die machen mich einfach glücklich. Und die blühenden Gärten sind nicht nur als Landschaft ein tolles Motiv, sondern machen sich auch als Hintergrund für Familienaufnahmen, für Kinderfotos und Portraits einfach super.

Was muss bei einem Shooting im Sommer auf jeden Fall dabei sein?

Sonnenschutz! Immer einen Hut auf den Kopf und vor allem Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Sonst krabbelt an den richtig heißen Tagen schnell kein Fotograf, sondern ein Hummer über den Boden, um den perfekten Winkel für die Aufnahme zu finden …
   

OSKAR


Was ist deine Lieblings-Location für Sommer-Shootings?

Wald, Wiese, Studio … Hauptsache im Schatten! Solange ich die Gegend ein bisschen erkunden oder vielleicht auch spielen kann, während Jill und Judith arbeiten, bin ich überall gern dabei.

Wie verbringst du einen heißen Nachmittag am liebsten?

Ganz klar: Entweder zuhause in meinem Garten oder unter dem Schreibtisch im Studio. Eingewickelt in ein nasses Handtuch kann ich mich auf dem kühlen Fliesenboden wunderbar entspannen.

Was ist Dein wichtigstes Sommer-Accessoire?

Das eben erwähnte nasse Handtuch. Am liebsten eines, das so groß ist, dass ich richtig darunter verschwinde. Das kühlt mich sofort auf meine Wohlfühltemperatur ab!
2
Jul
23
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
Vielleicht habt ihr das Motiv des Monats Juli schon in unserem Artikel über die Planung von Hochzeitsfotos gesehen: Das Foto ist im Rahmen eines coolen Hochzeits-Shootings entstanden. Für diese Session bin ich mit dem Brautpaar extra noch einmal ins Allgäu gefahren, um dort Bilder fürs Hochzeitsalbum zu schießen.   Eigentlich ist dieses Foto ein Making-Of-Bild: Ihr seht hier neben dem Brautstrauß und dem Schuh des Bräutigams das Bier, mit dem sich das Brautpaar zwischendurch gestärkt hat. Aber die Bildkomposition hat mir einfach wahnsinnig gut gefallen. Die Farbpalette der Blumen ist so schön zart und der Bernsteinton des Biers passt einfach perfekt zu den Blüten. Außerdem fanden wir alle den Kontrast zwischen dem zarten, romantischen Strauß und den urigen Bierkrügen einfach genial.  
3
Jul
16
Hey, ihr Lieben!
Was ich am Sommer besonders gern habe? Die Hochzeiten. Während der der warmen Jahreszeit bin ich jedes Jahr viel unterwegs, um Paare an ihrem großen Tag zu begleiten. Klar, das ist nicht immer stressfrei – aber auch wenn ich mich eifrig zwischen Kirchenbänken, Tischen, Stühlen und tanzenden Gästen hindurchschlängle, für den perfekten Winkel auf dem Boden herumkrabble oder die Blumenkinder für hausgemachte Special Effects zum Seifenblasenpusten rekrutiere: Es macht mir jedes Mal riesigen Spaß.
Damit am Hochzeitstag alles wie am Schnürchen läuft, muss im Vorfeld aber umso intensiver geplant werden. Das gilt auch für die Fotos. Wer geschickt organisiert, der kann an seinem großen Tag gleich viel ausgelassener feiern.
Meine besten fünf Tipps und Tricks für die Planung von Hochzeitsfotos sind einfach umzusetzen, nehmen dem Brautpaar so viel Organisationsaufwand ab wie möglich und passen auch in den vollsten Terminkalender. Versprochen.

1. Bucht einen externen Fotografen.

Der allererste und wichtigste Tipp, den ich euch geben kann, ist der, einen professionellen Fotografen für eure Hochzeit zu buchen. Und das nicht nur, weil ihr so qualitativ hochwertige Bilder bekommt. Klar: Für die meisten Brautpaare spielt das Budget bei der Planung doch eine wichtige Rolle. Der Fotograf ist dann ein Posten auf der langen Liste der Ausgaben, den ihr einsparen könnt, indem ihr einen Foto-Profi aus dem Verwandten- oder Freundeskreis darum bittet, euren großen Tag festzhalten.
Verpflichtet ihr aber einen eurer Lieben als Fotografen für die Hochzeit, dann kann er oder sie nicht mehr wirklich mitfeiern. Ein Hochzeitsfotograf ist schließlich den ganzen Tag auf Achse: Vor der Trauung geht es zur Braut und zum Bräutigam, dann wird in der Kirche oder auf dem Standesamt fotografiert. Bevor es auf die Feier geht, schieben wir außerdem oft noch ein privates Shooting für das frischgebackene Ehepaar ein.
Ein professioneller Hochzeitsfotograf hat Routine darin, all diese Termine und Locations unter einen Hut zu bringen – und wenn er die Feier ausschließlich durch die Linse seiner Kamera betrachtet, dann tut das der Stimmung keinen Abbruch, weil er eben nicht zur eigentlichen Festgesellschaft gehört.
 

2. Nutzt euren Vorab-Termin, um den Fotografen kennenzulernen.

So voll euer Kalender in der Planungsphase sein wird: Der Vorab-Termin mit dem Fotografen ist ein absolutes Muss. Natürlich soll es dabei vor allem um den Stil gehen, den ihr euch für eure Bilder wünscht, um Motive und Ablaufpläne. Ihr solltet diesen Termin aber auch dazu nutzen, euren Fotografen kennenzulernen.
Manchmal schauen mich meine Kunden ein bisschen verdutzt an, wenn ich ihnen sage, dass sie bei der Wahl des Fotografen für ihre Hochzeit besonderen Wert darauf legen sollen, dass er oder sie ihnen sympathisch ist. Das ist aber wirklich ein nicht zu vernachlässigender Faktor: Immerhin wird euer Hochzeitsfotograf euch den ganzen Tag lang begleiten. Seid ihr euch sympathischer, dann könnt ihr nicht nur miteinander arbeiten, sondern auch Spaß haben. Und den Unterschied zwischen Lächeln und einem Strahlen seht ihr auf euren Erinnerungsfotos sofort!
 

3. Erstellt eine Liste der wichtigsten Motive.

Wenn ihr schon beim Vorab-Termin mit eurem Fotografen zusammensitzt, dann nehmt euch ein paar Minuten Zeit, um eine Liste der Bilder zu erstellen, die ihr unbedingt haben wollt. Klassiker, die in keinem Hochzeitsalbum fehlen sollten, sind u.a.
  • der Weg in die Kirche bzw. zum Standesamt
  • das Brautpaar vor dem Altar bzw. vor dem Standesbeamten
  • das Anstecken der Ringe
  • der erste Kuss als verheiratetes Paar
  • ein Gruppenfoto mit Eltern und Geschwistern des Brautpaars
  • ein Gruppenfoto mit Trauzeugen und Brautjungfern
  • die Blumenkinder beim Streuen der Blüten
  • das Anschneiden der Hochzeitstorte
  • der Brautwalzer
  • der Wurf mit dem Brautstrauß
Denkt aber nicht nur an die Action, wenn ihr überlegt, welche Motive euch wichtig sind! Auch Orte und Gegenstände können euch viel bedeuten. Ein Bild der festlich geschmückten Kirche, eine Aufnahme der glänzenden Eheringe auf einem kleinen Samtkissen oder auch ein Close-Up des Brautstraußes viel dazu beitragen, die Stimmung dieses besonderen Tages festzuhalten.

4. Ernennt Koordinatoren für Gruppenfotos.

Heiratet ihr im kleinen Kreis, dann ist es leicht, ein gemeinsames Bild mit der frischgebackenen Familie oder auch mit den engsten Freunden des Brautpaars zu organisieren. Je größer die Feier, desto größer ist aber auch der Trubel – und desto mehr grenzt es ans Flöhe-Hüten, Familie und Freunde für Gruppenfotos zusammen zu bringen. Setzt daher die Gruppenbilder, die ihr unbedingt haben wollt, auf eure Liste der Motive und sagt allen im Vorfeld Bescheid, wann und wo sie sich für Gruppenfotos einfinden sollen.
Dafür zu sorgen, dass das dann auch alles klappt, sollte aber nicht Aufgabe des Brautpaars sein: Wenn ihr während der Feier auch noch ans Organisatorische denken und schlimmstenfalls auch fehlende Angehörige suchen müsst, ist das wirklich schade. Betraut daher am besten jemandem mit der Koordination der großen Fotos, der euch und eure Lieben gut kennt. Ein Tandem aus Trauzeuge und Brautjungfer macht sich dabei meistens sehr gut, da damit beide Seiten der neuen Familie abgedeckt sind. Nennt ihnen einen fixen Zeitpunkt und einen Ort, gebt ihnen eine Liste der Personen, die sich dort einfinden sollen, und überlasst euren Foto-Koordinatoren den Rest.

5. Lasst es euch gut gehen!

Gute Vorarbeit sorgt natürlich dafür, dass an eurem Hochzeitstag alles so glatt wie möglich läuft. Aber das bedeutet nicht, dass ihr alles bis ins Detail durchplanen müsst. Besprecht den Ablauf des Tages und die Liste eurer Must-Have-Fotos mit eurem Fotografen und macht euch auch gern schon ein paar Gedanken zu den Posen fürs Paar-Shooting. Aber wenn es erst einmal so weit ist, dann sollte der Fotograf für euch weitestgehend im Hintergrund verschwinden.
Immerhin ist es euer großer Tag und den sollt ihr genießen, ohne ständig Ausschau nach der Kameralinse halten zu müssen. Seid einfach ihr selbst und habt Spaß.
Den Rest erledigt euer Fotograf.
3
Jul
08
Hey, ihr Lieben!
Vor ein paar Tagen war ich gerade in Sonnenbühl unterwegs, als mich eine Frau ansprach: „Sagen Sie, ist das der Hund aus dem Schaufenster?“
„Ja“, sagte ich und schaute Oskar an, der gerade ganz fasziniert die Passanten beobachtete.
Wer unser neues Studio kennt, der hat Oskar vielleicht auch schon selbst im Schaufenster stehen sehen. Zwischen Bilderrahmen und Stativen lässt sich mein kleiner Rauhaardackel die Sonne aufs Fell scheinen und schaut mit seinen riesengroßen Kulleraugen in die Welt hinaus. Oskar ist aber nicht nur im Studio mein Assistent und höchstpersönlicher Motivationstrainer: Auch bei vielen Shootings begleitet er mich.
Und nachdem so viele von euch den Kleinen direkt ins Herz geschlossen haben, dachte ich, es ist an der Zeit, euch meinen flauschigen Mitarbeiter einmal in aller Form vorzustellen.
Also, meine Lieben: Hier ist Oskar!
Mein Name ist Oskar und ich bin am 11. Mai 2018 geboren. Den Geburtstag teile ich mir mit meinen acht Geschwistern – ja, wir sind eine große Familie! Wenn wir uns treffen, dann ist vielleicht was los! An unserem ersten Geburtstag zum Beispiel … aber das ist eine ganz andere Geschichte.
 
Heute will ich euch schließlich ein bisschen aus meinem Alltag erzählen. Wann immer es geht, bin ich nämlich mit meinem Frauchen Jill zusammen unterwegs. Das neue Studio gefällt mir besonders gut – da kann ich nicht nur aus dem Fenster schauen, sondern auch unter dem Schreibtisch ein Nickerchen halten. Und wenn Jill ein Shooting im Freien hat, dann bin ich natürlich auch mit von der Partie!
 
Nur bei Hochzeiten, da bleibe ich zuhause – und dann, wenn Jill in die Kirche geht, um Fotos von Kommunionen und Konfirmationen zu machen. Ach, und in den Kindergarten gehe ich auch nicht: Zum einen bin ich dafür schon viel zu alt. Und zum anderen würde Jill nicht dazu kommen, auch nur ein einziges Foto zu machen, wenn ich dabei wäre. Wer will schon in die Kamera schauen, wenn er stattdessen mit mir Ball spielen und kuscheln könnte?
 
 
Ich meine: Schaut euch doch mal diesen Dackelblick an. Der hat schon manches Mal dazu geführt, dass ich mich spontan in ein Fotoshooting schmuggeln konnte. Wenn da jemand im Studio auf dem Fußboden sitzt, dann ist das doch die perfekte Höhe, um mal vorbeizugehen und zu schauen, ob die Menschen auch alles richtig machen. Und wenn ich finde, dass einem Motiv noch das gewisse Etwas fehlt … tja, da biete ich natürlich meine Hilfe an.
 
Aber keine Bange: Ich bin keiner, der sich auf jedes Foto drängelt. Ich will ja den eigentlichen Stars des Shootings nicht die Schau stehlen. Während Jill unterwegs ist, unternehme ich deshalb manchmal meine ganz eigenen Tagesausflüge. Da besuche ich dann meine Lieblingsmenschen. Freunde und Familie von Jill sind das – und glaubt mir, bei denen wird es nie langweilig!
 
Zum Beispiel kenne ich eine Familie mit einer kleinen Tochter. Anderthalb Jahre alt ist sie. Und wisst ihr was? Sie kann „Oskar“ partout nicht aussprechen. Am Anfang hat sie deshalb immer „Otzek“ zu mir gesagt. Das klang wie ein ganz besonders fieses Niesen, das kann ich euch sagen. Mittlerweile haben wir uns aber schon bis zu „Odkar“ vorgearbeitet. Total goldig! Wenn wir noch ein bisschen üben, dann kann sie bald nicht nur meinen Namen sagen, sondern auch „klar bekommst du noch ein Leckerchen, du Hübscher!“ Und wenn das erst einmal klappt, zeige ich ihr, wie man meinen Ball so richtig weit wirft.
Oh, à propos Ball: Ich glaube, Frauchen hat gerade meine Leine vom Regal genommen. Und das heißt, jetzt geht es wieder los. Wohin? Das hat sie mir heute nicht verraten. Ich bin aber sicher, dass es spannend wird. Schließlich bin ich überzeugter Optimist. Für mich ist der Futternapf nicht halb leer, sondern halb voll. Deshalb habe ich die Nase auch immer ganz dicht am Boden oder hoch in der Luft: Wer weiß, welche Fährten es zu erschnuppern gibt …
Also, ihr Zweibeiner: Bis bald – vielleicht sehen wir uns ja schon bald durchs Schaufenster in Jills Studio!
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Jill Carstens // Poststraße 15 // 72820 Sonnenbühl // Tel: 07128 - 380 34 87 // Handy: 0160 - 977 11 607