Dez
20
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
Hey, ihr Lieben!
Am 29. und 30. November 2019 fand in Undingen das alljährliche Poststraßen-Fest statt, der Lichterglanz in der Poststraße“. Die Straße hoch und runter haben die Unternehmen auch in diesem Jahr ihre Öffnungszeiten verlängert, neue Produkte vorgestellt und die Besucherinnen und Besucher mit liebevoll gestaltete Aktionen unterhalten. Mancher von uns hatte zu diesem Anlass auch andere Sonnenbühler Unternehmen an Bord geholt, sodass ein richtiger kleiner Regionalmarkt entstanden war. Das passte auch prima zum Weihnachtsmarkt in der Zehntscheuer in Undingen: Der fand auch am 30. November statt – mit einem tollen Angebot an Ständen und handgemachten Produkten.
   
Auf meinem Bild des Monats Dezember 2019 schauen wir gemeinsam jemandem über die Schulter, dem ich ein ganz großes Danke für seine Hilfe bei diesem Event aussprechen möchte: Das ist David, ein Freund von mir. Eigentlich war er ja als Besucher auf dem Poststraßenfest. Aber als er entdeckt hat, wie ich versucht habe, überall gleichzeitig zu sein, um all die schönen Präsentationen und Produkte zu fotografieren, hat er sich mal eben eine Kamera geschnappt und ein paar zusätzliche Aufnahmen für mich gemacht. Dabei sind nicht nur Fotos, sondern auch ein kleiner Film entstanden, den David und ich als Erinnerung an das Fest gemeinsam geschnitten und mit Musik unterlegt haben.
 

Na, was meint ihr: Schick, oder?

 
1
Dez
13
Hey, ihr Lieben! :)
Unser Oktober-Schaufenster war ja insgesamt ein ziemlicher Hingucker, aber auf ein Bild haben uns ganz besonders viele von euch angesprochen: Auf das großformatige Foto, das auf Holz gedruckt wurde. Und gerade weil so viele gefragt haben, ob ich auch andere Bilder für euch auf Holz drucken lassen kann (aber klar doch!), dachte ich mir, ich stelle euch am besten mal den Mann und das Unternehmen hinter diesem coolen Druck vor.
2015 hat mein Kumpel Tarik Woodcardz gegründet. Genau wie ich ist auch Tarik ein Nordlicht, und zwar ein waschechter Hamburger Jung. Wir kennen uns schon eine ganze Weile und haben auch schon einige Zeit an einer Kooperation herumgetüftelt. Fotografie und Woodcardz, das passt nämlich wie die Faust aufs Auge.
Oder eher: Wie das Motiv auf die Postkarte.
 

Magnetische Holzpostkarten und vieles mehr: Woodcardz

Wie der Name schon vermuten lässt, setzen Woodcardz auf ein ganz besonderes Material: Von Postkarten und Wanddrucken über Ohrringe bis hin zu knuffigen Pins werden alle Produkte im Sortiment des Hamburger Unternehmens aus Holz gefertigt. Das macht sie nicht nur nachhaltig, sondern auch deutlich wetterbeständiger als beispielsweise die klassische Papp-Postkarte. Außerdem werden bis heute alle Artikel liebevoll von Hand hergestellt. Und wenn ihr mich fragt, dann merkt man das sofort.
Die klassische Woodcardz ist eine Postkarte aus Holz, die ihr ganz einfach mit dem Kugelschreiber beschriften könnt – und da die Karte magnetisch ist, können eure Lieben sich diesen ausgefallenen Gruß dann ganz einfach an den Kühlschrank hängen, wo sie lange Freude daran haben. Diese Holzpostkarten gibt es im klassischen Postkartenformat, aber auch als kleinere Tinycardz, die sich ganz besonders gut zum Sammeln vieler verschiedener Motive eignen.
Das Bild in unserem Oktober-Schaufenster ist übrigens ein sogenanntes Woodpicz. Das ist ein Druck auf einer Holzplatte, den esin insgesamt drei Formaten gibt. Wenn ihr unser Woodpicz und eine Auswahl anderer Woodcardz-Produkteetwas genauer in Augenschein nehmen und euch von der tollen Qualität überzeugen wollt: Kommt einfach bei uns im Studio vorbei!
   

Eure individuellen Woodcardz: Ab jetzt bei Fotografie Jill Carstens

Ab sofort könnt ihr eure persönlichen Woodcardz nicht nur online, sondern auch direkt über Fotografie Jill Carstens bestellen. Um das passende Format für jedes eurer Fotos zu finden, haben wir eine Reihe von Mustern im Studio. Von der individuellen Postkarte über Pins bis zu ausgefallenen Save-the-Date-Karten für Geburtstag, Hochzeit oder Firmenjubiläum können wir alle Fotos direkt nach dem Shooting auch auf eure liebsten Woodcardz-Produkte drucken lassen.
1
Dez
06
Hey, ihr Lieben!
Vielleicht habt ihr ja schon gesehen, dass wir gerade dabei sind, die Homepage von Fotografie Jill Carstens zu überarbeiten: Neue Fotos, ein bisschen Feinschliff für das Layout … und dann kommt auch eine neue Seite dazu, auf der ihr schon bald Bildmaterial aus verschiedenen Fotoshootings als Referenzen für unsere Arbeit finden könnt.
Beim Aussuchen der neuen Bilder habe ich viele unveröffentlichte Aufnahmen aus vielen verschiedenen Fotoshootings wiedergefunden, darunter auch das Tanz-Shooting im ehemaligen Wagner-Areal, aus dem auch unser Motiv des Monats November stammt. Und dieses „Making-of“ konnte ich euch nicht vorenthalten.
 
Das neue Motiv auf unserer Startseite sah ein paar Sekunden vor der Aufnahme, die wir schlussendlich verwendet haben, noch ein klein wenig anders aus. Bei diesem Shooting waren nämlich nicht nur meine tanzbegeisterten Freundinnen und Freunde, sondern auch Dackel Oskar mit von der Partie. Maskottchen, Muse ... Photo Bomb. Denn kein Kauknochen der Welt ist so interessant wie ein ganzes Rudel von Menschen, die während des Shootings mit Oskar herumalbern. Meine Freunde hatten einen Heidenspaß mit dem neugierigen Hund - und da wir zu siebt waren, war auch immer irgendwo eine Hand frei, die Dackelohren kraulen konnte. Später kam uns sogar noch Oskars Kumpel Rocky besuchen, den ihr auch auf ein paar Fotos entdecken könnt. Wenn man bedenkt, dass wir diese Fotos in einem "Lost Place" gemacht haben ... tja, so viel Leben hat die alte Fabrik lange nicht gesehen!
 
2
Nov
18
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
 
Hey, ihr Lieben!
Wie ich hier mit einem heißen Kaffee sitze, Fotos bearbeite und Dateien sortiere, sind mir gerade Bilder von einem Foto-Shooting aus dem letzten Jahr in die Hände gefallen. Im Oktober 2018 hatte ich das große Glück, tolle Modelle vor einer ausgefallenen Kulisse fotografieren zu dürfen: Gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden, die allesamt leidenschaftlich gern tanzen, habe ich damals die ehemalige Strickwarenfabrik Wagner im Sonnenbühler Ortsteil Willmandingen unsicher gemacht.
An dieses Tanz-Shooting erinnere ich mich sehr gern: Durch die leuchtenden Farben, die lebendigen Posen und den Riesenspaß, den wir an diesem Tag hatten, hat sich der verlassene Stricksaal in eine riesengroße Tanzfläche nur für uns verwandelt. Mich auf eines der Bilder aus dieser Reihe als Lieblingsmotiv festzulegen, das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Also gibt es für November kein einzelnes Motiv des Monats, sondern eine ganze Serie.

Lost Places: Das ehemalige Wagner-Areal

Auf dem ehemaligen Wagner-Areal in Willmandingen ist auch eine Reihe von „Lost Places“-Bildern entstanden, die die Titelgeschichte der diesjährigen Gewerbezeitung des Handels- und Gewerbevereins Sonnenbühl e.V. inspiriert hat. Wenn ihr mehr Aufnahmen aus dem Inneren der alten Fabrik sehen und vielleicht auch etwas über die Geschichte dieser ungewöhnlichen Foto-Location erfahren möchte, darf ich euch das große Feature ans Herz legen. Die Zeitschrift wurde Anfang des Monats an alle Sonnenbühler Haushalte verteilt, und wenn ihr nicht direkt in Sonnenbühl wohnt, könnt die Online-Ausgabe in den nächsten Tagen auch auf der Website des HGS finden.
 
4
Nov
14
Hey, ihr Lieben! Unser Motiv des Monats September hat es angeteasert: Unser Monatsthema war im Oktober die Erotik-Fotografie. In unserem Schaufenster haben wir euch eine Auswahl heißer Motive präsentiert und im Verlauf der letzten Wochen habe ich viele Gespräche rund um das Thema Erotik-Fotos geführt. Darüber, wie so ein Fotoshooting abläuft, welche Art von Fotos dabei herauskommt … Lasst uns also einmal in aller Ruhe darüber reden, was wirklich passiert, wenn die Hüllen fallen und die Kamera zu klicken beginnt.

Was ist ein „Erotik-Fotoshooting“ überhaupt?

Das Allererste, was ich zu diesem Thema festhalten möchte, ist: Bei einem Erotik-Shooting muss sich niemand vollständig ausziehen. Ja, es geht darum, möglichst heiße Bilder zu machen. Darum, die körperlichen Reize in den Mittelpunkt zu stellen und zu zeigen, wie verführerisch ein Mensch sein kann. Das heißt aber nicht, dass wir dafür so viel nackte Haut brauchen wie nur möglich. Erotik-Fotos sind immer genau so sexy, wie die Modelle sie haben wollen.
Wenn wir ein leicht bekleidetes Modell aus einer so geschickten Perspektive aufnehmen, dass der Betrachter sich nie ganz sicher sein kann, ob nun Kleidung im Spiel war oder nicht, kann das unheimlich erotisch sein. Aber mindestens genauso aufregend ist die Kombination aus einem halb offenen Reißverschluss mit einem intensivem Blick – und auch das Spiel von Licht und Schatten, das den Körper unter der Kleidung erahnen lässt.
 

Wie läuft ein Erotik-Shooting ab?

Für ein durchschnittliches Erotik-Fotoshooting plane ich etwa zwei Stunden ein. Das Fotografieren selbst ist dabei nicht der größte Faktor: Zuallererst müssen wir besprechen, welche Art von Foto wir machen wollen. Und wir müssen das Eis brechen. Auf Seiten der Kunden ist zu Beginn meistens noch etwas Aufregung vorhanden. Klar, ist ja auch eine ungewöhnliche Situation. Was es bei meinen Erotik-Fotoshootings allerdings nicht gibt, ist Alkohol zum Auflockern. In meiner Erfahrung brauchen wir die Konzentration – und auch die Koordination.
Meine Kundinnen und Kunden bringen erst einmal alles mit, was sie sich vorstellen können. An Kleidung, Accessoires und weiteren Requisiten – aber auch an Inspiration. Dank Internet können sie sich im Vorfeld schon ihre Gedanken darüber machen, welche Ästhetik sie besonders anspricht. Darüber unterhalten wir uns, trinken vielleicht ein Tässchen Kaffee und fangen an, mit den Requisiten zu spielen … und zwar so lange, bis das Modell sich bereit fürs erste Foto fühlt.

Für wen eignet sich ein Erotik-Fotoshooting?

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass ein erotisches Bild etwas ist, das Männer und Frauen gleichermaßen genießen können – als Modelle genauso wie als Betrachterinnen und Betrachter. Ob allein oder gemeinsam mit dem Partner oder der Partnerin: Ein ErotikShooting ist eine tolle Gelegenheit, sich selbst als schön zu erleben, als attraktiv und begehrenswert. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann finden wir doch alle irgendetwas am eigenen Körper auszusetzen. Mein Job als Fotografin ist es bei einem Erotik-Fotoshooting, das zu kaschieren, was verunsichert – oder es vielleicht auch einmal ganz neu zu inszenieren. Da entdeckt manches Modell, dass die vermeintliche Problemzone gar keine ist ...
4
Sep
30
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
 
Hey, ihr Lieben!
Das Wetter wird herbstlicher und an manchen Tagen habe ich beim morgendlichen Spaziergang mit Dackel Oskar schon ganz schön kalte Zehen. Wenn auch ihr gerade fröstelnd die Strickpullover und warmen Stiefel herauskramt, dann habe ich genau das Richtige für euch.
Um uns allen ein bisschen einzuheizen, haben wir uns nämlich für Oktober etwas ganz Besonderes ausgedacht. Unser Motiv des Monats September 2019 lässt euch einen ersten, exklusiven Blick auf das werfen, was im kommenden Monat im Schaufenster von Fotografie Jill Carstens Einzug halten wird.
Na, was meint ihr ... wird euch schon ein bisschen wärmer? ;)
Im Oktober wollen wir uns voll und ganz der sinnlichen Seite der Fotografie widmen. Immerhin ist schon bald wieder Weihnachten, und wer seinem oder seiner Liebsten zum Fest ein ganz besonderes Geschenk machen möchte, sollte jetzt daran denken, sein Erotik-Shooting zu buchen.
Oder ihr macht ganz einfach das Shooting selbst zum Geschenk. Die Schönheit eurer eigenen Silhouette könnt ihr im Solo-Shooting ganz wunderbar entdecken – aber das richtige Knistern und den Funkenflug, die bringt ihr im Paar-Shooting am besten zum Ausdruck.

Neugierig geworden?

Wie diese Shootings ablaufen und warum wir der festen Überzeugung sind, dass zeitgemäße Erotik-Aufnahmen nichts Schmuddeliges und dafür eine ganze Menge Glamour haben, davon erzähle ich euch in den nächsten Blogposts.
Und bis dahin ... schaut im Oktober einfach in unser Schaufenster und macht euch selbst einen ersten Eindruck!
7
Aug
24
Hey, ihr Lieben!
Heute möchte ich ein Foto mit euch teilen, das bei einem meiner liebsten Fotoshootings diesen Monat entstanden ist. Oder eher danach. Denn neben dem eigentlichen Star, dem kleinen Jungen, der hier gerade glücklich in den wohlverdienten Feierabend verschwindet, seht ihr auch meinen Oskar, der während des Shootings im Dauereinsatz war.
Was es da für einen engagierten Fotografie-Assistenzdackel zu tun gab? Das erzählt Oskar euch am besten selbst ...
Leute, das war vielleicht ein Tag! Ein Kinder-Fotoshooting hatten wir da, mitten in der Natur, im schönsten Sonnenschein auf dem Kirchberg. Das macht mir ja immer besonders großen Spaß. Die Arbeit mit Kindern ist prima, und wenn wir draußen unterwegs sind, dann können die Kleinen und ich nach Herzenslust zusammen herumalbern und spielen.
Der kleine Junge, den wir an diesem Tag fotografiert haben, der war schwer in Ordnung. Hat mich und natürlich auch mein Frauchen angelacht, dass es eine helle Freude war. Total entspannt und lustig, die ganze Zeit über. Da hab ich mich natürlich als Assistent der Fotografin gleich doppelt ins Zeug gelegt. Ich war die ganze Zeit unterwegs und hab genau aufgepasst, dass uns niemand bei der Arbeit stört. Jeden Schmetterling, jeden Grashüpfer und auch ein paar besonders große Hummeln hab ich gewarnt, dass sie sich ja nicht vor die Kamera drängeln sollen!
Und hätte ich unser Modell nicht ohnehin schon so gern gehabt, hätte ich ihn spätestens nach dem Shooting in mein Dackelherz geschlossen. Denn kaum dass das letzte Foto geschossen war, war das Allerwichtigste ein Snack. Wenn ihr ganz genau hinschaut, dann seht ihr den auch, weil er über die Schultern des Jungen herausragte: Ein riesengroßes Stück Wassermelone war das! Riecht echt gut, das kann ich euch sagen. Und so happy, wie der Kleine war, hat es sicher auch genauso gut geschmeckt.
Kein Wunder, dass ich die Mama unseres Modells da mit riesengroßen Kulleraugen auch um ein Stückchen angebettelt habe, oder? Kann ja keiner wissen, dass Jill genau in dem Moment noch einmal auf den Auslöser drückt ...
3
Aug
13
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
Hey, ihr Lieben!
Unser Motiv des Monats August hat dieses Mal Judith eingefangen. Die Fotos als solche sind zwar schon ein paar Monate alt, aber als es vergangene Woche so heftig geregnet hat, dass vor dem Studio regelrechte Sturzbäche die Straße entlang liefen, hat uns das stark an diese Geschichte erinnert.
Was ihr hier seht?
Den wolkenverhangenen Himmel überm Bodensee, betrachtet aus dem Schutz einer Eisdiele.
Die Story dahinter erzählt euch am besten Judith selbst.
 
Das ist tatsächlich schon ein Weilchen her, aber ich weiß genau, dass es eigentlich ein schön warmer Tag war. An einem Wochenende, glaube ich. Jedenfalls ein freier Tag, den wir – also meine Familie und ich – am Bodensee verbringen wollten. Ein bisschen spazieren gehen, die Aussicht und den See genießen und zum Abschluss ein Eis. Eben mal so richtig die Seele baumeln lassen. Wenn ihr die Fotos seht, könnt ihr euch denken, dass daraus nichts wurde. Kaum waren wir angekommen, brach nämlich ein heftiger Regen los. Okay, ein bisschen bewölkt war es den ganzen Tag schon. Aber beim besten Willen nicht so, dass wir gedacht hätten, wir sollten die Schirme besser zuhause lassen und stattdessen gleich ein Schlauchboot und Rettungswesten einpacken. Und dann das. Zur Warnung noch drei fette Tropfen auf der Windschutzscheibe, und dann ging es auch schon los. Als wäre irgendwo eine Schleuse aufgegangen: Rumms, zack, überall Wasser!
 
Spaziergang? Im strömenden Regen? Nein danke! Stattdessen sind wir – zur Freude der Kinder – direkt zum Besuch in der Eisdiele übergegangen. Da saßen wir dann unter der Markise und haben uns von dem trüben Wetter die Freude am Eisbecher ganz sicher nicht vermiesen lassen. Und wie ich da so auf den See hinaus schaute, da fiel mir auf, wie leuchtend grün dieser eine Baum an diesem grauen Tag wirkte. Also schnell auf den Auslöser gedrückt. Und dann gleich nochmal, weil gerade in dem Moment auch zwei Spaziergänger vorbei kamen, die das schlichtweg perfekte Outfit für dieses Wetter hatten und weil mir auch die leuchte Farbe der Weste im Kontrast zum Hintergrund so gut gefiel.
3
Aug
06

Störfaktoren aus dem Bild befördern

Hey, ihr Lieben!
Wie ich letzte Woche schon erwähnt habe, klemme ich mir im Sommer bei jeder sich bietenden Gelegenheit mein Equipment unter den Arm und arbeite im Freien. Die satten Farben der Wälder, Wiesen und Gärten eignen sich schließlich nicht nur für Landschaftsaufnahmen. Auch Portraits sehen vor der lebendigen sommerlichen Kulisse einfach umwerfend aus.
 
Das einzige Problem? Manchmal ist der Hintergrund fast ein bisschen zu lebendig – und wenn wir dann beim Fotografieren nicht aufpassen, stiehlt die Kulisse dem eigentlichen Motiv die Schau.
   

Warum wir uns nicht auf die digitale Bildbearbeitung verlassen sollten

 
Rechts spielen Kinder, links toben zwei Hunde ausgelassen über eine Wiese. Hier fährt ein Linienbus, dort steht eine einzige dunkle Wolke am Himmel – und mitten im schönsten Grün steht ein funkelnagelneues Straßenschild, das wir ganz sicher nicht im Bild haben wollen. Wenn wir draußen fotografieren, müssen wir oft kreativ werden, um aus dem Hintergrund zu verbannen, was von unserem eigentlichen Motiv ablenken oder die Farbstimmung des Gesamtbilds stören würde.
 
Natürlich könnten wir einfach trotzdem unsere Fotos machen. Immerhin können wir sie anschließend am Computer nachbearbeiten. Schneiden wir aber etwas Störendes aus, stimmt anschließend meistens das Format nicht mehr – was zur Folge hat, dass wir noch mehr retuschieren müssen, um das Gesamtbild wieder in die gewünschte Form zu bringen. Das kann vor allem dann ganz schön anstrengend werden, wenn wir das Bild in einem typischen Foto-Format drucken wollen.
 
Haben wir einen Störfaktor im Hintergrund entdeckt, sollten wir also immer erst versuchen, ihn gleich in der Aufnahme aus dem Bild zu verbannen.

Den Bildausschnitt geschickt wandern lassen

 
Ideal ist es, wenn wir uns so drehen und bewegen können, dass das Hindernis hinter oder neben uns steht. Da das aber den Bildausschnitt radikal verändert, müssen wir meistens ein bisschen subtiler sein und stattdessen versuchen, das Ärgernis anderweitig über den Bildrand zu befördern.
 
Oft reicht es schon, wenn wir uns – und damit die Kamera – ein paar Schritte weit bewegen. Steht das Hindernis mehr oder weniger zentral vor uns, gehen wir direkt darauf zu. Befindet es sich rechts oder links von uns, bewegen wir uns ganz leicht in die jeweils andere Richtung. Und wenn irgendwo am oberen Bildrand etwas zu sehen ist, das wir da nicht sehen wollen, dann treten wir einfach ein paar Schritte zurück.
 
Dadurch können wir die Perspektive der Aufnahme nahezu unverändert beibehalten und gleichzeitig den Bildrand strategisch wandern lassen, bis wir den idealen Ausschnitt gefunden haben. Liegt der unerwünschte Bestandteil unserer Kulisse von Anfang an am Bildrand, können wir das übrigens auch lösen, indem wir auf die Zehenspitzen bzw. in die Hocke gehen oder uns ein klein wenig zur Seite neigen.
 
Und falls alle Stricke reißen und wir uns zum Entfernen des Hindernisses so weit bewegen müssten, dass es unsere Perspektive allzu stark verändert, können wir auch mit den Formaten (hochkant oder quer?) und sogar mit gekippter Kamera experimentieren. So entstehen manchmal die spannendsten Aufnahmen: aus der Verlegenheit heraus, eine Hochspannungsleitung, einen Bagger oder vielleicht auch nur einen Kaffeefleck auf dem Shirt unseres Modells unsichtbar zu machen.
5
Jul
30

Das Team von Fotografie Jill Carstens über Sommer, Sonne und mehr.

   
Hey, ihr Lieben!
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber uns hat das Wetter der letzten Wochen schon das eine oder andere Mal ganz schön ins Schwitzen gebracht. Welche Tipps das Team von Fotografie Jill Carstens für das Fotografieren in der heißen Jahreszeit parat hat – und wo ihr uns nach Feierabend findet? Setzt euch zu uns, schnappt euch einen virtuellen Eiskaffee und lasst uns ein bisschen klönen, wie es bei uns im Norden heißt ...
 

JUDITH


Sommer-Shootings - lieber im Freien oder lieber im Studio?

Draußen und im Schatten. In der prallen Sonne ist sonst das Licht einfach zu hart. Schön ist aber auch abends, wenn gerade die Sonne untergeht. Das ergibt eine tolle Kulisse, gern auch für Fotos mit Gegenlicht.

Was sollten Fotografen beim Shooting in der Sommersonne nie vergessen?

Auf jeden Fall sollten wir alle daran denken, bei diesem Wetter ausreichend zu trinken. Sonst wird nicht nur das Foto wacklig, sondern der ganze Fotograf. Und wenn wir an die Technik denken, dann sollten wir auch nicht vergessen, die Ersatzakkus der Kamera immer im Schatten zu lagern. Besonders wichtig ist das, wenn wir einen Teil unseres Equipments im Auto liegen lassen wollen: Ab in den Kofferraum oder mindestens unter den Sitz damit!

Worauf freust du dich nach einem heißen Arbeitstag im Juli?

Definitiv auf meinen Garten! Jetzt, wo alles so richtig satt grün ist und blüht, da setze ich mich besonders gern ins Freie und lasse es mir gut gehen. So ein Plätzchen im Schatten, mit Blick auf die Blumenpracht ... und am besten mit einem kalten Radler in der Hand. Wenn an einem warmen Abend das Radler direkt aus dem Kühlschrank kommt und so kalt ist, dass ich meine Fingerabdrücke auf dem Glas sehen kann: Das ist einfach herrlich.
   

JILL


Was ist die schönste Freizeitbeschäftigung im Sommer?

Ich genieße es ja, ganz entspannt mit Oskar im Garten zu sitzen, sei es bei mir zuhause – oder hier bei Judith. Die macht übrigens einen tollen Eiskaffee. Schaut euch den nur mal an: Ein Traum!

Auf welche sommerlichen Foto-Motive freust du dich jedes Jahr?

Wo wir gerade von Gärten reden: Ich freu mich jedes Jahr wahnsinnig auf all die bunten Blumen. Ringelblumen und Lilien und Astern und Sonnenblumen und … ach, diese Farben, die machen mich einfach glücklich. Und die blühenden Gärten sind nicht nur als Landschaft ein tolles Motiv, sondern machen sich auch als Hintergrund für Familienaufnahmen, für Kinderfotos und Portraits einfach super.

Was muss bei einem Shooting im Sommer auf jeden Fall dabei sein?

Sonnenschutz! Immer einen Hut auf den Kopf und vor allem Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Sonst krabbelt an den richtig heißen Tagen schnell kein Fotograf, sondern ein Hummer über den Boden, um den perfekten Winkel für die Aufnahme zu finden …
   

OSKAR


Was ist deine Lieblings-Location für Sommer-Shootings?

Wald, Wiese, Studio … Hauptsache im Schatten! Solange ich die Gegend ein bisschen erkunden oder vielleicht auch spielen kann, während Jill und Judith arbeiten, bin ich überall gern dabei.

Wie verbringst du einen heißen Nachmittag am liebsten?

Ganz klar: Entweder zuhause in meinem Garten oder unter dem Schreibtisch im Studio. Eingewickelt in ein nasses Handtuch kann ich mich auf dem kühlen Fliesenboden wunderbar entspannen.

Was ist Dein wichtigstes Sommer-Accessoire?

Das eben erwähnte nasse Handtuch. Am liebsten eines, das so groß ist, dass ich richtig darunter verschwinde. Das kühlt mich sofort auf meine Wohlfühltemperatur ab!
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Jill Carstens // Poststraße 15 // 72820 Sonnenbühl // Tel: 07128 - 380 34 87 // Handy: 0160 - 977 11 607