Jul
23
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
Vielleicht habt ihr das Motiv des Monats Juli schon in unserem Artikel über die Planung von Hochzeitsfotos gesehen: Das Foto ist im Rahmen eines coolen Hochzeits-Shootings entstanden. Für diese Session bin ich mit dem Brautpaar extra noch einmal ins Allgäu gefahren, um dort Bilder fürs Hochzeitsalbum zu schießen.   Eigentlich ist dieses Foto ein Making-Of-Bild: Ihr seht hier neben dem Brautstrauß und dem Schuh des Bräutigams das Bier, mit dem sich das Brautpaar zwischendurch gestärkt hat. Aber die Bildkomposition hat mir einfach wahnsinnig gut gefallen. Die Farbpalette der Blumen ist so schön zart und der Bernsteinton des Biers passt einfach perfekt zu den Blüten. Außerdem fanden wir alle den Kontrast zwischen dem zarten, romantischen Strauß und den urigen Bierkrügen einfach genial.  
1
Jul
16
Hey, ihr Lieben!
Was ich am Sommer besonders gern habe? Die Hochzeiten. Während der der warmen Jahreszeit bin ich jedes Jahr viel unterwegs, um Paare an ihrem großen Tag zu begleiten. Klar, das ist nicht immer stressfrei – aber auch wenn ich mich eifrig zwischen Kirchenbänken, Tischen, Stühlen und tanzenden Gästen hindurchschlängle, für den perfekten Winkel auf dem Boden herumkrabble oder die Blumenkinder für hausgemachte Special Effects zum Seifenblasenpusten rekrutiere: Es macht mir jedes Mal riesigen Spaß.
Damit am Hochzeitstag alles wie am Schnürchen läuft, muss im Vorfeld aber umso intensiver geplant werden. Das gilt auch für die Fotos. Wer geschickt organisiert, der kann an seinem großen Tag gleich viel ausgelassener feiern.
Meine besten fünf Tipps und Tricks für die Planung von Hochzeitsfotos sind einfach umzusetzen, nehmen dem Brautpaar so viel Organisationsaufwand ab wie möglich und passen auch in den vollsten Terminkalender. Versprochen.

1. Bucht einen externen Fotografen.

Der allererste und wichtigste Tipp, den ich euch geben kann, ist der, einen professionellen Fotografen für eure Hochzeit zu buchen. Und das nicht nur, weil ihr so qualitativ hochwertige Bilder bekommt. Klar: Für die meisten Brautpaare spielt das Budget bei der Planung doch eine wichtige Rolle. Der Fotograf ist dann ein Posten auf der langen Liste der Ausgaben, den ihr einsparen könnt, indem ihr einen Foto-Profi aus dem Verwandten- oder Freundeskreis darum bittet, euren großen Tag festzhalten.
Verpflichtet ihr aber einen eurer Lieben als Fotografen für die Hochzeit, dann kann er oder sie nicht mehr wirklich mitfeiern. Ein Hochzeitsfotograf ist schließlich den ganzen Tag auf Achse: Vor der Trauung geht es zur Braut und zum Bräutigam, dann wird in der Kirche oder auf dem Standesamt fotografiert. Bevor es auf die Feier geht, schieben wir außerdem oft noch ein privates Shooting für das frischgebackene Ehepaar ein.
Ein professioneller Hochzeitsfotograf hat Routine darin, all diese Termine und Locations unter einen Hut zu bringen – und wenn er die Feier ausschließlich durch die Linse seiner Kamera betrachtet, dann tut das der Stimmung keinen Abbruch, weil er eben nicht zur eigentlichen Festgesellschaft gehört.
 

2. Nutzt euren Vorab-Termin, um den Fotografen kennenzulernen.

So voll euer Kalender in der Planungsphase sein wird: Der Vorab-Termin mit dem Fotografen ist ein absolutes Muss. Natürlich soll es dabei vor allem um den Stil gehen, den ihr euch für eure Bilder wünscht, um Motive und Ablaufpläne. Ihr solltet diesen Termin aber auch dazu nutzen, euren Fotografen kennenzulernen.
Manchmal schauen mich meine Kunden ein bisschen verdutzt an, wenn ich ihnen sage, dass sie bei der Wahl des Fotografen für ihre Hochzeit besonderen Wert darauf legen sollen, dass er oder sie ihnen sympathisch ist. Das ist aber wirklich ein nicht zu vernachlässigender Faktor: Immerhin wird euer Hochzeitsfotograf euch den ganzen Tag lang begleiten. Seid ihr euch sympathischer, dann könnt ihr nicht nur miteinander arbeiten, sondern auch Spaß haben. Und den Unterschied zwischen Lächeln und einem Strahlen seht ihr auf euren Erinnerungsfotos sofort!
 

3. Erstellt eine Liste der wichtigsten Motive.

Wenn ihr schon beim Vorab-Termin mit eurem Fotografen zusammensitzt, dann nehmt euch ein paar Minuten Zeit, um eine Liste der Bilder zu erstellen, die ihr unbedingt haben wollt. Klassiker, die in keinem Hochzeitsalbum fehlen sollten, sind u.a.
  • der Weg in die Kirche bzw. zum Standesamt
  • das Brautpaar vor dem Altar bzw. vor dem Standesbeamten
  • das Anstecken der Ringe
  • der erste Kuss als verheiratetes Paar
  • ein Gruppenfoto mit Eltern und Geschwistern des Brautpaars
  • ein Gruppenfoto mit Trauzeugen und Brautjungfern
  • die Blumenkinder beim Streuen der Blüten
  • das Anschneiden der Hochzeitstorte
  • der Brautwalzer
  • der Wurf mit dem Brautstrauß
Denkt aber nicht nur an die Action, wenn ihr überlegt, welche Motive euch wichtig sind! Auch Orte und Gegenstände können euch viel bedeuten. Ein Bild der festlich geschmückten Kirche, eine Aufnahme der glänzenden Eheringe auf einem kleinen Samtkissen oder auch ein Close-Up des Brautstraußes viel dazu beitragen, die Stimmung dieses besonderen Tages festzuhalten.

4. Ernennt Koordinatoren für Gruppenfotos.

Heiratet ihr im kleinen Kreis, dann ist es leicht, ein gemeinsames Bild mit der frischgebackenen Familie oder auch mit den engsten Freunden des Brautpaars zu organisieren. Je größer die Feier, desto größer ist aber auch der Trubel – und desto mehr grenzt es ans Flöhe-Hüten, Familie und Freunde für Gruppenfotos zusammen zu bringen. Setzt daher die Gruppenbilder, die ihr unbedingt haben wollt, auf eure Liste der Motive und sagt allen im Vorfeld Bescheid, wann und wo sie sich für Gruppenfotos einfinden sollen.
Dafür zu sorgen, dass das dann auch alles klappt, sollte aber nicht Aufgabe des Brautpaars sein: Wenn ihr während der Feier auch noch ans Organisatorische denken und schlimmstenfalls auch fehlende Angehörige suchen müsst, ist das wirklich schade. Betraut daher am besten jemandem mit der Koordination der großen Fotos, der euch und eure Lieben gut kennt. Ein Tandem aus Trauzeuge und Brautjungfer macht sich dabei meistens sehr gut, da damit beide Seiten der neuen Familie abgedeckt sind. Nennt ihnen einen fixen Zeitpunkt und einen Ort, gebt ihnen eine Liste der Personen, die sich dort einfinden sollen, und überlasst euren Foto-Koordinatoren den Rest.

5. Lasst es euch gut gehen!

Gute Vorarbeit sorgt natürlich dafür, dass an eurem Hochzeitstag alles so glatt wie möglich läuft. Aber das bedeutet nicht, dass ihr alles bis ins Detail durchplanen müsst. Besprecht den Ablauf des Tages und die Liste eurer Must-Have-Fotos mit eurem Fotografen und macht euch auch gern schon ein paar Gedanken zu den Posen fürs Paar-Shooting. Aber wenn es erst einmal so weit ist, dann sollte der Fotograf für euch weitestgehend im Hintergrund verschwinden.
Immerhin ist es euer großer Tag und den sollt ihr genießen, ohne ständig Ausschau nach der Kameralinse halten zu müssen. Seid einfach ihr selbst und habt Spaß.
Den Rest erledigt euer Fotograf.
0
Jul
08
Hey, ihr Lieben!
Vor ein paar Tagen war ich gerade in Sonnenbühl unterwegs, als mich eine Frau ansprach: „Sagen Sie, ist das der Hund aus dem Schaufenster?“
„Ja“, sagte ich und schaute Oskar an, der gerade ganz fasziniert die Passanten beobachtete.
Wer unser neues Studio kennt, der hat Oskar vielleicht auch schon selbst im Schaufenster stehen sehen. Zwischen Bilderrahmen und Stativen lässt sich mein kleiner Rauhaardackel die Sonne aufs Fell scheinen und schaut mit seinen riesengroßen Kulleraugen in die Welt hinaus. Oskar ist aber nicht nur im Studio mein Assistent und höchstpersönlicher Motivationstrainer: Auch bei vielen Shootings begleitet er mich.
Und nachdem so viele von euch den Kleinen direkt ins Herz geschlossen haben, dachte ich, es ist an der Zeit, euch meinen flauschigen Mitarbeiter einmal in aller Form vorzustellen.
Also, meine Lieben: Hier ist Oskar!
Mein Name ist Oskar und ich bin am 11. Mai 2018 geboren. Den Geburtstag teile ich mir mit meinen acht Geschwistern – ja, wir sind eine große Familie! Wenn wir uns treffen, dann ist vielleicht was los! An unserem ersten Geburtstag zum Beispiel … aber das ist eine ganz andere Geschichte.
 
Heute will ich euch schließlich ein bisschen aus meinem Alltag erzählen. Wann immer es geht, bin ich nämlich mit meinem Frauchen Jill zusammen unterwegs. Das neue Studio gefällt mir besonders gut – da kann ich nicht nur aus dem Fenster schauen, sondern auch unter dem Schreibtisch ein Nickerchen halten. Und wenn Jill ein Shooting im Freien hat, dann bin ich natürlich auch mit von der Partie!
 
Nur bei Hochzeiten, da bleibe ich zuhause – und dann, wenn Jill in die Kirche geht, um Fotos von Kommunionen und Konfirmationen zu machen. Ach, und in den Kindergarten gehe ich auch nicht: Zum einen bin ich dafür schon viel zu alt. Und zum anderen würde Jill nicht dazu kommen, auch nur ein einziges Foto zu machen, wenn ich dabei wäre. Wer will schon in die Kamera schauen, wenn er stattdessen mit mir Ball spielen und kuscheln könnte?
 
 
Ich meine: Schaut euch doch mal diesen Dackelblick an. Der hat schon manches Mal dazu geführt, dass ich mich spontan in ein Fotoshooting schmuggeln konnte. Wenn da jemand im Studio auf dem Fußboden sitzt, dann ist das doch die perfekte Höhe, um mal vorbeizugehen und zu schauen, ob die Menschen auch alles richtig machen. Und wenn ich finde, dass einem Motiv noch das gewisse Etwas fehlt … tja, da biete ich natürlich meine Hilfe an.
 
Aber keine Bange: Ich bin keiner, der sich auf jedes Foto drängelt. Ich will ja den eigentlichen Stars des Shootings nicht die Schau stehlen. Während Jill unterwegs ist, unternehme ich deshalb manchmal meine ganz eigenen Tagesausflüge. Da besuche ich dann meine Lieblingsmenschen. Freunde und Familie von Jill sind das – und glaubt mir, bei denen wird es nie langweilig!
 
Zum Beispiel kenne ich eine Familie mit einer kleinen Tochter. Anderthalb Jahre alt ist sie. Und wisst ihr was? Sie kann „Oskar“ partout nicht aussprechen. Am Anfang hat sie deshalb immer „Otzek“ zu mir gesagt. Das klang wie ein ganz besonders fieses Niesen, das kann ich euch sagen. Mittlerweile haben wir uns aber schon bis zu „Odkar“ vorgearbeitet. Total goldig! Wenn wir noch ein bisschen üben, dann kann sie bald nicht nur meinen Namen sagen, sondern auch „klar bekommst du noch ein Leckerchen, du Hübscher!“ Und wenn das erst einmal klappt, zeige ich ihr, wie man meinen Ball so richtig weit wirft.
Oh, à propos Ball: Ich glaube, Frauchen hat gerade meine Leine vom Regal genommen. Und das heißt, jetzt geht es wieder los. Wohin? Das hat sie mir heute nicht verraten. Ich bin aber sicher, dass es spannend wird. Schließlich bin ich überzeugter Optimist. Für mich ist der Futternapf nicht halb leer, sondern halb voll. Deshalb habe ich die Nase auch immer ganz dicht am Boden oder hoch in der Luft: Wer weiß, welche Fährten es zu erschnuppern gibt …
Also, ihr Zweibeiner: Bis bald – vielleicht sehen wir uns ja schon bald durchs Schaufenster in Jills Studio!
0
Jul
02
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
Mein Motiv des Monats Juni ist am 30. Juni entstanden – deshalb seht ihr es erst heute. Dass meine Schwester Jonne am Lauchertsee das Lokal Lauchertsee-eins betreibt, das wissen die meisten von euch schon. Am vergangenen Sonntag war ich vor Ort, um neue Fotos für Flyer zu machen. Die Terrasse am See ist nämlich fertig. Aber was soll ich sagen: Die Fotos mussten warten – ich musste mich erst einmal höchstpersönlich von den Qualitäten der neuen Terrasse überzeugen. Ich hab mir am Sonntagmorgen mein Frühstück geschnappt, mich an den See gesetzt und den Ausblick genossen. Was ihr auf meinem Foto des Monats nicht seht, ist, wie der See im Morgenlicht funkelt. Aber als ich meinen Kaffee getrunken hatte und mich ans Fotografieren machte, hatte ich einen fast wolkenlosen Himmel und einen Sonnenschein, als hätte das Wetter nur darauf gewartet, dass wir ein Fotoshooting veranstalten.   Schaut euch nur mal diese Farbenpracht an: Der Sommer auf der Alb zeigt sich derzeit wirklich von seiner schönsten Seite.  
2
Jun
24

Welche Technikversicherung passt zu deinem Foto-Equipment?

Hey, ihr Lieben!
Ihr habt euch sicher schon gefragt, warum es hier so ruhig war. Ganz einfach: Wir haben etwas ganz Besonderes ausgeheckt - und gut Ding will ja bekanntlich Weile haben ;)
Dieser Blog-Post unterscheidet sich ein bisschen von unserem normalen Programm. Heute soll es nämlich um das Thema Technikversicherung gehen.
Im Kontext unserer Reihe zur perfekten Kamera haben mich einige von euch darauf angesprochen, wie ich meine Kamera eigentlich versichert habe. Weil ich auf diesem Gebiet aber beileibe keine Expertin bin, habe ich mir dafür fachkundige Unterstützung geholt: Raphael Kusch und Marco Keiserauer von der Deutschen Vermögensberatung. (Womit dieser Artikel unbezahlte Werbung durch Markennennung ist, was ich der Vollständigkeit halber kurz anmerken muss.) Die beiden habe ich zum Gespräch getroffen und rund um das Thema Technikversicherung ausgefragt – mit interessanten Ergebnissen ...
Gutes Foto-Equipment ist sein Geld wert. Das wissen aber leider nicht nur Fotografen, sondern auch Diebe. Ganz gleich, ob ich beruflich unterwegs oder im Urlaub bin: Ich versuche zwar, meine Kamera und meine Objektive immer im Blick zu behalten, aber ganz sicher sein kann ich nur, wenn ich sie mir ständig um den Hals hänge. Welche Optionen habe ich da?
Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten seine Freizeitausrüstung zu versichern: Die separate Technikversicherung, die Reisegepäckversicherung und eine Technikversicherung, die alle Geräte in deinem Hausrat umfasst.
Mir würde ja eine Versicherung nur für meine Kamera fürs Erste reichen. Wenn mir jemand meinen Toaster oder die elektrische Zahnbürste klaut, bereitet mir das keine schlaflosen Nächte. Meine Kamera aber, die ist mir heilig. Ich würde mir deshalb so vom Bauchgefühl her zuerst einmal die separate Technikversicherung näher anschauen.
Die separate Technikversicherung ist die älteste Form der Technikversicherung. Sie stammt aus der Zeit, in der pro Haushalt nur einige wenige Geräte an der Tagesordnung waren. Die wurden dann alle einzeln versichert. Heute rechnet sich das nicht mehr: Vom Tablet in der Aktentasche über das Smartphone in der Jacke bis zum Fitnesstracker am Handgelenk tragen wir allein im Arbeitsalltag schon so viele Geräte mit uns herum, dass wir rein vom Preis her gleich zu einem umfassenderen Versicherungspaket greifen können. Einfach aus dem Grund, dass dann alles versichert ist, was uns abhanden kommen oder kaputt gehen kann.
Okay, das leuchtet ein. Dann würde ich es stattdessen mit der Reisegepäckversicherung versuchen. Die versichert ja alle Geräte, die ich bei mir habe, wenn ich außer Haus gehe, oder?
Stimmt genau. Auf „Reise“ per Definition dieser Versicherung befindest du dich, sobald du die Haustür verlässt. Deine Reisegepäckversicherung schließt du daher pauschal über eine gewisse Summe ab. Die kann z.B. zwischen 2.000 € und 6.000 € oder auch höher liegen – je nachdem, wie viele wertvolle Geräte du so im Alltag mitnimmst. Wird dir dann etwas gestohlen, zahlt die Versicherung. Außerdem zahlt sie auch nach einem Sturz mit dem Fahrrad oder dem Motorrad nicht nur die Geräte, sondern auch deine beschädigte Kleidung, die Brille etc. Eben alles, was du so bei dir getragen hast.
Und was, wenn meine Kamera beim Fotografieren beschädigt wird? Sie könnte zum Beispiel runterfallen – und bei einer Spiegelreflexkamera ist dann gleich das ganze Innenleben dahin.
Wenn sie bei einem Unfall zu Bruch geht, dann ist das ein Fall für die Reisegepäckversicherung. Stößt dich jemand, dann ist die Haftpflichtversicherung des Verursachers am Zug. War allerdings kein externes Ereignis der Grund für den Schaden, ist er durch diese Form der Versicherung nicht abgedeckt.
Wenn ich mich gegen alle Eventualitäten absichern will, sollte ich also auf die umfassende Technikversicherung setzen. Das ist dann die, die ich in nahezu jedem Elektro-Fachhandel gleich nach dem Kauf meiner Kamera abschließen kann, oder?
Eine solche Technikversicherung bekommst du tatsächlich an vielen Stellen. Da lohnt es sich allerdings enorm, die Anbieter zu vergleichen.
Worauf sollte ich dabei achten?
Auf die Staffelung der Zahlungen, die du je nach Alter deines Geräts noch bekommst. Wenn die Staffelung zu schnell zu weit hoch sinkt, kann es nämlich sein, dass du für ein nur drei Jahre altes Gerät, das noch top in Schuss ist, nur noch 20% vom Restwert bekommst.
Die Deutsche Vermögensberatung bietet auch so eine Technikversicherung an – deshalb bin ich ja darauf gekommen, ausgerechnet euch zu diesem Thema auszufragen. Wie ist das alles bei euch geregelt?
Die Technikversicherung der Deutschen Vermögensberatung hat diese Staffelung. Allerdings reduziert sie sich über fünf Jahre hinweg ziemlich gleichmäßig von 100% auf 10% und bleibt dann dauerhaft bei 10%. Da ist dann aber auch jede erdenkliche Form von Schaden abgedeckt. Du willst ein Foto machen und deine Kamera löst plötzlich nicht mehr aus? Die Versicherung zahlt. Du kommst aus dem Urlaub zurück und dein Kühlschrank ist kaputt? Die Versicherung zahlt. Klar, der kaputte Toaster macht dich vielleicht nicht nervös, aber Waschmaschine, Herd, Fernseher und Computer, die sind dann doch etwas kostenitensiver. Die Königsklasse im Bereich Technikversicherungen sichert daher eben nicht nur deine Kamera gegen alles ab, sondern auch alle anderen Haushaltsgeräte.
Brrrr. Wenn ich nur daran denke, was los ist, wenn eine Waschmaschine den Geist aufgibt. Oder wenn mein Computer nicht hochfahren will – das ist fast so schlimm wie eine kaputte Kamera. Okay. Mich da rundum abzusichern, das klingt echt nach einer vernünftigen Lösung. Wie bekomme ich diese Versicherung?
Diese Technikversicherung bekommst du bei der Deutschen Vermögensberatung – günstiger als in den meisten Elektromärkten, aber auch exklusiv als Baustein in einer sog. Vermögenssicherungspolice. Darin enthalten sind neben dem Technikbaustein auch die Haftpflicht, die Unfall- und Hausratversicherung sowie eine Versicherung für Glas. Außerdem kannst du optional eine Reisegepäckversicherung dazu bekommen. Mit einem solchen Paket bekommst du den maximalen Kundenbonus und bist gegen alle Gefahren aus dem alltäglichen Leben abgesichert. Und dann gibt es ja noch die Kundenapp der DV.
Die … was?
In unserer Kundenapp kannst du alle künftigen Käufe mit Kaufbeleg abspeichern. Meldest du dann einen Schaden, wird ganz automatisch der richtige Beleg zum beschädigten oder gestohlenen Gerät aus der Datenbank gezogen und die Erstattung angewiesen. Das geht dann innerhalb weniger Stunden und ganz ohne zusätzlichen Aufwand für dich.
 
Das klingt echt praktisch! Wenn ich mehr Informationen suche - oder falls einer unserer Leser sich auch weiter zum Thema Technikversicherung beraten lassen möchte: Wo finde ich euch denn?
Raphael Kusch: Mich findest du über meine Website bei der DVAG - oder du schreibst mich ganz einfach über Facebook an.
Marco Keiserauer: Ich habe ebenfalls eine eigene Website bei der DVAG. Bei Facebook bin ich derzeit nicht, aber dafür bin ich per E-Mail unter Marco.Kaiserauer@dvag.de jederzeit erreichbar.
 
Danke für das aufschlussreiche Gespräch, ihr beiden! :)
Und euch allen am Handy, Tablet oder PC eine wundervoll sonnige Woche!
Wir lesen uns bald wieder - versprochen!
Eure Jill
 
1
Mai
20
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
Mein Motiv des Monats Mai stammt aus einer Serie, die ich im katholischen Kindergarten in Engstingen aufgenommen habe. Passend zu unserem Monatsschwerpunkt, der Kinder-Fotografie, war ich in den letzten Wochen in zahlreichen Kindergärten zu Gast. Für die Kindergartenfotos 2019 haben wir uns dabei für eine Kulisse im Vintage-Stil entschieden: Die alten Milchkannen, dazu frischer Blumenschmuck und üppiges Frühlingsgrün im Hintergrund … einfach zuckersüß, wenn die Kleinen da mittendrin sitzen und einen frech angrinsen!
 
Die Kindergartenshootings haben mir auch dieses Jahr unheimlichen Spaß gemacht. Die Kinder haben sich prächtig amüsiert, ich hatte meine helle Freude daran – und ich finde, das merkt man den Fotos auf ganzer Linie an.
Habt dem Regenwetter zum Trotz einen zauberhaften Mai, ihr Lieben!
Eure Jill
1
Mai
12
Hey, ihr Lieben! Vielleicht habt ihr es schon im Schaufenster unseres Studios gesehen: Im Wonnemonat Mai dreht sich bei uns alles um Kinder und Teens.
Für mich als Fotografin ist es immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, wenn ich sehe, wie die Kleinen langsam groß werden. Wenn ich ein Kind zum ersten Mal im Kindergarten fotografiert habe und es dann mit einer frechen Zahnlücke und einer riesengroßen Schultüte bei seiner Einschulung wieder treffe: Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Und wenn ich nur dran denke, dass ich manche Teenies eben erst bei ihrer Konfirmation fotografiert habe – schwupps, schon sitzen sie gefühlte drei Tage später wieder bei mir im Studio, weil sie biometrische Passbilder für den Führerschein brauchen!
Vom Neugeborenen-Shooting über Kindergarten- und Schulfotografie bis hin zur Einzelshootings und Familienbildern bieten wir euch ein breites Spektrum an Foto-Optionen für die Kleinen und Fast-Schon-Großen an. Welche das sind und warum ich bei Kindergartenfotos eine ganz besondere Methode verwende, um den Kindern ihr schönstes Lachen zu entlocken, das möchte ich euch heute zeigen.

Kinder-Fotos im Studio

Vom Neugeborenen bis zum Schulkind: Jedes Alter hat seinen ganz eigenen Charme und bietet ganz eigene Gelegenheiten, Kinderheits-Erinnerungen festzuhalten, die der ganzen Familie noch Jahre später ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wenn da ein Baby, das gerade Laufen gelernt hat, durchs Studio düst, dass der Windelpopo nur so wackelt: Zum Knutschen! Oder Geschwisterkinder, die miteinander, mit ihren Eltern oder mit einem geliebten Haustier kuscheln und herumalbern … Einzelportraits für die Kleinen können wir im Shooting mit Geschwister-Fotos oder Familienbildern kombinieren. So entstehen ganz unterschiedliche Dynamiken und traumhafte Fotoserien fürs Familienalbum.

Foto-Shootings für Teenager

Je älter die Kinder werden, desto mehr Freude haben sie an einem Fotoshooting, bei dem sie selbst mitreden können. Spätestens im Konfirmationsalter ist es einfach viel cooler, wenn die Eltern bei Einzelshootings nicht mehr dabei sind. Insbesondere Teenager genießen dann oft die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen ausprobieren zu können. Für die Dauer eines Fotoshootings der Star zu sein – ob allein, mit dem besten Kumpel, der besten Freundin oder gleich mit der ganzen Clique –, das ist für viele Teenies übrigens auch eine tolle Überraschung zum Geburtstag.
Foto-Shootings für Kinder und Teenager müssen natürlich nicht unbedingt im Studio stattfinden. Wenn das Wetter mitspielt, können wir auch in der freien Natur fotografieren. Gerade im Sommer können wir vom Kinder-Planschbecken im Garten über Spielplätze bis hin zu den Orten, an denen die Kids am liebsten ihre Freizeit verbringen, alle möglichen Locations nutzen.

Kindergartenfotografie und Einschulungsbilder

Viele Kinder in und um Sonnenbühl herum erkennen mich inzwischen bei ihrer Einschulung wieder – weil wir uns schon vor ein, zwei Jahren im Kindergarten kennengelernt haben. Neben den Fotos vom Schulbeginn übernehme ich nämlich auch gern und oft die Kindergartenfotografie. Dafür klemme ich mir mein Foto-Equipment unter den einen und einen Assistenten unter den anderen Arm und komme vormittags in den Kindergarten. Bei Foto-Shootings im Kindergarten erstelle ich für jedes Kind nicht nur ein einzelnes Portrait, sondern eine individuelle Serie von drei bis vier Motiven. So können die Eltern je nach Mappen-Format diejenigen Bilder auswählen, die ihnen am besten gefallen. Und bei der Einschulung darf neben Einzelbildern mit Schulranzen und Schultüte natürlich auch das allererste gemeinsame Klassenfoto nicht fehlen!
   

Entspannte Atmosphäre: Das A und O der Fotografie im Kindergarten

Wann immer ich Kindergartenkinder fotografiere, bringe ich zum Shooting eine Assistentin mit. In diesem Punkt unterscheidet sich mein Vorgehen in der Kindergartenfotografie grundlegend von dem anderer Fotografen. Und das aus gutem Grund: Jedes Kind hat schließlich mal einen schlechten Tag – und es findet auch nicht jedes Kind alle Erwachsenen auf Anhieb sympathisch. Und das ist doch auch voll okay, oder? Geht uns Erwachsenen im Alltag doch auch nicht anders.
Deshalb bringe ich immer eine Helferin mit. Wenn mal ein Kind ein bisschen quengelig sein sollte, kann eine von uns fotografieren und die andere die Stimmung aufhellen. Und sollte ein Kind mich nicht so toll finden, dann kommt meine Begleiterin besser an und wir tauschen einfach die Rollen. So sorgen wir für eine entspannte Atmosphäre, in der sich die Kinder wohl fühlen und ihr schönstes Lachen zeigen können.
Wenn in einem Kindergarten viele Kinder sind, komme ich auch lieber noch einen zweiten Vormittag vorbei, anstatt alle an einem Tag zu fotografieren. Zeitdruck stresst alle Beteiligten nur – und wenn ich mich auf für jedes Kind individuell einlassen kann, werden die Fotos einfach viel, viel schöner.
Und dann machen wir natürlich auch Fotos zu Kommunion und Konfirmation. Das ist aber ein ganz eigenes, spannendes Thema – davon erzähle ich euch bei Gelegenheit in einem eigenen Artikel. Jetzt geht es nämlich erst einmal wieder hinter die Kamera und ab zum nächsten Shooting.
Bis bald, ihr Lieben – wir lesen uns! :) Eure Jill
0
Mai
06
Hey, ihr Lieben!
Schnappt euch eure Smartphones, heute schauen wir uns ein Thema an, um das mich einige von euch gebeten haben: Das perfekte Selfie! Klar, die meisten von uns wollen keine hauptberuflichen Influencer werden. Aber so ein schickes Selfie peppt ja nicht nur die Instagram-Timeline auf. Ein schmeichelhaftes Selbstportrait gibt auch unserem Selbstbewusstsein einen kleinen Boost, den wir im Alltagsstress gut gebrauchen können. Also ran an die Frontkamera und los gehtʼs!

3 Tipps für deine schönsten Selfies

Seien wir also ehrlich: Wenn schon Selfie, dann bitte auch ein richtig gutes. Manche Smartphone-Kameras verfügen aus diesem Grund sogar über einen speziellen „Selfie-Modus“, der die Aufnahme erleichtern soll. Von all den Filtern, mit denen wir die Farbgebung anpassen und allerlei Effekte über unsere Bilder legen, ganz zu schweigen!
Um ein richtig tolles Bild von dir zu machen, musst du aber weder in ein teures Handy noch in besondere Bildbearbeitungs-Apps investieren. Alles, was du brauchst, ist gutes Licht, der richtige Winkel und ein bisschen freier Speicherplatz.

1) Natürliches Licht schmeichelt deinem Gesicht.

Für richtig gute Selfies solltest du zuallererst den Blitz ausstellen. Je greller das Licht, desto stärker werden die Schatten, die in deinem Gesicht entstehen. Und gerade diese Schatten sind es, die unsere Gesichtszüge auf manchen Selfies so ungewohnt und unsere Haut durch den starken Kontrast sehr blass aussehen lassen.
Wenn du also nicht gerade den Schneewittchen-Look anstrebst, solltest du daher auf natürliches Licht setzen. Dreh das Gesicht zum Licht hin, pass aber auf, dass du dich nicht zu nah an deiner Lichtquelle befindest. Die perfekte Lichtquelle ist immer ein, zwei Schritte von dir entfernt.
Natürlich kannst du aber auch mit Kunstlicht arbeiten! Sanftes gelbes Licht lässt deine Haut dabei natürlicher wirken als weißes. Hast du Butterbrotpapier zur Hand, kannst du damit die Beleuchtung auch ein wenig dimmen. Außerdem kannst du flexible kleine Lampen – beispielsweise Schreibtischlampen – dazu nutzen, die Beleuchtung durch die Deckenlampe gleichmäßiger zu gestalten. Stell die kleine Lampe dazu vor dich und richte das Licht auf dein Gesicht.

Die besten Selfies macht in meiner Familie eindeutig meine Schwester - oder Dackel Oskar. Ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

2) Halte die Kamera hoch und ein wenig zur Seite.

Wenn du ein Selfie machst, hältst du das Smartphone zwischen der Lichtquelle und deinem Gesicht. Dabei solltest du die Kamera immer ein klein wenig höher halten – mindestens sollte sie höher als Nasenspitze sein. Dieser Winkel lässt die Augen größer und das Kinn kleiner wirken. Außerdem reckst du so ganz automatisch ein wenig den Hals. Dadurch wirkt dein Gesicht insgesamt schmaler.
Schiebst du dann noch die Kamera ein bisschen zur Seite, bringst du mehr Dynamik in die Bildkomposition. Ein direkt von vorn aufgenommenes Foto erinnert schnell an ein Passbild. Von der Seite aufgenommen, wirkt das Bild gleich viel natürlicher. Damit meine ich auch nicht unbedingt das Profil. Ein Stückchen links oder rechts reicht schon!
Das ist dann auch der Moment, in dem sich ein Selfie-Stick lohnen kann. Ja, die Dinger sehen ziemlich dämlich aus. Aber durch sie können wir die Kamera nach oben und zur Seite bringen – und das macht es leichter, den perfekten Winkel zu finden.
 

3) Mach nicht nur ein Foto, mach mindestens ein Dutzend.

Wenn du mit dem Handy Fotos machst, kann es sein, dass deine Hand ein bisschen zittert – insbesondere dann, wenn du den Arm gerade von dir und nach oben streckst, um den richtigen Winkel zu finden. Um sicher zu gehen, dass du am Ende nicht nur ein verwackeltes Foto bekommst, würde ich dir raten, in jeder Session mehrere Bilder zu machen. Aussortieren kannst du anschließend immer noch.
Und vor allem: Nimm die ganze Sache nicht so ernst. Spiel ein bisschen mit den Winkeln und dem Licht, albere herum und probiere neue Posen aus. Die schönsten Selfies sind schließlich die, die spontan und wild entstehen. Die, auf denen man sieht, dass du Spaß hattest.
 
Bis bald, ihr Lieben - ich freu' mich auf viele neue Selfies in euren Facebook- und Instagram-Timelines! :)
Eure Jill
 
0
Apr
29

Was die ideale Kamera wirklich können muss

Hey, ihr Lieben!
Im dritten Teil unserer Reihe rund um die Suche nach der idealen Kamera wollen wir jetzt ins Detail gehen. Heute schauen wir uns die Eigenschaften an, auf die wir bei der Auswahl des konkreten Kamera-Modells besonderen Wert legen sollten. Daraus erstellen wir eine handliche Checkliste, mit der ihr euch auf den Besuch beim Elektronik-Fachhändler eures Vertrauens vorbereiten könnt.

Größe und Gewicht

Der erste Punkt, den ich gern ansprechen würde, scheint auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen trivial, ist es aber keineswegs. Größe und Gewicht der Kamera tragen nämlich maßgeblich dazu bei, dass du deine Kamera gern oder ungern zur Hand nimmst. Also stell dir immer die Frage, ob das Modell, das dich interessiert, gut in der Hand liegt. Kannst du die Kamera auch ohne Stativ über einen längeren Zeitraum entspannt halten? Wichtig ist, dass du ein Modell findest, das zur Größe deiner Hände passt.

Megapixel

Ja, die Zahl der Megapixel wirkt sich auf die Bildqualität aus – vor allem dann, wenn du deine Bilder in großen Formaten ausdrucken oder kleine Ausschnitte vergrößert wiedergeben willst. Das absolute Maximum brauchst du deshalb aber keineswegs, um wirklich gute Fotos zu machen. Wenn du deine Bilder beispielsweise auf Postkartengröße oder bis auf DIN A4 drucken willst, kannst du auch mit rund 10 Megapixel auskommen, ohne dass die Schärfe der Bilder darunter leidet.

Der Sensor

Wichtiger als die Zahl der Megapixel ist für die Bildqualität die Größe des Sensors. Dank moderner Technik können auch kleine Sensoren sehr stark sein. Allerdings arbeitet der Sensor immer im Verbund mit dem Objektiv. Schwächelt das Objektiv, kann auch der stärkste Sensor das nicht vollständig ausgleichen. Und da kleine Sensoren meist in Kameras zu finden sind, die auch über fest verbaute Objektive verfügen, etwa in Smartphone- oder Kompaktkameras, bedeutet das gewöhnlich Bilder, die in kleinen Formaten gut aussehen, in großen Drucken aber an Farbkraft und Schärfe verlieren. Je größer du deine Bilder schlussendlich sehen willst, desto mehr Wert solltest du also auf einen größeren Sensor und ein angemessen starkes Objektiv legen.
Soll der Hintergrund verschwommen oder das Bild gleichmäßig scharf sein?
Ein kleiner Tipp dazu: Wenn du Portraits aufnehmen willst, ist ein wirklich großer Sensor toll, da du damit den Hintergrund verschwommen und die Person gestochen scharf aufnehmen kannst. Das lässt das Bild dynamisch wirken und lenkt vor allem den Blick auf dein eigentliches Motiv. Soll hingegen die ganze Aufnahme scharf gestellt sein, etwa für Produkt- oder Food-Fotografie oder auch für Bilder von sehr kleinen Motiven, dann bist du mit einem mittleren Sensor besser beraten.

Das Objektiv

In den meisten Kamera-Typen ist das Objektiv fest verbaut. Auch bei fixen Objektiven sind jedoch zwei Faktoren zu beachten: Die Brennweite und die Blendenöffnung. Die Brennweite bestimmt, wie nah du an dein Motiv heranzoomen kannst. Neben den bekannten Zoom-Objektiven gibt es auch Objektive mit sogenannter Festbrennweite. Diese kannst du nicht verstellen, sodass du die Kamera – und damit dich selbst – bewegen musst, um dein Bild scharf zu stellen. Das Objektiv bestimmt außerdem auch darüber, wie gut deine Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen werden. Achte hierfür auf die maximale Blendenöffnung. Sie wird mit einem Wert wie f/3.5 angegeben. Die Zahl hinter dem F sagt dir, wie lichtstark das Objektiv ist: Sie sollte nämlich möglichst klein sein.

Die Geschwindigkeit des Autofok

Mehr als eine halbe Sekunde sollte zwischen dem Drücken des Auslösers über das Scharfstellen bis hin zur Aufnahme nicht vergehen – sonst werden Aufnahmen von bewegten Motiven häufig unscharf. Möchtest du dich auf Food-, Immobilien- oder Landschaftsfotografie spezialisieren, fällt dieser Faktor weitaus weniger ins Gewicht als beispielsweise für Portraits, Wetter- oder Tieraufnahmen. Je unberechenbarer deine Motive sind, desto schneller muss auch deine Kamera reagieren können.
Je schneller und lebhafter das Motiv, desto schneller muss auch der Autofokus der Kamera sein, um es einzufangen!

Deine Checkliste für den Kauf eines Fotoapparats

Auf jeden Fall sollten wir immer die folgenden Faktoren im Blick behalten:
  • Der richtige Kamera-Typ bestimmt sich anhand unserer Erfahrung, Ziele und Motive.
    • Die Spiegelreflexkamera ist eine langfristige Investition, die sich erst mit passendem Know-How all ihre Optionen entlocken lässt.
    • Die Systemkamera ist die „kleine Schwester“ der Spiegelreflex, leichter zu tragen und auch leichter handhabbar – dafür ein bisschen langsamer.
    • Die Bridge-Kamera ist ein vielseitiges Modell für Fortgeschrittene und bringt einen starken Zoom mit.
    • Die Kompaktkamera ist klein, leicht und so immer dabei – perfekt für Einsteiger und alle, die nur hin und wieder ein paar schöne Erinnerungsbilder aufnehmen wollen.
  • Größe und Gewicht sollten möglichst gering sein, damit du die Kamera gern zur Hand nimmst.
  • Die Geschwindigkeit des Autofokus sollte für bewegte Motive bei max. 0,5 Sekunden liegen.
  • Die Zahl der Megapixel muss nur dann hoch sein, wenn wir unsere Bilder großformatig drucken wollen.
  • Ein großer Sensor lohnt sich vor allem für Portraits und andere Bilder, bei denen wir mit unscharfen Hintergründen spielen können.
  • Ein mittlerer Sensor macht es leichter, das Bild gleichmäßig scharf zu stellen.
  • Die Brennweite des Objektivs bestimmt darüber, wie nah wir an unser Motiv heranzoomen können (Zoom-Objektiv) bzw. wie weit wir uns ihm nähern müssen, um ein scharfes Bild zu bekommen (Festbrennweiten-Objektiv)
  • Die Blendenstärke des Objektivs sorgt für scharfe Bilder bei schlechtem Licht. Sie sollte bei f/3.5 oder niedriger liegen.
  • Das Auswählen verschiedener Objektive wird aber erst bei einer Spiegelreflex- oder Systemkamera relevant.
Wenig Licht ist eine Herausforderung für jede Kamera. Achte also darauf, wie lichtstark dein Objektiv ist!
 

Das beste Modell ist immer ein Kompromiss

Wenn ich mir eine perfekte Kamera wünschen dürfte, dann wäre sie eine Spiegelreflexkamera, leicht und handlich, schnell, speicherstark und mit einer optimalen Kombination von Sensor und wechselnden Objektiven ausgestattet. Aus Erfahrung weiß ich allerdings auch, dass ich diese Kamera so schnell nicht finden werde, weil sich meine Wünsche teils gegenseitig ausschließen. Klar: Leicht wäre toll, aber wenn ich eine Spiegelreflexkamera haben will, dann muss ich damit rechnen, dass ihr mechanisches Innenleben auch ein gewisses Gewicht mitbringt.
Aus genau diesem Grund sollten wir nicht nach der perfekten Kamera suchen, sondern nach dem Modell, das den Ansprüchen gerecht wird, die uns am wichtigsten sind. Vielleicht bedeutet das, dass wir am Ende eine etwas schwerere Kamera mit uns herumtragen. Oder wir müssen öfter zwischen mehreren Objektiven hin und her wechseln, um alle Reichweiten abzudecken. Aber wenn wir wissen, bei welchen Punkte auf unserer Checkliste wir am ehesten bereit sind, zu verhandeln, dann haben wir eine weitaus größere Produktpalette zur Auswahl – und das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern eröffnet uns auch größeren kreativen Spielraum.
Hast du beschlossen, auf eine Spiegelreflexkamera umzusteigen? Oder fotografierst du schon länger mit diesem anspruchsvollen Modell und fragst dich, wie du das meiste aus deiner Kamera herausholst? Schon bald gibt es wieder Einsteigerkurse für den Umgang mit der Spiegelreflex-Kamera. Ich zeige dir gern, wie du die besonderen Funktionen deines Kamera-Modells nutzt, um spannende neue Effekte zu erzeugen.
Also, ihr Lieben: Ab an die Kamera – und bis bald!
Eure Jill
1
Apr
22
Im Verlauf eines Jahres kommen so viele schöne Bilder zustande, dass wir es schade finden, wenn wir auf unserer Homepage immer nur eine Handvoll auf einmal präsentieren können. Deshalb wollen wir euch in der Rubrik „Motiv des Monats“ jeden Monat ein Bild vorstellen, das uns in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen hat, und euch die Geschichte dahinter erzählen.
Passend zum sonnigen Osterfest dieses Jahr haben wir ein zauberhaftes Motiv des Monats April 2019 für euch ausgesucht: Hier seht ihr Zwergdackel Rosalie und ihr Frauchen. Diese Aufnahme gefällt mir nicht nur deshalb so gut, weil die beiden Hübschen so ein tolles Duo sind, sondern auch aufgrund der Bildkomposition. Die Kombination der weißen Blüten mit der Unschärfe erzeugt eine helle, sanfte Lichtstimmung, so richtig frühlingshaft und zart. Wenn ich das Bild nur anschaue, kann ich die das frische Grün der Blätter und den Duft der Obstblüten riechen – und Rosalies riesengroße Kulleraugen kommen dadurch auch noch einmal viel schöner zur Geltung.
 
Ob ihr Ostern feiert oder nicht: Ich hoffe, ihr verbringt die freien Tage im Kreis eurer Lieben, seien sie Familie, Freunde oder eure tierischen Weggefährten. Genießt gemeinsam das sonnige Wetter, gönnt euch ein richtig gutes Essen, führt tolle Gespräche – und lasst es euch nach allen Regeln der Kunst gut gehen.
Ein entspanntes Fest wünscht euch
eure Jill
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Jill Carstens // Poststraße 15 // 72820 Sonnenbühl // Tel: 07128 - 380 34 87 // Handy: 0160 - 977 11 607