Arbeit bei der VB-H, oder: Jill in der Wunderwelt des Pappkartons

April 20, 2020 Jill Carstens Jill unterwegs 0 comments

Hey, ihr Lieben! 🙂

Heute geht es um ein bisher gut gehütetes Geheimnis. Das wollte ich euch nämlich schon seit ein paar Wochen mal in aller Ruhe erzählen – und dann kam natürlich erst einmal Corona und wir waren alle anderweitig beschäftigt. Jetzt aber. Es gibt da nämlich einen Ort, an den ich seit ein paar Wochen regelmäßig verschwinde, um geheimnisvolle Dinge zu unternehmen. Mal hört man ein Knacken, mal hört man ein Geräusch wie von reißendem Karton … und dann hört man Jill, die eine helle Freude hat.

Ein paar Eingeweihte wissen es schon: Seit März arbeite ich als Aushilfe bei der Verpackungsberatung Hage GmbH & Co. KG. Den Sonnenbühlern und allen unter euch, die sich auf der Schwäbischen Alb auskennen, ist die Firma vermutlich unter dem Kürzel VB-H bekannt. Hier bei uns im Ortsteil Undingen ist neben dem zentralen Firmensitz auch die Produktion der VB-H – die Albfactory – ansässig.
[Ja, heute muss ich deklarieren, dass der Post Werbung durch Markennennung enthält. Aber das ist okay: Ich find die Produkte der VB-H einfach gut, und das erzähl ich auch gern meinen Kunden im Studio.]
Dass ich da jede Woche ein paar Stunden mit fabelhaften Kollegen und Kartonagen verbringen darf … nun ja, da hat eins zum anderen geführt. Das Team der VB-H kenne ich schon lange und einige der Produkte von VB-H sind mir auch seit Jahren treue Begleiter im Arbeitsalltag. Ich bestelle schon seit Jahren meine Foto-Mappen dort. Wer schon einmal bei uns im Fotostudio in Sonnenbühl-Undingen war oder auf der Gewerbemesse des Handels- und Gewerbevereins Sonnenbühl e.V. den Stand von Fotografie Jill Carstens besucht hat, kennt außerdem unsere sechseckigen Sitzhocker aus Wellpappe.
Die sind einfach der volle Hit: Superleicht zu transportieren, mega stabil – und immer schnell zur Stelle, wenn wir mehr Sitzplätze brauchen. Da kommt eine Familie zur Vorbesprechung eines Fotoshootings ins Studio und ich habe nicht genügend Sitzplätze auf dem Sofa? Zack, die Hocker raus: Schon kann die Besprechung beginnen! Das ist nicht nur super praktisch, sondern sieht auch echt toll aus. Neben eurem Firmenlogo könnt ihr die Hocker natürlich auch mit allerlei dekorativen Motiven bedrucken lassen – zum Beispiel mit einer knackigen Wassermelone, so wie wir das gemacht haben.
 

Arbeit bei der VB-H, oder: Jill in der Wunderwelt des Pappkartons

Also, was macht Jill, wenn sie das Fotostudio gegen die Albfactory eintauscht? Ganz einfach: Bei allem, was in der tagtäglichen Produktion so anfällt, bin ich die helfende Hand. Mal breche ich die fertig ausgeschnittenen und bedruckten Kartonagen aus den riesengroßen Bögen raus, mal klebe ich Kartonagen – und zwischendurch helfe ich dabei, Aufkleber für den Versand vorzubereiten.

Da merke ich manchmal so richtig, dass ich zwar gelernte Fotografin bin, die Abeit mit Papier und Pappe aber seit der Kindheit im Blut habe: Die Arbeit bei der VB-H erinnert mich an die Druckerei meiner Eltern, die ich als Steppke genauso spannend fand wie heute die Albfactory. Da kommen echt Kindheitserinnerungen hoch, wenn ich zum Beispiel das Falzbein schwingen darf.

 

Für alle, die jetzt überlegen, was um alles in der Welt ein Falzbein sein soll: Das weiße Ding, das ihr hier links seht!

 

Das Falzbein ist ein traditionelles Werkzeug, das u.a. in der Buchbinderei verwendet wurde und wird. Es dient dazu, eine feste Falz zu erzeugen, die aber das Material nicht so stark belastet, dass es bricht. Und es hat eben einen ulkigen Namen. Dass das Falzbein seinen Namen einem anderen Wort für Knochen verdankt, das wusste ich als kleines Mädel natürlich nicht. Und das, das wusste wiederum mein Vater. Als ich ihm mit einem riesengroßen Katalog von „Was ist das? Wie heißt das? Was macht das?“ durch die Druckerei gefolgt bin, hat er mir eines Tages erklärt, dass Falzbeine aus den Beinen frecher Kinder gemacht werden. Was, wenn ich so darüber nachdenke, die kleine Jill wenig beeindruckt hat: Da lagen ja immer so viele Falzbeine in der Druckerei herum, dass ich mir ziemlich sicher war, dass meine nicht gebraucht werden …
Verpackungen sind übrigens auch nur ein Teil der Produktpalette. Die VB-H stellt auch Pappaufsteller für den Einzelhandel sowie individuelle Schilder und magnetische Folien für den Innen- und Außenbereich her. Und Aufkleber. Die auszuschneiden, das macht auch echt gute Laune. Die schiere Vielfalt der Formen und Farben, die da jeden Tag aus der Produktion in den Versand wandern, ist einfach der Hammer.

 

Oh, und dann gibt es da noch einen Teil des Sortiments, den ich euch heute ein bisschen eingehender vorstellen möchte: Die To-Go-Verpackungen für die Gastronomie.

 

Think Local: Warum wir weiterhin die Gastronomie vor Ort unterstützen sollten

Wie ihr wisst, setze ich mich als Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Sonnenbühl e.V. derzeit noch stärker als sonst dafür ein, dass das Gewerbe vor Ort die Corona-Krise übersteht. Jetzt, da allmählich die ersten Corona-Maßnahmen gelockert werden, sehen viele von uns zumindest ein klein Licht am Ende des Tunnels. Auch das Fotostudio von Fotografie Jill Carstens darf zumindest teilweise wieder öffnen. Für die Gastronomie bleibt im Moment aber alles in der Schwebe. Umso wichtiger ist es daher, dass wir die Restaurants und Cafés weiterhin unterstützen, indem wir unser Lieblingsessen bestellen und dann entweder abholen oder liefern lassen. Und das ist der Punkt, an dem wir über To-Go-Verpackungen nachdenken sollten – und über die Frage, wie wir die To-Go-Gastronomie langfristig so nachhaltig wie möglich gestalten können.

 

Nachhaltige To-Go-Verpackungen für Abhol- und Lieferservices in der Gastronomie

To-Go-Verpackungen sind ja so eine Sache für sich. Klar, sie sind praktisch – und gerade in der Corona-Krise sind sie auch die Einzige Möglichkeit, um den Betrieb in der Gastronomie aufrecht zu erhalten. Aber … oder eher ABER, denn der Einwand ist kein kleiner: Die Menge an Plastikmüll, die sich dabei anhäuft, ist unsäglich.

Denkste.

 

Die Take-Away-Boxen und -Schalen von VB-H umgehen den einzigen Einwand, der aktuell dagegen spricht, mindestens einmal in der Woche bei der Gastronomie vor Ort zu bestellen: Die To-Go-Verpackungen der VB-H landen nämlich nicht im Restmüll, sondern in der Biomülltonne!

 

 

0% Plastik, 100% genial: Take-Away-Boxen aus Bagasse

Schauen wir uns das also mal genauer an: Das Einwegbesteck, das ihr bei der VB-H bestellen könnt, wird aus Birkenholz hergestellt. Und die Lebensmittelbehälter selbst, die bestehen aus Bagasse. Falls es euch jetzt geht wie mir, als ich das Wort zum ersten Mal gehört habe: Bagasse ist ein Abfallprodukt aus der Zuckerherstellung, das immer öfter als Alternative zu Plastik eingesetzt wird. Um an den Zucker zu kommen, muss ja das Zuckerrohr ausgequetscht werden, und das recht gründlich. Da bleiben am Ende nur die trockenen, zermahlenen Fasern übrig, die das Rohr selbst bilden: Das ist die ominöse Bagasse. Sie kann zu Behältern verarbeitet werden, die Take-Away-Boxen aus Plastik oder mit Plastik beschichtetem Karton in nichts nachstehen: Bagasse-Produkte sind wasserfest, kälte- und hitzebeständig und lassen auch kein Fett durch. Und sie haben eben den großen Vorteil, dass sie zwar nicht über den Komposthaufen, aber eben in der Biotonne entsorgt werden können. Cool, oder?
Kommt sogar noch besser: VB-H vertreibt diese Take-Out-Boxen nicht nur, sondern beklebt sie auch mit allen erdenklichen Logos. So kann jedes Restaurant und jedes Café seine To-Go-Produkte im eigenen Corporate Design verkaufen. Und für jede Speisekarte haben wir da auch die richtige Form parat: Für Salate, Pasta, Eintopf und Eis sind das klassische Schalen. Für Kuchenstücke, hoch gestapelte Burger oder auch Menüs mit mehreren Gängen könnt ihr aber natürlich auch in Bagasse-Boxen mit und ohne Trennwand liefern. Für kleine Snacks, für Obst, Gemüse und insbesondere für Gebäck hat die VB-H außerdem Schalen aus Graspapier im Angebot. Die gibt es in allen erdenklichen Formen und Formaten – und sogar mit Deckel oder Sichtfenster. So könnt ihr Kekse und Pralinen genauso stilvoll zur Abholung bereitstellen wie Cocktailtomaten oder frische Beeren.

 

Also, Leute: Wenn ihr Gastronomen seid oder kennt, schaut euch auf den Websites der VB-H um, überzeugt euch von den Take-Away-Boxen aus Bagasse. Und vor allem: Sagt es weiter. Geht auf www.lieblingskarton.de, auf www.albfactory.com und in den boxitut-shop.de und teilt die Links. Das ist ein einziger schneller Klick – der vielleicht die Gastronomen eures Vertrauens auf Ideen bringt, die ihnen auf dem Weg durch die Corona-Krise helfen.

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