3 Tipps für bessere Selfies

Mai 06, 2019 Jill Carstens Foto-Tipps, Fotowissen 0 comments
Hey, ihr Lieben!
Schnappt euch eure Smartphones, heute schauen wir uns ein Thema an, um das mich einige von euch gebeten haben: Das perfekte Selfie! Klar, die meisten von uns wollen keine hauptberuflichen Influencer werden. Aber so ein schickes Selfie peppt ja nicht nur die Instagram-Timeline auf. Ein schmeichelhaftes Selbstportrait gibt auch unserem Selbstbewusstsein einen kleinen Boost, den wir im Alltagsstress gut gebrauchen können. Also ran an die Frontkamera und los gehtʼs!

3 Tipps für deine schönsten Selfies

Seien wir also ehrlich: Wenn schon Selfie, dann bitte auch ein richtig gutes. Manche Smartphone-Kameras verfügen aus diesem Grund sogar über einen speziellen „Selfie-Modus“, der die Aufnahme erleichtern soll. Von all den Filtern, mit denen wir die Farbgebung anpassen und allerlei Effekte über unsere Bilder legen, ganz zu schweigen!
Um ein richtig tolles Bild von dir zu machen, musst du aber weder in ein teures Handy noch in besondere Bildbearbeitungs-Apps investieren. Alles, was du brauchst, ist gutes Licht, der richtige Winkel und ein bisschen freier Speicherplatz.

1) Natürliches Licht schmeichelt deinem Gesicht.

Für richtig gute Selfies solltest du zuallererst den Blitz ausstellen. Je greller das Licht, desto stärker werden die Schatten, die in deinem Gesicht entstehen. Und gerade diese Schatten sind es, die unsere Gesichtszüge auf manchen Selfies so ungewohnt und unsere Haut durch den starken Kontrast sehr blass aussehen lassen.
Wenn du also nicht gerade den Schneewittchen-Look anstrebst, solltest du daher auf natürliches Licht setzen. Dreh das Gesicht zum Licht hin, pass aber auf, dass du dich nicht zu nah an deiner Lichtquelle befindest. Die perfekte Lichtquelle ist immer ein, zwei Schritte von dir entfernt.
Natürlich kannst du aber auch mit Kunstlicht arbeiten! Sanftes gelbes Licht lässt deine Haut dabei natürlicher wirken als weißes. Hast du Butterbrotpapier zur Hand, kannst du damit die Beleuchtung auch ein wenig dimmen. Außerdem kannst du flexible kleine Lampen – beispielsweise Schreibtischlampen – dazu nutzen, die Beleuchtung durch die Deckenlampe gleichmäßiger zu gestalten. Stell die kleine Lampe dazu vor dich und richte das Licht auf dein Gesicht.

Die besten Selfies macht in meiner Familie eindeutig meine Schwester – oder Dackel Oskar. Ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

2) Halte die Kamera hoch und ein wenig zur Seite.

Wenn du ein Selfie machst, hältst du das Smartphone zwischen der Lichtquelle und deinem Gesicht. Dabei solltest du die Kamera immer ein klein wenig höher halten – mindestens sollte sie höher als Nasenspitze sein. Dieser Winkel lässt die Augen größer und das Kinn kleiner wirken. Außerdem reckst du so ganz automatisch ein wenig den Hals. Dadurch wirkt dein Gesicht insgesamt schmaler.
Schiebst du dann noch die Kamera ein bisschen zur Seite, bringst du mehr Dynamik in die Bildkomposition. Ein direkt von vorn aufgenommenes Foto erinnert schnell an ein Passbild. Von der Seite aufgenommen, wirkt das Bild gleich viel natürlicher. Damit meine ich auch nicht unbedingt das Profil. Ein Stückchen links oder rechts reicht schon!
Das ist dann auch der Moment, in dem sich ein Selfie-Stick lohnen kann. Ja, die Dinger sehen ziemlich dämlich aus. Aber durch sie können wir die Kamera nach oben und zur Seite bringen – und das macht es leichter, den perfekten Winkel zu finden.

 

3) Mach nicht nur ein Foto, mach mindestens ein Dutzend.

Wenn du mit dem Handy Fotos machst, kann es sein, dass deine Hand ein bisschen zittert – insbesondere dann, wenn du den Arm gerade von dir und nach oben streckst, um den richtigen Winkel zu finden. Um sicher zu gehen, dass du am Ende nicht nur ein verwackeltes Foto bekommst, würde ich dir raten, in jeder Session mehrere Bilder zu machen. Aussortieren kannst du anschließend immer noch.
Und vor allem: Nimm die ganze Sache nicht so ernst. Spiel ein bisschen mit den Winkeln und dem Licht, albere herum und probiere neue Posen aus. Die schönsten Selfies sind schließlich die, die spontan und wild entstehen. Die, auf denen man sieht, dass du Spaß hattest.

 

Bis bald, ihr Lieben – ich freu‘ mich auf viele neue Selfies in euren Facebook- und Instagram-Timelines! 🙂
Eure Jill

 

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